„L. hat mir einmal, aber das ist lange her, gesagt, wenn Küsse eine Farbe hätten, müssten sie die Farbe von Himbeeren haben. Sie meinte auch, dass es Erdbeerküsse gebe und solche, die nach Himbeeren schmeckten. Ich konnte darauf nur erwidern, dass jeder Kuss auf ihren Lippen ein klein wenig anders schmecke, aber das sei bei den wilden Himbeeren, die man im Wald pflücke, ja auch so. Und ich fügte hinzu, dass im Mund jede Himbeere die Erinnerung an den Geschmack der davor auslösche, und genauso lasse jeder ihrer Küsse den vorhergehenden vergessen. Küsse aber, denke ich jetzt, lassen sich nicht einfrieren, das unterscheidet sie von Himbeeren.“
Vier Äpfel
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„Mit einem Kuss, weißt du alles, was ich nicht gesagt habe.“
Pablo Neruda (1904–1973) chilenischer Schriftsteller
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Farbenlehre – 1. Abteilung, Anhang Pathologische Farben Satz 135 http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/farbenlehre/1-i/09.htm <br class="br">Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
„Küss mich, Kleiner, hinterher
Bin ich wieder deine Tante!“
Nikos Kazantzakis (1883–1957) griechischer Schriftsteller
„Küssen ist die Sprache der Liebe
Komm her und sprich dich aus“
Unbekannter Autor
„Was immer du von mir willst, ich gebe es dir. Aber ich gebe deine Küsse nicht zurück.“
Chavela Vargas (1919–2012) Mexikanische Sängerin
„Ei wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als tausend Küsse, milder als Muscatenwein.“
Christian Friedrich Henrici (1700–1764) deutscher Dichter
im Libretto zur "Kaffeekantate" von Johann Sebastian Bach