„Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm’ ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.“

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„Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.“

—  Mark Twain US-amerikanischer Schriftsteller 1835 - 1910
Gemäß nicht von Mark Twain. Er schreibt vielmehr in "Durch dick und dünn" (Roughing It): "Das Klima von San Francisco ist mild und einzigartig gleichbleibend. Das Thermometer steht das ganze Jahr bei etwa 70 Grad [21 °C].

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„Winter, ade! // Scheiden tut weh.“

—  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der Deutschen" 1798 - 1874
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„O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron.“

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676
Passions-Salve an die leidenden Glieder Christi, 7. An das Angesicht (Salve caput cruentatum). Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 69

„Ein Seemann kann einen guten Trunk hundert Meilen weit auf See erschnuppern.“

—  Joan Lowell amerikanische Schauspielerin und Autorin 1902 - 1967
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„Ein seltener Vogel auf Erden, ähnlich dem schwarzen Schwan.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 58 - 140
Satyrae VI, 165

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„Denn Mädchen sind wie Rosen: kaum entfaltet, // ist ihre holde Blüte schon veraltet.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616
2. Akt, 4. Szene / Orsino

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„Weh dem Lande, wo man nicht mehr singet.“

—  Johann Gottfried Seume 1763 - 1810
Gedichte, dritte, neuvermehrte und verbesserte Auflage, Wien und Prag (Franz Hans) 1810. Die Gesänge S. 275

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„Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824
Gedanken, Versuche und Maximen