Zitate von Leo Trotzki

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Leo Trotzki

Geburtstag: 7. November 1879
Todesdatum: 21. August 1940

Leo Trotzki war ein russischer Revolutionär, kommunistischer Politiker und marxistischer Theoretiker. Sein bürgerlicher Name war Lew Davidowicz [Dawidowitsch] Bronstein , ab 1902 verwendete er den Namen Trotzki.

Trotzki war Volkskommissar des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer und einer der Organisatoren der Roten Armee. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Nachdem er von Josef Stalin 1927 entmachtet und 1929 ins Exil getrieben worden war, ermordete ihn 1940 ein sowjetischer Agent in Mexiko.


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„Die Kunst und die Wissenschaft suchen nicht nur keine Lenkung, sondern können von ihrem Wesen her keine dulden.“ Kunst und Revolution. Leserbrief vom 18. Juni 1938 an Partisan Review, New York

„Die strategische Aufgabe der Vierten Internationalen besteht nicht in der Reformierung, sondern im Sturz des Kapitalismus.“ Der Todeskampf des Kapitalismus und die Aufgabe der Vierten Internationalen, Mai-Juni 1938


„Der Bürgerkrieg hat bekanntlich seine Gesetze, und sie haben noch niemals als Gesetze der Humanität gegolten.“ "Geschichte der russischen Revolution", Band II, Kapitel 10, 1930

„Besitz ist das Verhältnis zwischen Menschen. Er stellt eine riesige Macht dar, solange er allgemeine Anerkennung findet, die durch das Zwangssystem, das sich Recht und Staat nennt, aufrecht erhalten wird.“ Geschichte der Russischen Revolution. Erster Teil: Februarrevolution, Frankfurt: Fischer-Verlag 1982, Kapital 10, S. 176

„Es ist nicht unsere Sache, die Minister des Zaren zu stürzen, sondern den Zarismus durch die Revolution zu stürzen.“ 1908 im offiziellen Blatt der SDAPR, der "Prawda

„Nicht jeder erbitterte Kleinbürger könnte ein Hitler werden, aber ein Stückchen Hitler steckt in jedem von ihnen.“ "Porträt des Nationalsozialismus", in "Die neuen Weltbühne", 10. Juni 1933, http://www. mlwerke. de/tr/1933/330610a. htm

„Von den zwölf Aposteln Christi war nur Judas ein Verräter. Hätte dieser aber die Macht übernommen, so würde er die elf anderen zu Verrätern erklärt haben und ebenso die übrigen Apostel, deren es nach Lukas siebzig gab.“ Trotzki, "Stalin - Eine Biografie", S. 464, Arbeiterpresse Verlag, Essen, 2. Auflage, 2006

„Die unmittelbare Aufgabe, die sich Stalin gestellt hat, ist die Zersplitterung der Partei, die Beseitigung der Opposition, die Gewöhnung der Partei an die Methode der Hinrichtung.“ Die wirkliche Lage in Russland. Übersetzt von Wilhelm Cremer. Hellerau: Avalun-Verlag 1928, S. 16, http://gutenberg. spiegel. de/buch/5919/1


„Jeder Staat wird auf Gewalt gegründet.“ zitiert in Max Webers "Politik als Beruf" (1919), Einleitung, de. wikisource

„Die Rache der Geschichte ist schrecklicher als die des mächtigsten Generalsekretärs. Ich wage zu glauben, dass das tröstlich ist.“ "Stalin - Eine Biografie", Kapitel 12, 1940

„Nach dem Tode Lenins wurde eine komplizierte und weitverzweigte historisch-literarische Institution geschaffen zur Fälschung der Geschichte unserer Beziehungen. Die Hauptmethode besteht darin, aus der ganzen Vergangenheit nur jene Momente, wo zwischen uns beiden Differenzen auftauchten, herauszureißen und dann, auf einzelne polemische Äußerungen, häufiger noch einfach auf direkte Empfindungen gestützt, das Bild eines ununterbrochenen Kampfes zweier 'Prinzipien' zu entwerfen.“ "Mein Leben - Versuch einer Autobiographie", Kapitel 38, 1929

„Man muss für immer Schluss machen mit dem Popen- und Quäkergeschwätz über den heiligen Wert des menschlichen Lebens.“ zitiert nach Orlando Figes: Die Tragödie eines Volkes. Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924, Berlin Verlag, Berlin 2008, S. 678.


„Revolutionen pflegten sich stets durch Unhöflichkeit auszuzeichnen; wohl deshalb, weil die herrschenden Klassen sich nicht rechtzeitig die Mühe gaben, das Volk an gute Manieren zu gewöhnen.“ "Geschichte der russischen Revolution", Band I, Kapitel 7, 1930

„Jahrzehntelang bildet die oppositionelle Kritik nur das Sicherheitsventil für die Massenunzufriedenheit und eine Bedingung für die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaftsordnung:..." Leo Trotzki "Geschichte der Russischen Revolution" Teil 1 - Februarrevolution, S. 2, Mehring Verlag, im Januar 2010, Essen, ISBN 978-3-88634-088-0 http://www. marxists. org/deutsch/archiv/trotzki/1930/grr/b1-vorwo. htm“

„Die Gesetze der Geschichte sind stärker als die bürokratischen Apparate.“ Der Todeskampf des Kapitalismus und die Aufgabe der Vierten Internationalen, Mai-Juni 1938

„Die weltpolitische Lage in ihrer Gesamtheit ist vor allem gekennzeichnet durch die historische Krise der Führung des Proletariats.“ Todeskampf des Kapitalismus und Aufgaben der 4. Internationale (Das Überrgangsprogramm), 3. September 1938

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