„Ich weiß nichts andres als `o Er´ und `o Er der ist´. Ich bin vom Becher der Liebe berauscht, die Welten sind aus meinem Blick geschwunden; ich habe kein Geschäft, als Geistes Gelage und wilde Zecherei. Habe ich einmal in meinem Leben einen Augenblick ohne dich verbacht, von dieser Zeit und von dieser Stunde will ich mein Leben bereuen.“

— Dschalal ad-Din al-Rumi, Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 96
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Dschalal ad-Din al-Rumi14
islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens 1207 - 1273
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„Denn das Leben ist die Liebe // Und des Lebens Leben Geist“

— Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
West-östlicher Divan, zitiert in Julius Stenzel: Zur Entwicklung des Geistbegriffs in der griechischen Philosophie (1956), abgedruckt in Um die Begriffswelt der Vorsokratiker / (von Kurt Rietzler u. a.) ; hg. von Hans-Georg Gadamer. - Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1968. (Wege der Forschung ; 9), S. 214

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„Wo Liebe, wo Mitgefühl sich regen im Leben, vernimmt man den Zauberhauch des die Sinneswelt durchdringenden Geistes.“

— Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925
Die Schwelle der geistigen Welt (GA 17), S. 25.

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„Du kannst t h u n was du w i l l s t: aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes w o l l e n und schlechterdings nicht Anderes, als dieses Eine.“

— Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860
Schopenhauer, Arthur. (1978). Preisschrift über die Freiheit des Willens. Hamburg: Felix Meiner, S. 58-59. Hervorherbungen wie im Original). Daraus wurde später die bekannte Formulierung: "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.

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„Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln.“

— Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546
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„O Zeiten! O Sitten!“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr
In Catilinam (Catilinarische Reden) I, I, 2 (und anderen Stellen), übersetzt von Büchmann, Seite 372

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„Denn die Summe unseres Lebens // Sind die Stunden, in denen wir liebten.“

— Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
Summa summarum, S. 750

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„Ich habe ein schändliches Leben geführt. Was menschlich leben heißt, weiß ich nicht.“

— Dazai Osamu japanischer Schriftsteller 1909 - 1948
in: Gezeichnet. Übersetzt von Jürgen Stalph. Frankfurt, Insel Verlag 1997, ISBN 3-4581-6871-0, S.11 (人間失格, Ningen shikkaku)

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„Jede Liebe ist wild gewordener Egoismus.“

— Sándor Márai ungarischer Schriftsteller 1900 - 1989
Wandlungen einer Ehe, ISBN 3-492-04485-9

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„Ist das Geschäft vollbracht, kommt Zeit zum Schmuck.“

— Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
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„Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.“

— Michel Foucault französischer Philosoph 1926 - 1984
Sexualität und Wahrheit. Der Gebrauch der Lüste. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1986, 2. Auflage, ISBN 978-3518283172

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