„Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der Rüstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen, defaitistische Gedanken propagiert und den Führer aufs gemeinste beschimpft und dadurch den Feind des Reiches begünstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft. [... ] Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft würde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst – 1918 – war. Deshalb gab es für den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe.“

—  Roland Freisler, Urteil des Volksgerichtshofes unter dem Vorsitz von Roland Freisler gegen Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose, 22. Februar 1943, bpb. de
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deutscher Jurist und Politiker (NSDAP), Präsident des Vol... 1893 - 1945
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„Ihr glaubt, ihr habt ein Reich geboren, und habt doch nur ein Volk zerstört.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872
zum Sieg Preußens 1866 im Deutschen Krieg, der darauf folgenden Auflösung des Deutschen Bundes, der 1867 erfolgten Gründung des Norddeutschen Bundes ohne Österreich und dem daraus 1871 entstehenden Deutschen Reich. Der früheste Beleg findet sich derzeit 1924 beim Historiker Viktor Bibl und oft wird auf den Historiker Heinrich von Srbik (1940/1942) verwiesen.

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„Durch seine Töchter nimmt das Volk an den Reichen Rache.“

—  Edmond de Goncourt französischer Schriftsteller 1822 - 1896
Tagebuch, 3. Juli 1865, mit Jules de Goncourt

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„Durch seine Töchter nimmt das Volk an den Reichen Rache.“

—  Jules De Goncourt 1830 - 1870
Tagebuch, 3. Juli 1865, mit Edmond de Goncourt

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„Die armen Nationen sind die, wo das Volk gut dran ist, und die reichen Nationen sind die, wo es gewöhnlich arm ist.“

—  Antoine Louis Claude Destutt de Tracy französischer Philosoph und Politiker der späten Aufklärung 1754 - 1836
zitiert in Karl Marx: Das Kapital, 23. Kapitel. Teil I, nach Traité de la volonté, 1826, S. 231

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„Wir sind ein Volk, und einig wollen wir handeln.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Wilhelm Tell II,2 / Alle

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„Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrath an der Civilisation.“

—  Carmen Sylva deutsche Adlige, Königin von Rumänien und Schriftstellerin 1843 - 1916
Vom Amboß. 2. Auflage. Bonn: Emil Strauß, 1890. S. 76

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„Nichts einte ein Volk schneller und besser als ein ordentlicher Krieg.“

—  Terry Pratchett englischer Fantasy-Schriftsteller 1948 - 2015
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„Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“

—  Bertolt Brecht Deutscher Dramatiker und Lyriker 1898 - 1956
nach dem Gedicht: Die Lösung. In: Buckower Elegien, 1953. In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Dritter Band: Gedichte 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 404

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„Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.“

—  Peter Ustinov britischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur 1921 - 2004
Verkürztes Zitat aus Achtung! Vorurteile, 2003, S. 270. Wortlaut: "Der Terrorismus, der im furchtbaren 11. September kulminierte, ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist ein Terrorismus der Reichen gegen die Armen." Amazon. de

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„Ich kann [... ] in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reichs melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich!“

—  Adolf Hitler deutscher Diktator 1889 - 1945
Rede vom Balkon der Neuen Hofburg am Wiener Heldenplatz am 15. März 1938; zit. nach "Anschluß 1938". Eine Dokumentation. hrsg. v. Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes, Wien 1988, S. 335-341.

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Citát „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“
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