„Durch das Leid hindurch, nicht am Leid vorbei, geht der Weg zur Freude.“
Karl Barth (1886–1968) Schweizer Theologe
„Durch das Leid hindurch, nicht am Leid vorbei, geht der Weg zur Freude.“
Karl Barth (1886–1968) Schweizer Theologe
Ernst Toller buch Eine Jugend in Deutschland
Eine Jugend in Deutschland, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1970, Viertes Kapitel, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/eine-jugend-in-deutschland-3538/5
„Lass mich erhalten, was du durch deine Wahrheit versprochen hast, damit meine Freude erfüllt wird.“
Anselm von Canterbury (1033–1109) Theologe und Philosoph des Mittelalters
„Selig ist, wer nicht mehr Freude und Freude hat als die Worte und Taten des Herrn.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
„Finde Ekstase im Leben; Das bloße Gefühl zu leben ist genug Freude.“
Emily Dickinson (1830–1886) amerikanische Dichterin
Friedrich Schiller An die Freude
An die Freude, Verse 37-40, S. 3
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785)
„Schenke ihnen Freude - die gleiche Freude, die sie haben, wenn sie aus einem Albtraum aufwachen.“
Alfred Hitchcock (1899–1980) britischer Filmregisseur und -produzent
„Mach alles, aber lass es Freude machen. Mach alles, aber lass es Ekstase hervorrufen.“
Henry Miller (1891–1980) US-amerikanischer Schriftsteller und Maler
B. F. Skinner (1904–1990) US-amerikanischer Vertreter des Behaviorismus, prägte den Begriff „operante Konditionierung“
Oftmals sind die Arbeitsplätze dunkel und gefährlich und die Luft ist verschmutzt. Die Menschen arbeiten mit Zeitdruck, um ihre Mieten und Lebensmittel zu bezahlen, aber nicht weil es Spass macht. Dies gilt es zu verändern. Das Motto lautet: Lasst wieder Licht und Leben in die Fabrik. Das Management muss auch mit Investitionen in den Business Spirit die Arbeitswelt zur Lebenswelt verbessern.
„Einige sind zur süßen Freude geboren, einige zur endlosen Nacht.“
William Blake (1757–1827) englischer Maler und Dichter
„Leid löscht die Kraft und den Verstand, // Die Freud’ ist Gottes Feuerbrand!“
Ernst Moritz Arndt (1769–1860) deutsch-nationaler Schriftsteller
Trost. Aus: Gedichte. Vollständige Sammlung. Berlin: Weidmann, 1860. S. 167.
„Fast überall wo es Glück giebt, giebt es Freude am Unsinn.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 213
Menschliches, Allzumenschliches
„Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
II, 1. Aph. 77
Menschliches, Allzumenschliches
Variante: Die mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
Bemerkungen über uns närrische Menschen, 2. Band (Februar 1793)
Bemerkungen über uns närrische Menschen
„Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsre Freuden, sondern weil unsre Hoffnungen aufhören.“
Titan (Die zehn Verfolgungen des Lesers. Fünfte), Sämtliche Werke, 1.Abt., Bd. 8 - Quelle: G. Fieguth: Deutsche Aphorismen (1978, Philipp Reclam)"
Weitere Werke
Phaedrus (-20) römischer Fabeldichter
Äsops Fabeln, II, Prolog 10; meist zitiert als "Abwechslung macht Freude
„Das beste bei Freud finden Sie schon bei Plato. […] Sie täten besser daran, Spinoza zu lesen.“
Jean Paul Sartre buch The Wall
Die Kindheit eines Chefs. Deutsch von Heinrich Wallfisch. In: Gesammelte Erzählungen. Rowohlt 1970. S. 240 <br class="br">Original franz.: "Ce qu'il y a de meilleur chez Freud, vous le trouvez déjà chez Platon. [...] Vous feriez mieux de lire Spinoza." - L'enfance d'un chef, in: Le Mur (1939). Gallimard 1980, p. 203-4 books.google http://books.google.de/books?id=f58HAQAAIAAJ&q=platon
„Duldet mutig, Millionen! // Duldet für die beßre Welt! - An die Freude“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Friedrich Schiller An die Freude
An die Freude, Verse 1-4, S. 1
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785)
„Freude dieser Stadt bedeute, // Friede sey ihr erst Geläute.“
Friedrich Schiller Das Lied von der Glocke
Das Lied von der Glocke, Vers 429f. (letzte Verse), S. 272
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)
Johannes Mario Simmel (1924–2009) österreichischer Schriftsteller
Nachwort in "Gott schützt die Liebenden", Roman, Mohndruck, Reinhard Mohn OHG, Gütersloh
Alexis De Tocqueville (1805–1859) französischer Publizist und Politiker
Über die Demokratie in Amerika, Bd. 2, S. 195, (Fischer TB, 1956)
Über die die Demokratie in Amerika, Bd. 2
„Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer.“
Mark Twain buch Following the Equator
Following the Equator, chapter X
Original engl.: "The secret source of Humor itself is not joy but sorrow."
