Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
Von den jüden und iren lügen, 1543; Nachzitiert durch Elvira Bauer: "Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid!", Ein Bilderbuch für Groß und Klein, 1936
Von den jüden und iren lügen, 1543
William Blake (1757–1827) englischer Maler und Dichter
Beginn von »Auguries of Innocence« (Weissagungen der Unschuld), Pickering (Ballad) Manuscript ca. 1801- 03, S. 13-18
„Wer von Einsamkeit begeistert ist, ist entweder ein wildes Tier oder ein Gott.“
Aristoteles (-384–-321 v.Chr) klassischer griechischer Philosoph
„Sag mir, was hast du mit deinem einen wilden und kostbaren Leben vor?“
Mary Oliver (1935–2019) US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzer-Preis.Trägerin
Ayn Rand buch Der ewige Quell
S. 715
Original engl.: "Civilization is the progress toward a society of privacy. The savage's whole existence is public, ruled by the laws of his tribe. Civilization is the process of setting man free from men."
The Fountainhead
„Lebe in der Sonne, schwimme im Meer, trinke die wilde Luft.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Vier Äpfel
Joseph von Eichendorff (1788–1857) bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik
Das Schloß Dürande. In: Sämtliche poetische Werke, Band 4. 3. Auflage. Leipzig: Amelang, 1883. S. 301. Google Books-USA*
„Alles ist eine Zeremonie im wilden Garten der Kindheit.“
Pablo Neruda (1904–1973) chilenischer Schriftsteller
„Der civilisierte Wilde ist der schlimmste aller Wilden.“
Karl Julius Weber (1767–1832) deutscher Schriftsteller und Satiriker
Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Rieger, 1868. S. 214.
„Wer sich an Einsamkeit erfreut, ist entweder ein wildes Tier oder ein Gott.“
Francis Bacon (1561–1626) englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler
„Ihr alle kennt die wilde Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glückes ergreift.“
Ernst Jünger buch Auf den Marmorklippen
Jünger, Ernst: Ausgewählte Erzählungen: Auf den Marmorklippen. Stuttgart : Ernst Klett Verlag, 1975. S.153. - ISBN 3-12-904200-8.
Auf den Marmorklippen
Dschalal ad-Din al-Rumi (1207–1273) islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens
Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 96
„Du musst dein Herz nicht wilden Wesen geben: Je mehr du es ihnen gibst, desto stärker werden sie.“
Truman Capote (1924–1984) US-amerikanischer Schriftsteller
„Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.“
Emily Dickinson (1830–1886) amerikanische Dichterin
„Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund, [...].“
Paul Zech (1881–1946) deutscher Schriftsteller
Eine verliebte Ballade für Yssabeau d’Außigny. In: Die Balladen und lasterhaften Lieder des Herrn François Villon, Erich Lichtenstein, Weimar 1931, S. 78
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Paränesen und Maximen
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Original engl.: "And indeed if it be the Design of Providence to extirpate these Savages in order to make room for Cultivators of the Earth, it seems not improbable that Rum may be the appointed Means." - Autobiography, Part 13 franklinpapers.org http://franklinpapers.org/franklin/yale?vol=50&page=013a&rqs=1281&rqs=1282 Erläuterung: Franklin kommentiert hier verärgert eine Äußerung von Indianern, die ihr nächtliches Randalieren der Wirkung des Rums bzw. der Vorsehung zuschrieben. <br class="br">Autobiographie
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Buch der Sprüche
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Farbenlehre – 1. Abteilung, Anhang Pathologische Farben Satz 135 http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/farbenlehre/1-i/09.htm <br class="br">Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
Immanuel Kant buch Zum ewigen Frieden
Zum ewigen Frieden, zweiter Abschnitt, erster Zusatz, BA 58
Zum ewigen Frieden (1795)
„Freyheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Reflexionen zur Anthropologie, 1468. AA XV, Seite 647, 20
Reflexionen zur Anthropologie (1798)
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Luc de Clapiers de Vauvenargues (1715–1747) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Nachgelassene Maximen, Maxime 502
Original franz.: "L’énorme différence que nous remarquons entre les sauvages et nous, ne consiste qu’en ce que nous sommes un peu moins ignorants."
