Zitate über tief seite 2
„Am beharrlichsten lieben oder hassen wir unsere Projektionen, weil sie so tief in uns wohnen.“
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
„Alles, was uns an anderen irritiert, kann uns zu einem tieferen Verständnis von uns selbst führen.“
Carl Gustav Jung (1875–1961) Schweizer Arzt und Psychoanalytiker
„Ich holte tief Luft und hörte dem alten Herzen meines Herzens zu: Ich bin. Ich bin. Ich bin“
Sylvia Plath (1932–1963) amerikanische Schriftstellerin und Dichterin
„Je tiefer sich das Leid in euer Sein eingräbt, desto mehr Freude könnt ihr fassen.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
„Es ist eine schwierige Sache, ein tiefes Alltagsleben zu verlassen, selbst wenn man es hasst.“
John Steinbeck (1902–1968) US-amerikanischer Autor
Hannah Arendt (1906–1975) US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft
Von der Menschlichkeit in finsteren Zeiten. Rede am 28. September 1959 bei der Entgegennahme des Hamburger Lessing-Preises. Piper München 1960, S. 32 f. archive.org https://archive.org/details/HannahArendtVonDerMenschlichkeitInFinsterenZeiten1960/page/n15
„Die Probleme der Taubheit sind tiefer und komplexer, wenn nicht wichtiger, als die der Blindheit.“
Helen Keller (1880–1968) amerikanische Schriftstellerin
„Das Kind ist wirklich ein wunderbares Wesen, und dies sollte vom Erzieher tief empfunden werden.“
Maria Montessori (1870–1952) italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
Isolde Kurz (1853–1944) deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
Allgemeines vom Menschendasein. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 3,
Christian Morgenstern (1871–1914) deutscher Dichter und Schriftsteller
Wasserfall bei Nacht, In: Wir fanden einen Pfad, München: R. Piper & Co., 1914. S. 74-75
Max Planck (1858–1947) deutscher Physiker
Acht Vorlesungen über theoretische Physik, Hirzel, Leipzig 1910, S. 117 f., books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=fjrQAAAAMAAJ&dq=%22Zeitbegriffs%22
„Hinter den großen Höhen folgt auch der tiefe, der donnernde Fall.“
Friedrich Schiller Die Braut von Messina
Die Braut von Messina / Chor (1803)
https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA17&dq=%22donnernde%20Fall%22 S. 17
Die Braut von Messina (1803)
„Alles Denken, das in die Tiefe geht, endet in ethischer Mystik.“
Albert Schweitzer (1875–1965) elsässischer Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph
Aus meinem Leben und Denken. Leipzig: Meiner, 1931. S. 174
„Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.“
Oswald Spengler (1880–1936) deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker
Gedanken, C. H. Beck, München 1941, S. 29, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=rfgYAAAAYAAJ&d=%22desto+tiefer+sein+seelisches+Leid.%22 <br class="br">Andere Werke
„Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.“
Friedrich Von Bodenstedt (1819–1892) deutscher Schriftsteller
Aus Morgenland und Abendland: Neue Gedichte und Sprüche. Veröffentlicht von F.A. Brockhaus, 1882.
Sonstige
Gustave Flaubert buch November
November
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues), November (Novembre), 1842
Vincent Van Gogh (1853–1890) niederländischer Maler und Zeichner
Antwerpener Skizzenbuch, zitiert nach Mark Edo Tralbaut: Vincent van Gogh in zijn Antwerpsche periode, Amsterdam 1948, p. 44 books.google http://books.google.de/books?id=MbNBAQAAIAAJ&q=afb.%20iv, books.google http://books.google.de/books?id=MbNBAQAAIAAJ&q=gemuth. Der im Original deutschsprachige Text ist offensichtlich die Paraphrasierung einer Strophe aus Heinrich Heines "Buch der Lieder" (1827) S. 186 de.wikisource https://de.wikisource.org/wiki/Du_sch%C3%B6nes_Fischerm%C3%A4dchen,
„Tiefe Einsamkeit ist erhaben, aber auf eine schreckliche Art.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, erster Abschnitt, A 7
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764)
„Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Sudelbücher
Sudelbücher
„Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter Schrei.“
Antigone, 1251f / Chor
Original altgriech.: "ἐμοὶ δ᾽ οὖν ἥ τ᾽ ἄγαν σιγὴ βαρὺ // δοκεῖ προσεῖναι χἠ μάτην πολλὴ βοή."
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)
Norbert Bolz (1953) deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker
„Die Helden der Familie“, Fink 2006, ISBN 3770543300, S. 52
Hans-Peter Dürr (1929–2014) deutscher Physiker
Wir erleben mehr, als wir begreifen. Freiburg, 2001. ISBN 3451048477, ISBN 978-3451048470
„Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.“
Frédéric Mistral (1830–1914) französischer Dichter und Linguist, Nobelpreisträger für Literatur
Les îles d'or
Original franz.: "Les arbres aux racines profondes sont ceux qui montent haut."
Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) Schweizer Dichter des Realismus
Die Versuchung des Pescara. 32. Auflage. Leipzig: Haessel, 1907. S. 195.
Otto Dix (1891–1969) deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus
Gespräch mit dem Porzellanrestaurator Richard Seyffarth, 1. Oktober 1962; zitiert nach Diether Schmidt: Otto Dix im Selbstbildnis, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, 2. Aufl. Berlin 1981, S. 255
„Es wird in vielen Fällen eine Zeit des schmerzvollen Nachdenkens und der tiefen Reue werden.“
Eva Herman (1958) deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin
Cicero Magazin, Mai 2006; über den Lebensabend kinderloser Karrierefrauen,
Die Emanzipation - ein Irrtum?