Following the Equator
Frank Wedekind (1864–1918) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Tagebuch, 9. September 1893
Tagebuch, Was ich mir dabei dachte
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Kritiker als Künstler, Szene 1 / Gilbert
Original engl.: "Cheap editions of great books may be delightful, but cheap editions of great men are absolutely detestable."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist
Oscar Wilde Eine Frau ohne Bedeutung
Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "One should sympathise with the joy, the beauty, the colour of life. The less said about life's sores the better."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance
Jeremy Bentham (1748–1832) englischer Philosoph und Sozialreformer
Jeremy Bentham, in Otfried Höffe. Einführung in die utilitaristische Ethik: Klassische und zeitgenössische Texte. 2., überarbeitete Auflage. Tübingen: Francke, 1992. ISBN 3-7720-1690-1, p. 55 <br class="br">"Nature has placed mankind under the governance of two sovereign masters, pain and pleasure. It is for them alone to point out what we ought to do, as well as to determine what we shall do. On the one hand the standard of right and wrong, on the other the chain of causes and effects, are fastened to their throne." - An Introduction to the Principles of Morals and Legislation (printed 1780, published 1789). Chapter I: Of The Principle of Utility. I. en.wikisource http://en.wikisource.org/wiki/An_Introduction_to_the_Principles_of_Morals_and_Legislation/Chapter_I
„Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist.“
Paracelsus, IV
"every joy is gain, // And gain is gain, however small" - s:Paracelsus (Browning)/IV 1835
„Die Freude flieht auf allen Wegen - // der Ärger kommt uns gern entgegen.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, erstes Kapitel, S. 497
Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter
„Das Trinkgeschirr, sobald es leer, // Macht keine rechte Freude mehr.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Vierhändig, S. 945
Die Haarbeutel
Giacomo Casanova (1725–1798) italienischer Abenteurer und Schriftsteller
Memoiren, Band 1, Kapitel 11
Memoiren - Erinnerungen
Marc Chagall (1887–1985) weißrussisch-französischer Maler
"Chagall, die Lithografien", ed. Ulrike Gauss, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1998
"En tenant une pierre lithographique ou une plaque de cuivre, je croyais toucher un talisman. En elles il me semblait que je pouvais placer toutes mes tritesses, toutes mes joies."
„Die sorgenfreie Erinnerung an vergangenen Schmerz bringt nämlich Freude.“
Cicero Epistulae ad Familiares
Ad familiares (Briefe an Freunde) V, XII
Original lat.: "Habet enim praeteriti doloris secura recordatio delectationem."
Ad familiares (Briefe an Freunde)
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
Die Göttliche Komödie, Inferno VI 106-108
Original ital.: Ritorna a tua scïenza, // che vuol, quanto la cosa è più perfetta, //più senta il bene, e così la doglienza
Die Göttliche Komödie
Georg Forster (1754–1794) deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär
Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. S. 708 http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 4132 ff. / Die Schöne
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe buch Italienische Reise
Italienische Reise. Zweiter Teil. Neapel. 13. März 1787. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004859707 <br class="br">Selbstzeugnisse, Italienische Reise (1816–1829)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Die Leiden des jungen Werther – Am 29. Junius 1771
Erzählungen, Die Leiden des jungen Werthers (1774)
„Auch der Aufschub hat seine Freuden.“
Johann Wolfgang von Goethe Götz von Berlichingen
Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen / Maria
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Charlotte von Stein, 6. Dezember 1781
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Thomas Carlyle, 15. Juni 1828
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
„Freude und Angst sind Vergrößerungsgläser.“
Jeremias Gotthelf (1797–1854) Schweizer Schriftsteller und Pfarrer
Zeitgeist und Berner Geist
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
König Ottokar's Glück und Ende, III (Horneck). Wien, 1825. S. 112f.
Stücke
Walter Hasenclever (1890–1940) deutscher expressionistischer Schriftsteller
Landru, in: Napoleon greift ein. Ein Abenteuer in sieben Bildern. Gedichte, Dramen, Prosa. Hrsg. Kurt Pinthus. Rowohlt Reinbek 1963. Seite 296
„Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit;“
Alexander Von Humboldt buch Kosmos
Kosmos, Erster Band, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1845, S. 36, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_kosmos01_1845/55
„Ach der unseelige Ehrgeiz, er ist ein Gift für alle Freuden.“
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Brief an Wilhelmine von Zenge. Paris, 10. Oktober 1801. In: Briefe an seine Braut. Hrsg. von Karl Biedermann. Breslau: Schottlaender, 1884. S. 224.