William Howitt (1792–1879) englischer Schriftsteller
Original: Original engl.: "The barbarities and desperate outrages of the so-called Christian race, throughout every region of the world, and upon every people they have been able to subdue, are not to be paralleled by those of any other race, however fierce, however untaught, and however reckless of mercy and of shame, in any age of the earth."
Quelle: Colonization and Christianity. A Popular History of the Treatment of the Natives by the Europeans in all their Colonies. London 1838, p. 9. Zitiert bei Karl Marx: Das Kapital. I. Band, VII., 24., 6. Genesis des industriellen Kapitalisten.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Marx,+Karl/Das+Kapital/I.+Band%3A+Der+Produktionsproze%C3%9F+des+Kapitals/VII.+Der+Akkumulationsproze%C3%9F+des+Kapitals/24.+Die+sogenannte+urspr%C3%BCngliche+Akkumulation/6.+Genesis+des+industriellen+Kapitalisten#N1330 zeno.org
„Der Nationalismus gebärdet sich dann am wildesten, wenn er enttäuscht wird.“
William Pfaff (1928–2015) englischsprachiger Journalist und Schriftsteller
Die Furien des Nationalismus, Eichbornverlag 1994, S. 215" <br class="br">"Nationalism is most ferocious when it is frustrated, as it had been in the old Yugoslav federation." - The Wrath of Nations. Civilization and the Furies of Nationalism. Simon & Schuster, 1993. p. 199 books.google http://books.google.de/books?id=oKaFAAAAMAAJ&q=ferocious <br class="br">Zitate
Theodor Herzl (1860–1904) Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller
Tagebucheintrag vom 12. Juni 1895, S. 108f. alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=115 <br class="br">Tagebuch
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783–1859) deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“
Die Poesie im Walde. In: Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft. Band 16, Heft 2. Leipzig: Baumgärtner, 1841. S. 171.
Paul Stanley (1952) US-amerikanischer Gitarrist und Sänger
auf die Frage, warum er und seine Bandkollegen von KISS zu Beginn ihrer Karriere nur mit geschminkten Gesichtern aufgetreten seien, Interview mit dem Q Magazine, 11/1994; Übersetzung: Toledo
Bruno Schulz buch Sklepy cynamonowe
Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy cynamonowe, Sanatorium pod Klepsydrą, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130
Überpüft
„Eine tugendhafte Frau ist wie ein Jäger, der gewissenhaft vermeidet, das Wild zu töten!“
Willy Breinholst (1918–2009) dänischer Schriftsteller
"Nur heiter kommt man weiter
„Was predigt Ihr den Wilden? // Thut noth, erst die Gebildeten zu bilden.“
Eduard von Bauernfeld (1802–1890) österreichischer Lustspieldichter
Poetisches Tagebuch, 1860, Verlag von Freund & Jeckel, Berlin 1887, S. 107,
„Jede Liebe ist wild gewordener Egoismus.“
Sándor Márai buch Der Richtige
„Wandlungen einer Ehe“. Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. Piper ISBN 3-492-04485-9 Seite 26 und PT17 books.google https://books.google.de/books?id=aPAUAwAAQBAJ&pg=PT17&dq=wild
Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter
Epistulae 2,1,156f (über den kulturellen Einfluss der Griechen auf die Römer)
Original lat.: "Graecia capta ferum victorem cepit et artes intulit agresti Latio."
Paul Hindemith (1895–1963) deutscher Komponist
Spielanweisung zu Paul Hindemiths Ragtime aus der Suite 1922 für Klavier, op. 26, Paul Hindemith: Sämtliche Werke, Serie V Kammermusik, Klaviermusik I, Mainz u.a.: Schott 1975 ff.
Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau (1767–1849) deutscher Staatsmann, Herausgeber und Schriftsteller
Das goldne Kalb: eine Biographie. 2. Band. Gotha: Becker, 1802. S. 127.
