„Wenn du wie Sonne scheinen willst musst du zuerst brennen.“
Adolf Hitler (1889–1945) deutscher Diktator
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema schein, menschen, leben, welt.
„Wenn du wie Sonne scheinen willst musst du zuerst brennen.“
Adolf Hitler (1889–1945) deutscher Diktator
„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“
Niccolo Machiavelli buch Der Fürst
Variante: Jeder sieht was du scheinest, Wenige fühlen was du bist
Quelle: Der Fürst. 18. Kapitel. Auf welche Weise die Fürsten Treu’ und Glauben halten müssen.
Walt Whitman (1819–1892) US-amerikanischer Dichter
Tagebuch, 1876
"What worse - what more general malady pervades each and all of us, our literature, education, attitude toward each other, (even toward ourselves,) than a morbid trouble about seems, (generally temporarily seems too,) and no trouble at all, or hardly any, about the sane, slow-growing, perennial, real parts of character, books, friendship, marriage - humanity's invisible foundations and hold-together?" - The Lesson of a Tree. September 1. Prose Works 1892. Volume I Specimen Days. Edited by Floyd Stovall. © New York University 1963
Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller
Tagebücher 1910-1923 S. Fischer Taschenbuch Verlag 1346 Frankfurt a. M., 1973, S. 39
Tagebücher
„Alles was wir sehen oder scheinen, // ist nichts als ein Traum in einem Traum.“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
aus A Dream Within a Dream.
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann buch Die Elixiere des Teufels
Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 134, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_elixiere01_1815/150 <br class="br">Die Elixiere des Teufels (1815)
Johann Gottfried Seume (1763–1810) deutscher Schriftsteller und Dichter
Kurzes Sitten- und Pflichtenbuch, 1798
Sókratés (-470–-399 v.Chr) griechischer Philosoph
nach Platon, Apologie des Sokrates, Erste Rede, 21d
Otto Weininger buch Geschlecht und Charakter
"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.132, Zweiter Teil, IV. Kapitel. Begabung und Genialität gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/13 <br class="br">Geschecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. Wien und Leipzig 1903. 19. unveränderte Auflage 1920, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/1
Cicero buch Laelius de amicitia
Laelius de amicitia (Über die Freundschaft) 47
Original lat.: "Solem enim e mundo tollere videntur, qui amicitiam e vita tollunt."
Laelius de amicitia (Über die Freundschaft)
„Die Gefühle können nicht ignoriert werden, egal wie unfair oder undankbar sie scheinen.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Was wir auch sehen oder scheinen, // ist bloß ein Traum in einem Traum.“
Edgar Allan Poe buch A Dream Within a Dream
A Dream Within a Dream. (1849)
Original engl.: All that we see or seem // Is but a dream within a dream." - :en:s:The Works of the Late Edgar Allan Poe/Volume 2/A Dream within a Dream
Friedrich Nietzsche buch Die fröhliche Wissenschaft
Tief sein und tief scheinen, Drittes Buch, 173, S. 175,
Die fröhliche Wissenschaft
Albert Einstein (1879–1955) theoretischer Physiker
zitiert in: Keith Devlin, Das Mathe-Gen oder wie sich das mathematische Denken entwickelt…, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, ISBN 3-423-34008-8, S. 153
Weitere
„Sehr wenige von uns sind das, was wir scheinen.“
Agatha Christie (1890–1976) englische Krimi-Schriftstellerin
„Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen.“
Phaedrus (-20) römischer Fabeldichter
Fabeln IV, II. Poeta
Charles de Montesquieu (1689–1755) französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph
Pensées diverses
Original franz.: "J'ai toujours vu que, pour reussir dans le monde, il fallait avoir l'air fou et être sage."
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) deutsche Malerin des Expressionismus
Briefe an Tante Marie, 20. April 1903
„Nicht scheinen, sondern sein.“
Tycho Brahe (1546–1601) dänischer Astronom
Wahlspruch (zu finden u.a. auf seinem Brunnendenkmal in Helsingborg, Abraham Gotthelf Kästner: Ueber Tychos de Brahe Wahlspruch, Göttingen 1771 http://digital.slub-dresden.de/id345471172) <br class="br">Original lat.: "Non haberi, sed esse."
