„Auch in Deutschland beginnt eine andere Auffassung des Naturschutzes sich durchzusetzen. Vorgeschrittene Geister haben das Nützlichkeitsprinzip als völlig ungenügend verworfen. Wir wollen z. B. einen Vogel nicht deshalb schützen, weil er vielleicht schädliche Insekten vertilgt, sondern wir wollen den Vogel schützen um das Vogels selbst willen, weil es in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden.“

Umschau über die Naturschutzbewegung. In: Kosmos. Band 6, Nr. 4, 1909, S. 100. -> Zitat im Textumfeld

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Alle Vögel sind schon da, / Alle Vögel, alle!“

—  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der Deutschen" 1798 - 1874

Frühlingslied, in: Gedichte, Leipzig 1843, S. 536

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„Friss Vogel, oder stirb.“

—  Johann Nikolaus Weislinger 1691 - 1755

Titel seiner ersten Veröffentlichung "Friß Vogel oder stirb", Straßburg 1723, 1726 und weitere Auflagen und Nachdrucke, zitiert nach CE http://www.newadvent.org/cathen/15577b.htm

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„Ich bin kein Vogel und kein Netz umschließt mich.“

—  Charlotte Brontë, buch Jane Eyre

Quelle: Jane Eyre

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„Ich bin ein Käfig, auf der Suche nach einem Vogel.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

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„Ich möchte so malen, wie ein Vogel singt.“

—  Claude Monet französischer Maler des Impressionismus 1840 - 1926

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„Morgen werden die schwarzen Vögel kommen.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

Die Wege der Freiheit 3: Der Pfahl im Fleische. Deutsch von Hans Georg Brenner. Rowohlt 1951, Schlußsatz. Zitiert in der Rezension der Frankfurter Hefte 1951, S. 601 books.google http://books.google.de/books?id=jA9PAAAAIAAJ&q=sartre+%22schwarzen+v%C3%B6gel%22
Original franz.: "Demain viendront les oiseaux noirs." - Les chemins de la liberté, tome III: La mort dans l'âme. Gallimard 1949, p. 293 books.google http://books.google.de/books?id=nKwmAAAAMAAJ&q=oiseaux+noirs

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„Ich kann Vögel schweben lassen. Keinen interessiert es.“

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

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„Intelligenz ohne Ehrgeiz ist ein Vogel ohne Flügel.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

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„Kein Vogel fliegt so himmelan, wie ein teures Herz es kann.“

—  Mellin de Saint-Gelais Dichter der französischen Renaissance 1495 - 1558

Quatrains, LXXXIV

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„Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel“

—  Carl Philipp Emanuel Bach, buch Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen

w:Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, Berlin 1753, S. 119

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„Wer keinen Vogel hat, kann auch keine originellen Ideen ausbrüten!“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Nichtzutreffendes bitte streichen, S. 11
Nichtzutreffendes bitte streichen

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„Ich singe wie der Vogel singt, der in der Zweigen wohnet.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Der Sänger http://de.wikisource.org/wiki/Der_S%C3%A4nger_(Goethe_1827) Vers 29 f.
Andere Werke
Variante: Ich singe, wie der Vogel singt
Der in den Zweigen wohnet.

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„Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

„Du siehst einen Vogel fliegen, weil du weißt das er fliegt.“

—  Carlos Castaneda US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller 1925 - 1998

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„Wie sehe ich meinen Wald stehen? / Den habt ihr mir verwüstet // Und mein Wild umgebracht // Und meine Vögel verjagt // Ich sage euch Fehde an.“

—  Hartmann von Aue mittelhochdeutscher Dichter 1160 - 1210

Iwein / Quellwächter von Brocéliande

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„Sogar wenn der Vogel geht, fühlt man, dass er Flügel hat.“

—  Antoine-Marin Lemierre französischer Bühnendichter und Mitglied der Académie française 1733 - 1793

Fragments du Poème des Fastes, Chant I: Invocation à la Variété, in: Œuvres choisies de Lemierre, Bd. 2, Édition Stéréotype, Paris 1811. S. 70
Original franz.: "Même quand l'oiseau marche on sent qu'il a des ailes."

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