Hellmuth Karasek (1934–2015) deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
über Karl May, Freuds Couch & Hempels Sofa, Köln, 2004, S. 50. ISBN 3462034332
Walter Moers buch Wilde Reise durch die Nacht
A Wild Ride Through the Night
Zwei für immer
„Doch sein Herz befand sich in andauerndem, wildem Aufruhr.“
Francis Scott Fitzgerald (1896–1940) US-amerikanischer Schriftsteller
Quelle: Buch Der große Gatsby
„Was helfen die besten Gewehre, wenn kein Wild mehr erscheint.“
Ernst Jünger (1895–1998) deutscher Schriftsteller und Publizist
Simone de Beauvoir (1908–1986) französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts
Joseph von Eichendorff (1788–1857) bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik
Das Schloß Dürande, Schlusssatz. In: Werke, Band 2, Winkler Verlag, München 1970, S. 831, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004740343
„Ich habe noch nie ein wildes Tier gesehen, das sich bemitleidet hat.“
David Herbert Lawrence (1885–1930) englischer Schriftsteller
„Obwohl sie klein ist, ist sie wild!“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
„Kultur muß Natur haben. // Noch einmal werden wir Wilde. Wann wir ganz reif sind.“
Peter Hille (1854–1904) deutscher Schriftsteller
Ethica. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 95,
Max Weber buch Wissenschaft als Beruf
Wissenschaft als Beruf, S. 16
Wissenschaft als Beruf (1917–1919)
„Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt // obdachlos die Unvergänglichkeit.“
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Wunderliches Wort. In: Werke, Band 2, Gedichte 1910 bis 1926, Hrsg. Manfred Engel u.a., Insel, 1996, ISBN 978-3-458-16830-0, S. 178, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=xmBXAAAAYAAJ&dq=%22obdachlos+die+Unverg%C3%A4nglichkeit.+%22, rilke.de http://www.rilke.de/gedichte/wunderliches_wort.htm <br class="br">Andere Werke
„Ein Mann ohne Ethik ist ein wildes Tier, das in diese Welt entlassen wird.“
Albert Camus (1913–1960) französischer Schriftsteller und Philosoph
Richard Wilhelm (1873–1930) deutscher Sinologe
Chinesische Wirtschaftspsychologie, Leipzig: Deutsche Wissenschaftliche Buchhandlung, 1930
Ernst Moritz Arndt (1769–1860) deutsch-nationaler Schriftsteller
Ernst-Moritz-Arndt.de, Der Spracherzieher http://www.ernst-moritz-arndt.de/zitate.htm, Quellenangabe: E.M. Arndt: "Geist der Zeit", 4. Teil, Leipzig o.Jg., 5. Kapitel, Seite 148.
Kurt Eisner (1867–1919) deutscher Politiker, Journalist und Schriftsteller
Aufruf aus der Nacht zum 8. Nov. 1918, München, Der Rat der Arbeiter, Soldaten und Bauern, Der erste Vorsitzende: Kurt Eisner. In: Münchner Neueste Nachrichten, 21. Jahrgang, Nr. 56, 8. November 1918, Knorr & Hirth, München, S. 1, MDZ https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00131382?q=Freistaat.&page=110,111, Die neue Zeit, Georg Müller Verlag, München 1919, S. 6 f., MDZ http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00013240/image_10
„Ein Gebet für die mit wildem Herzen, die in Käfigen gehalten werden.“
Tennessee Williams (1911–1983) US-amerikanischer Schriftsteller
„Ich fühle mich wie ein nasser Samen, der in der heißen blinden Erde wild ist.“
William Faulkner (1897–1962) US-amerikanischer Schriftsteller
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Niccolo Machiavelli buch Der Fürst
Original: (it) Io giudico ben questo, che sia meglio essere impetuoso, che rispettivo, perchè la Fortuna è donna; ed è necessario, volendola tener sotto, batterla, ed urtarla; e si vede che la si lascia più vincere da questi che da quelli che freddamente procedono. E però sempre, come donna, è amica de’ giovani, perchè sono meno rispettivi, più feroci, e con più audacia la comandano. - Quanto possa nelle umane cose la fortuna, e in che modo se gli possa ostare.
Quelle: Der Fürst. 25. Kapitel. Wie viel in menschlichen Dingen das Glück vermag, und auf welche Weise man ihm begegnen könne.
Hans Paasche (1881–1920) deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist
Quelle: Das verlorene Afrika (1919)