„In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.“
Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827) Schweizer Pädagoge
Kinderlehre der Wohnstube
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
Rep. 361e und 362a, vgl. Übersetzung Wilhelm Siegmund Teuffel (1855/56) zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009262571. Platons ἀνασχινδυλεύω bedeutet wörtlich "pfählen", was im klassischen Griechenland ebenso unüblich war wie kreuzigen. Vielleicht deshalb spricht Friedrich Schleiermacher (1828) von "aufknüpfen", S. 129 books.google http://books.google.de/books?id=ap0-AAAAcAAJ&pg=PA129. <br class="br">"ἐροῦσι δὲ τάδε, ὅτι οὕτω διακείμενος ὁ δίκαιος μαστιγώσεται, στρεβλώσεται, δεδή[362a]σεται, ἐκκαυθήσεται τὠφθαλμώ, τελευτῶν πάντα κακὰ παθὼν ἀνασχινδυλευθήσεται καὶ γνώσεται ὅτι οὐκ εἶναι δίκαιον ἀλλὰ δοκεῖν δεῖ ἐθέλειν." - el.wikisource.org Πολιτεία/Β http://el.wikisource.org/wiki/%CE%A0%CE%BF%CE%BB%CE%B9%CF%84%CE%B5%CE%AF%CE%B1/%CE%92, vgl. Platonis Opera, ed. John Burnet (1903) perseus.tufts.edu http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0167%3Abook%3D2%3Asection%3D361e
„Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Der Parasit
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Wilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch 11. Kapitel http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Romane/Wilhelm+Meisters+Lehrjahre/Zweites+Buch/Eilftes+Kapitel <br class="br">Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)
John Fitzgerald Kennedy (1917–1963) Präsident der Vereinigten Staaten
Antrittsrede, 20. Januar 1961, John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Antrittsrede des Präsidenten John Fitzgerald Kennedy http://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-Inaugural-Address/German.aspx <br class="br">Original engl.: "The energy, the faith, the devotion which we bring to this endeavor will light our country and all who serve it — and the glow from that fire can truly light the world. And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country. My fellow citizens of the world: ask not what America will do for you, but what together we can do for the freedom of man." - John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Inaugural Address, 20 January 1961 http://www.jfklibrary.org/Asset-Viewer/BqXIEM9F4024ntFl7SVAjA.aspx <br class="br">Amtsantrittsrede (1961)
„Es gehört nicht so viel dazu, schlau zu sein, als schlau zu scheinen.“
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Unterdrückte Maximen, Maxime 895
Original franz.: "Il ne faut pas autant d’acquis pour être habile que pour le paraître."
The Dog Stars
Haruki Murakami buch Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt
Hard-Boiled Wonderland and the End of the World
Theodor W. Adorno (1903–1969) deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist
Culture Industry Reconsidered (1963)
Kontext: Anpassung tritt kraft der Ideologie der Kulturindustrie anstelle von Bewußtsein: nie wird die Ordnung, die aus ihr herausspringt, dem konfrontiert, was sie zu sein beansprucht, oder den realen Interessen der Menschen. Ordnung aber ist nicht an sich ein Gutes. Sie wäre es einzig als richtige. Daß die Kulturindustrie darum nicht sich kümmert; daß sie Ordnung in abstracto anpreist, bezeugt nur die Ohnmacht und Unwahrheit der Botschaften, die sie übermittelt. Während sie beansprucht, Führer der Ratlosen zu sein, und ihnen Konflikte vorgaukelt, die sie mit ihren eigenen verwechseln sollen, löst sie die Konflikte nur zum Schein, so wie sie in ihrem eigenen Leben kaum gelöst werden könnten.
„Schaun und Scheinen ist nur Schaum,
nichts als Traum in einem Traum!“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
Rudi Dutschke (1940–1979) deutscher Studentenführer
Tagebucheintrag vom 1.12.1974, in: Rudi Dutschke, Jeder hat sein Leben ganz zu leben: Die Tagebücher 1963–1979, 2005
Johann Sebastian Bach (1685–1750) deutscher Komponist
Jakob Adlung, "Anleitung zur musicalischen Gelahrtheit", 1758
Karl Marx buch Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, 1852, MEW 8, S. 115
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte (1852)
„Je edeler ein ding / je mehr ist es gemein: Das spüret man an GOtt und seiner Sonnenschein.“
Angelus Silesius (1624–1677) deutscher Barockdichter
Der Cherubinische Wandersmann, III, 172 ("Das edleste das gemeinste"; S.138)
„Der Weltenwerte höchste heißen Form und Schein.“
Carl Spitteler (1845–1924) Schweizer Dichter und Schriftsteller
Olympischer Frühling, V, Zweiter Gesang: Zeus ruft die Götter heim. Zürich: Artemis Verlag, 1945. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2688&kapitel=32&cHash=4b918cb0b8olym502#gb_found
Wilhelm Busch buch Zu guter Letzt
Nicht artig, Band 4, S. 286
Zu guter Letzt
Variante: Es saust der Stock, es schwirrt die Rute. // Du darfst nicht zeigen, was du bist. // Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute // Im Grunde so zuwider ist.
