„Die alten Menschen sind größer, reiner und heiliger gewesen, als wir, es hat in ihnen und über sie noch der Schein des göttlichen Ausgangs geleuchtet, etwa wie helle, reine Körper noch eine Weile fortleuchten oder glänzen, wenn man sie unmittelbar aus dem grellen Sonnenstrahl in dichte Dunkelheit versetzt.“

Achim von Arnim und die ihm nahe Standen. Band 3, Kapitel 5: Natur und Kunstpoesie. Hrsg. von Reinhold Steig. Stuttgart und Berlin: Cotta, 1904, S. 117

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Jurist… 1785 - 1863

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„Aber er war aus der Stille, der Dämmerung, der Dunkelheit, welche ganz allein die reinen Produktionen begünstigen kann.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Dichtung und Wahrheit III, 13
Selbstzeugnisse, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1811–1833)

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„Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.“

—  Emil du Bois-Reymond deutscher Physiologe und theoretischer Mediziner 1818 - 1896

Naturwissenschaft und Bildende Kunst: Rede am 3. Juli 1890 in der Akademie der Wissenschaften zu Berlin gehalten, Verlag von Veit & Co, Leipzig 1891, S.12, archive.org https://archive.org/details/naturwissenscha00reygoog, oft zitiert als "Am hellsten leuchtet der Menschengeist, wo..."

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„Damit das Licht so hell scheint, muss die Dunkelheit vorhanden sein.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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„Nur der Geist des Menschen vermag sich in den höchsten Augenblicken der Weihe der unmittelbaren, geistigen Anschauung des Göttlichen zu nähern.“

—  Gotthilf Heinrich von Schubert deutscher Arzt und Naturforscher 1780 - 1860

Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft, Dresden 1808, S. 382

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„Ohne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen Körpers.“

—  Andreas Weber deutscher Biologe, Philosoph, Publizist 1967

Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 142

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„Lernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!“

—  Otto Erich Hartleben deutscher Schriftsteller 1864 - 1905

Gottesdienst. In: Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 185,

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„Der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Variante: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

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„Denn Armut ist ein großer Glanz aus Innen …“

—  Rainer Maria Rilke, buch Das Stunden-Buch

Das Buch von der Armut und vom Tode (1903), S. 94
Das Stunden-Buch (1918)

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„Für jede rein gleichförmig sich wiederholende Bewegung, welche keine geistige Thätigkeit erfordert, wird mit der Zeit eine Maschine erfunden; dem Menschen bleibt mehr und mehr die rein geistige leitende und künstlerische Thätigkeit.“

—  Gustav Schmoller deutscher Ökonom; galt als Führer der sogenannten „historischen Schule“ 1838 - 1917

Die Arbeiterfrage. In: Preußische Jahrbücher. 14. Band, 4. Heft. Berlin: Reimer, 1864. S. 402.

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„Alle Lichtausbrüche, die die Heiligen im Laufe der Geschichte geblendet haben, fanden in der Dunkelheit statt.“

—  Deepak Chopra indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda 1946

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