Briefe
„Die beste Anbetung, Prinz, ist dankende Freude.“
Gotthold Ephraim Lessing buch Laokoon
Philotas
Briefe, Fabeln, Laokoon, Philotas, Theologische Streitschriften, Sonstige
„Welche Freude, wenn es heißt: Alter, du bist alt an Haaren, blühend aber ist dein Geist!“
Gotthold Ephraim Lessing buch Laokoon
Die 47. Ode Anakreons
Briefe, Fabeln, Laokoon, Philotas, Theologische Streitschriften, Sonstige
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
Zerstreute Blätter , Erste Sammlung, S. 15. Das einzige Ziel der Hofnung
Zerstreute Blätter
Arthur Schnitzler buch Paracelsus
Über Psychoanalyse. Hrsg v. Reinhard Urbach. In: Protokolle. Wiener Halbjahresschrift für Literatur, bildende Kunst und Musik, '76/2, S. 280. Zitiert nach: Helga Schiffer: Experiment und Ethik in Arthur Schnitzlers Paracelsus. In: Gerhard Kluge (Hrsg.): Aufsätze zur Literatur und Kunst der Jahrhundertwende. Rodopi, Amsterdam 1984, S. 331.
Paracelsus, Psychoanalyse etc.
Georg Büchner (1813–1837) Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär
Brief an die Familie, Straßburg, 1. Januar 1836, S. 363, [buechner_werke_1879/559]
Briefe
„Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden.“
Friedrich Hebbel (1813–1863) deutscher Dramatiker und Lyriker
Tagebücher 3, 4901 (1851). S. 394.
Tagebücher
Walther Zügel (1933) deutscher Bankmanager
Kulturkalender Baden-Württemberg, Ausgabe 32, 3/2007 Juli-September 2007, S. 15, kulturkalender-online.de http://www.kulturkalender-online.de/de/11/Archiv.html?aid=27&nr=2007-03
Nicolas Chamfort (1741–1794) französischer Schriftsteller
Maximen und Gedanken
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Der Weg des Lebens
Variante: Die mütterliche Liebe hat die Natur die Erhaltung aller Lebewesen anvertraut, und in den Freuden und selbst in den Leiden, die mit diesem köstlichen Gefühl verbunden sind, belohnt sie die Mutter.
„Wenn ein Freund von weit her kommt, ist es nicht eine Freude?“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
Analekten (Lunyu)
Original: 有朋自远方来,不亦乐乎。 - Yǒu péng zì yuǎn fāng lái, bù yì lè hū?
Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816–1890) deutscher Theologe, Pädagoge, Kirchenlieddichter
Süßer die Glocken nie klingen. aus: Das Buch der Weihnachtslieder. Hrsg.: Ingeborg Weber-Kellermann. Schott-Verlag, Mainz 1982. ISBN 978-3-79572-061-2. S. 192-193. Wikisource
„Die Freude zu leben wird aus der Natur geboren und muß im Geiste gerettet werden.“
Ferdinand Ebner (1882–1931) österreichischer Philosoph (dialogisches Denken)
30. Jänner 17, Tagebuch 1917, hrsg. v. Richard Hörmann und Matthias Flatscher, Hamburg u. a.: LIT-Verlag, 2011, Seite 47 https://books.google.de/books?id=8XzQK_JlMMQC&pg=PA47; Schriften Bd. 1, Kösel 1963, S. 46
Walter Robert-Tornow (1852–1895) deutscher Bibliothekar und Übersetzer
über Georg Büchmann, http://susning.nu/buchmann/0013.html, Gedenkblatt
„Denn während man Freude gemeinsam erlebt, ist man im Leid auf sich allein gestellt.“
Robert Merle (1908–2004) französischer Schriftsteller und Romancier
Fortune de France, Aufbau Verlag, 1998, ISBN 3746612136
Johannes Butzbach (1477–1516) deutscher Benediktiner und Schriftsteller, Prior des Klosters Laach
Johannes Butzbach: Wanderbüchlein des Johannes Butzbach, genannt Piemontanus, 1506, auf Grundlage der Übersetzung von D.J. Becker (1869), Union Verlag Berlin (keine Jahresangabe), S. 164
Walter Flex (1887–1917) deutscher Dichter
Der Wanderer zwischen beiden Welten
"Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916)
Synesios von Kyrene (370–413) Philosoph der Antike
-Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 27
Adolf Ogi (1942) Schweizer Politiker (SVP)
zu dem schweizer Astronauten Claude Nicollier am 7. August 1992 in einer Übertragung zwischen Erde und Weltraum, persoenlich.com http://www.persoenlich.com/pdf/interviews/interviews160.pdf
Wilhelm Müller buch Die Winterreise
Die Winterreise, 5. Der Lindenbaum, Verse 1-4 aus: Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Band 2, Ackermann, Dessau 1824, S. 83, de.wikisource.org
Die Winterreise (1824)
Frédéric Beigbeder (1965) französischer Schriftsteller
Neununddreißig neunzig: 39.90. Deutsch von Brigitte Grosse. 2. Auflage. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2002. S. 263. ISBN 3-499-23324-X