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Quelle: Wahre Schätzung der lebendigen Kräfte, A XII (1746)
Immanuel Kant buch Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht
Idee zur allgemeinen Geschichte, A 404
Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht (1784)
„Man muss nicht reicher scheinen wollen, als man ist.“
Gotthold Ephraim Lessing Minna von Barnhelm
Minna von Barnhelm / Tellheim
Minna von Barnhelm
Friedrich von Logau (1605–1655) Dichter des Barock
Heutige Welt-Kunst. Aus: Sinngedichte, 2,23. Hrsg. von Carl Wilhelm Ramler und Gotthold Ephraim Lessing, Leipzig 1759, S. 41.
George Sand (1804–1876) französische Schriftstellerin
Lelia, Frankfurt am Main, 5. Auflage, 2002, ISBN 3458324372
Ludwig Feuerbach buch Das Wesen des Christentums (Feuerbach)
Das Wesen des Christentums 1848 S. 23
Das Wesen des Christentums
Moritz Gottlieb Saphir (1795–1858) österreichischer Schriftsteller
Einrichtung. In: Humoristische Damen-Bibliothek, Band 2. Wien & Leipzig 1862. S. 10
„Mag ich dir nun auch eine Törin scheinen - Vielleicht zeiht mich der Torheit nur ein Tor.“
Antigone, 469f / Antigone
Original altgriech.: "σοὶ δ᾽ εἰ δοκῶ νῦν μῶρα δρῶσα τυγχάνειν, // σχεδόν τι μώρῳ μωρίαν ὀφλισκάνω."
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)
Charlotte Rampling (1946) britische Schauspielerin
Im Interview mit zeit.de http://www.zeit.de/2003/34/Rampling-Interview?page=4, 14. August 2003, Nr. 34
Gottfried Helnwein (1948) österreichisch-irischer Künstler
"Herbert Schorn, Interview mit Gottried Helnwein, Oberösterreichische Rundschau, 7. März 2006 helnwein.de, interviews http://www.helnwein.de/presse/interviews/artikel_2567.html
„Je mehr wir wissen, desto weniger scheinen wir weiter-zu-wissen.“
Bernhard von Mutius (1949) deutscher Autor, Sozialwissenschaftler
Die andere Intelligenz. Wie wir morgen denken werden
Jakob Adlung (1699–1762) deutscher Organist, Komponist, Musikschriftsteller und Instrumentenbauer
Über Johann Sebastian Bach in "Anleitung zur musicalischen Gelahrtheit", 1758
Jacob Grimm (1785–1863) deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Jurist, Begründer der deutschen Philologie und Altertu…
Achim von Arnim und die ihm nahe Standen. Band 3, Kapitel 5: Natur und Kunstpoesie. Hrsg. von Reinhold Steig. Stuttgart und Berlin: Cotta, 1904, S. 117
„Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht.“
Ars poetica, 25
Original lat.: "Decipimur specie recti."
Gert von Paczensky (1925–2014) deutscher Journalist und Restaurantkritiker
„Verbrechen im Namen Christi. Mission und Kolonialisierung.“, ISBN 3-572-01177-9, 2000, Umschlagtext
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Die treffende Pointe
Die treffende Pointe
Adolph Freiherr Knigge buch Über den Umgang mit Menschen
Erster Teil. Erstes Kapitel, Allgemeine Bemerkungen, 16. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005177227 <br class="br">Über den Umgang mit Menschen
Lafcadio Hearn (1850–1904) Schriftsteller irisch-griechischer Abstammung, dessen Werke das westliche Bild von Japan entscheidend geprä…
Japanische Geistergeschichten
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Morgenröte/Idyllen aus Messina/Die fröhliche Wissenschaft
„Ohne Gott und Sonnen schein Holen Wir Die Ernte ein“
Brother Andrew (1928–2022) evangelischer Missionar und Gründer der Organisation Open Doors
God's Smuggler
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Parerga and Paralipomena (1851), On Philosophy in the Universities
„Man geht immer die gleichen Wege des Denkens wie vorher. Nur scheinen sie mit Rosen bestreut.“
Walter Benjamin (1892–1940) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph
Tillman Rexroth (Hg.): Walter Benjamin – Über Haschisch. Frankfurt am Main 1972, S. 68.
Main features of my first impression of hashish (1927)
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Parerga and Paralipomena (1851), On Philosophy in the Universities
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)