„Gedanken, die früher stimmig waren, die zusammengehörten, waren plötzlich fehl am Platz, verunsichert, deprimiert, so wie die zotteligen Norwegerponys, die dieser russische Wissenschaftler in Sibirien auswildern wollte. Ich hatte davon gelesen. Er wollte mit viel Gras, der geeigneten Fauna und wenigen Menschen die Eiszeit nachstellen. Hätte er gewusst, was auf ihn zukam, hätte er sich bestimmt ein anderes Hobby gesucht. Die Hälfte der Ponys starb sofort, vermutlich am schlimmen Heimweh nach den skandinavischen Wäldern. Die andere Hälfte wurde vor der Forschungsstation mit Getreide gefüttert und starb trotzdem. So ähnlich geht es manchmal meinen Gedanken, wenn ich unter Stress stehe. Wenn etwas an mir nagt und sich nicht abschütteln lässt. Die meisten meiner Gedanken sind ganz gut, damit will ich sagen: Sie sind zielführend. Aber allzu oft scheinen sie deplatziert, irgendwie traurig, so als fragten sie sich, ob sie nicht vielleicht doch an einen Ort achttausend Kilometer von hier gehören, in einen kalten, mehrere Millionen Quadratkilometer großen, norwegischen Fichtenwald. Manchmal fürchte ich, meine Gedanken könnten durchgehen und im Gebüsch verschwinden.“

—  Peter Heller, The Dog Stars
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„Die guten Zeiten von heute sind die traurigen Gedanken von morgen.“

—  Bob Marley jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter 1945 - 1981

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„Der Gedanke macht ihn blass, // wenn er fragt: Was kostet das?“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
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„Zur Produktion eines Schriftstellers gehören nicht nur Bücher, sondern auch Gedanken.“

—  Wolfgang Neuss deutscher Kabarettist und Schauspieler 1923 - 1989
Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 22

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Citát „Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.“
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„Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, als Gedanke zu gelten.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert

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„Der Gedanke, einmal in seiner Größe gefaßt, kann nicht mehr verschwinden; solange es Menschen gibt, wird auch der starke Wunsch da sein, den Turm zu Ende zu bauen.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924
Stadtwappen. In: Beim Bau der Chinesischen Mauer. Berlin: Kiepenheuer, 1931. S. 33

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„In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen.“

—  Gustave Flaubert französischer Schriftsteller (1821-1880) 1821 - 1880
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