„Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir für unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wußte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke große Summen, ohne daß er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr überhand. Es ist ein großer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden überflüssigen und doch kostspieligen Bedürfnissen durchaus unmöglich ist. Jeder für sich und alle für alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche Geldbörse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewöhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so würde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat.“

Kurzes Sitten- und Pflichtenbuch, 1798

Ähnliche Zitate

Paracelsus Foto
Paracelsus Foto
Arundhati Roy Foto

„Manche Dinge sind ihre eigene Strafe.“

—  Arundhati Roy, buch Der Gott der kleinen Dinge

Der Gott der kleinen Dinge, S. 136. Übersetzer: Anette Grube. btb Goldmann Verlag März 2000, ISBN 3-442-44838-7
Original engl.: "Some things come with their own punishment." - The God of Small Things. p. 115 books.google http://books.google.de/books?id=0mhCpXdzLt4C&pg=PA115

Citát „Wo die Strafen groß sind, müssen auch die Belohnungen groß sein.“
Niccolo Machiavelli Foto

„Wo die Strafen groß sind, müssen auch die Belohnungen groß sein.“

—  Niccolo Machiavelli florentinischer Politiker und Diplomat 1469 - 1527

Kriegskunst
Kriegskunst

Ambrosius von Mailand Foto

„Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?“

—  Ambrosius von Mailand römischer Politiker, Bischof und Kirchenlehrer 339 - 397

De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester)

Dante Alighieri Foto
Honoré De Balzac Foto

„Gott hat uns den Tabak gegeben, um unsere Leidenschaften und unsere Schmerzen einzuschläfern.“

—  Honoré De Balzac, buch Verlorene Illusionen

Verlorene Illusionen, Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, 3. Auflage, Seite 712
"Dieu nous a donné le tabac pour endormir nos passions et nos douleurs." - p. 299 books.google http://books.google.de/books?id=PBU_AAAAcAAJ&pg=RA1-PA299
Verlorene Illusionen/Glanz und Elend der Kurtisanen - Les illusions perdues/Splendeurs et misères des courtisanes (1837-43)

Sókratés Foto

„Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.“

—  Sókratés griechischer Philosoph -470 - -399 v.Chr

Deutsch nach Schleiermacher. http://www.zeno.org/nid/20009262458
Original griech.: "κινδυνεύει μὲν γὰρ ἡμῶν οὐδέτερος οὐδὲν καλὸν κἀγαθὸν εἰδέναι, ἀλλ᾽ οὗτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴομαι· ἔοικα γοῦν τούτου γε σμικρῷ τινι αὐτῷ τούτῳ σοφώτερος εἶναι, ὅτι ἃ μὴ οἶδα οὐδὲ οἴομαι εἰδέναι·")
Der letzte Teilsatz wird durch Verkürzung zu dem berühmten Zitat "Ich weiß nicht zu wissen." bzw. "Ich weiß, dass ich nicht weiß." ("Οἶδα οὐκ εἰδώς."

Albert Camus Foto
Henry James Foto
Frank Zappa Foto

„Tabak ist mein Lieblingsgemüse.“

—  Frank Zappa amerikanischer Musiker 1940 - 1993

Interview für NBC von Jamie Gangel in der "Today Show" 1993, online auf http://www.youtube.com/watch?v=UDYzuwG-gOE . Übersetzung: Benutzer "F.Blaubiget"
Original engl.: "Tobacco is my favorite vegetable."

Jean Jacques Rousseau Foto

„Welche Strafe mir auch auferlegt wird, wird sie doch minder grausam sein als die Erinnerung an mein Verbrechen.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

Julie oder Die neue Héloïse / Saint-Preux
Briefe

Isolde Kurz Foto

„Auf törichte Wünsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre Erfüllung.“

—  Isolde Kurz deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin 1853 - 1944

Allgemeines vom Menschendasein. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 7,

Gustav Freytag Foto

„Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter.“

—  Gustav Freytag deutscher Schriftsteller 1816 - 1895

Die Journalisten II, 1 (Adelheid). Lustspiel in vier Acten. Boston: Heath & Comp., 1894. S. 43.

Jack Kerouac Foto
Immanuel Kant Foto
Johann Amos Comenius Foto
Wolfgang Borchert Foto
Friedrich Nietzsche Foto
Oscar Wilde Foto

„Wenn die Götter uns strafen wollen, erhören sie unsere Gebete.“

—  Oscar Wilde, Ein idealer Gatte

Ein idealer Gatte, 2. Akt / Sir Robert Chiltern
Original engl.: "When the gods wish to punish us they answer our prayers."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“

x