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) deutscher Maler des Expressionismus
Briefe an Nele (van der Velde), 26. Dezember 1923
„Der Gipfel zwingt erst zur Bewährung beim Blick in die Tiefe.“
Hans Arndt (1904–1971) österreichischer Architekt, Zivilingenieur und Konsulent für Hochbau
Im Visier, Erfahrenes Wissen
„Alles, was in die Tiefe geht, ist klar bis zur Durchsichtigkeit.“
Leo Tolstoi buch Auferstehung
Tagebücher, 1899
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)
Doihara Kenji (1883–1948) japanischer Spion
Abschiedsvers vor der Hinrichtung am 21. Dezember 1948. Ursula Heukenkamp (Hrsg.): Schuld und Sühne? Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945–1961). Rodopi-Verlag Amsterdam Atlanta, ISBN 90-420-1445-8, S. 447 books.google https://books.google.de/books?id=sq4uxTq8PqsC&pg=PA447&dq=vaterland
„Ohne Oberfläche gibt es keine Tiefe", erwiderte der Gnom.“
Walter Moers buch Die Stadt der Träumenden Bücher
The City of Dreaming Books
„Der Wille Gottes kann sehr tief verborgen liegen unter vielen sich anbietenden Möglichkeiten.“
Manfred Weber (1972) deutscher Politiker (CSU), MdEP
Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag
Victor Klemperer (1881–1960) deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, MdV
The Language of the Third Reich: LTI--Lingua Tertii Imperii: A Philologist's Notebook
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018
„Welche Tiefe der Gedanken - welch klassisches Talent!“
Joseph Martin Kraus (1756–1792) deutscher Komponist und Kapellmeister
Phil Bosmans (1922–2012) belgischer Ordensgeistlicher und Verfasser geistlicher Schriften
Elisabeth Noelle-Neumann (1916–2010) deutsche Meinungsforscherin, Gründerin des Allensbach-Instituts
„Es ist nicht die Länge des Lebens, sondern die Tiefe.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
„Lass dich von niemandem so tief herunterziehen, dass du ihn hasst.“
Martin Luther King (1929–1968) US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler
„Die Tiefe muß man verstecken. Wo? An der Oberfläche.“
Hugo Von Hofmannsthal (1874–1929) österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist
Buch der Freunde, S. 56 http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=300&teil=0303&seite=00000056 <br class="br">Buch der Freunde (1922)
Isolde Kurz (1853–1944) deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
Von der Sprache. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 148,
Rabindranath Tagore (1861–1941) bengalischer Dichter und Philosoph
Nationalismus, Neuer Geist-Verlag, Leipzig 1918, S. 77 f., Internet Archive https://archive.org/details/nationalismusdeu00tago/page/77 <br class="br">Original engl.: "I must not hesitate to acknowledge where Europe is great, for great she is without doubt. We cannot help loving her with all our heart, and paying her the best homage of our admiration, – the Europe who, in her literature and art, is pouring an inexhaustible cascade of beauty and truth fertilizing all countries and all time; the Europe who, with a mind which is titanic in its untiring power, is sweeping the height and the depth of the universe, winning her homage of knowledge from the infinitely great and the infinitely small, applying all the resources of her great intellect and heart in healing the sick and alleviating those miseries of man which up till now we were contented to accept in a spirit of hopeless resignation; the Europe who is making the earth yield more fruit than seemed possible, coaxing and compelling the great forces of nature into man's service." - Nationalism, The Macmillan Company, New York 1917, S. 82 f., Internet Archive https://archive.org/details/nationalism00tagogoog/page/n89
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
2. Akt, 2. Szene / Gaunt http://www.zeno.org/nid/20005688612 Übersetzung August Wilhelm Schlegel
Richard II. - The life and death of King Richard the Second
„Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.“
Gerhart Hauptmann (1862–1946) Schriftsteller des deutschen Naturalismus
„Aufzeichnungen“, in: Gesammelte Werke. Band 12: Aufzeichnungen. Erzählendes. Gedichte. Dramatisches. S. Fischer, Berlin 1922, S. 44 books.google https://books.google.de/books?id=2Yk6AAAAMAAJ&q=irrt <br class="br">Aufzeichnungen
„Die meisten Dinge enttäuschen, bis Sie tiefer schauen.“
Graham Greene (1904–1991) britischer Schriftsteller
„Welche tiefen Wunden sind jemals ohne Narbe verheilt?“
George Gordon Byron (1788–1824) britischer Dichter
Ein Gebet ist mir zu wenig-zwei Gebete reichen nicht.. Referenz: https://beruhmte-zitate.de/suggestions/create-quote/user/
Reiner Knizia (1957) deutscher Spieleautor
Quelle: https://www.spiegel.de/psychologie/spieleerfinder-reiner-knizia-ich-verliere-lieber-knapp-als-dass-ich-haushoch-gewinne-a-6e83c4f2-75d3-464b-a223-d9de165ccc1e
Louis Zamperini (1917–2014) US-amerikanischer Leichtathlet
Ernst Moritz Arndt (1769–1860) deutsch-nationaler Schriftsteller
Entwurf einer Teutschen Gesellschaft. Frankfurt a. M.: Eichenberg, 1814. S. 33f.
„So woge weiter, tiefe, blaue See! Zehntausend Walspeckjäger pflügen dich umsonst.“
Herman Melville buch Moby-Dick
Moby Dick. Kapitel 35, Im Masttop
Friedrich Nietzsche buch Die fröhliche Wissenschaft
Mystische Erklärungen, Drittes Buch, 126, S. 155,
Die fröhliche Wissenschaft
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Quelle: Paralipomena NF 1881,14[15 nietzschesource. org] = M III 5. Herbst 1881
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
2. Teil; Von der unbefleckten Erkenntnis
Also sprach Zarathustra