„Dunkler Tannenwald dräute finster zu beiden Seiten des Wasserlaufs. Der Wind hatte kürzlich die weiße Schneedecke von den Bäumen gestreift, sodass sie aussahen, als drängten sie sich unheimlich finster in dem schwindenden Tageslicht aneinander. Tiefes Schweigen lag über dem Lande, das eine Wildnis war, ohne Leben, ohne Bewegung, so einsam, so kalt, dass die Stimmung darin nicht einmal traurig zu sein schien. Vielmehr lag ein Lachen darüber, ein Lachen schrecklicher als jede Traurigkeit, freudlos wie das Lächeln der Sphinx, kalt wie der Frost und grimmig wie die Notwendigkeit. Die unerbittliche, unerforschliche Weisheit des Lebens und seiner Anstrengungen. Es war die echte Wildnis, die ungezähmte, kaltherzige Wildnis des Nordens“

The Call of the Wild

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US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist 1876 - 1916

Ähnliche Zitate

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„Das wirkliche Leben war Chaos, aber es lag eine schreckliche Logik in der Phantasie.“

—  Oscar Wilde, buch Das Bildnis des Dorian Gray

Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 18
Original engl.: "Actual life was chaos, but there was something terribly logical in the imagination."
Das Bildnis des Dorian Gray - The Picture of Dorian Gray

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„Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte Würde des Lebens.“

—  John Cowper Powys, buch Wolf Solent

Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 684
"Death and Love! In those two alone lay the ultimate dignity of life." - p. 950 archive.org http://archive.org/stream/wolfsolentanovel030662mbp#page/n469/mode/2up

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„Dann lassen wir ihn wehen, den kalten Wind“

—  Friedrich Merz deutscher Politiker (CDU), MdB, MdEP 1955

Auf die Ankündigung des Gewerkschaftsvorsitzenden Frank Bsirske von Kampfmaßnahmen für den Fall von Änderungen des Kündigungsschutzes und grundlegender Arbeitsmarktreformen, 2. April 2003 in der ARD, zitiert nach welt.de http://www.welt.de/print-welt/article364398/Wind_der_Veraenderung.html vom 4.02.2003, zitiert in Wirtschaftsdienst 2, 2003, zbw.eu http://www.zbw.eu/zbw-publikationen/wd/2003/wd_docs_2003/wd0302-straubhaar.pdf

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„Der größte Nutzen der Einführung des Sozialismus läge ohne Zweifel darin, uns von der schmutzigen Notwendigkeit zu befreien, für andere zu leben, die momentan so schwer auf fast allen lastet.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen, Eröffnung des Essays
Original engl.: "The chief advantage that would result from the establishment of Socialism is, undoubtedly, the fact that Socialism would relieve us from that sordid necessity of living for others which, in the present condition of things, presses so hardly upon almost everybody."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

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„Es ist kein Lager so hart, kein Frost so scharf, keine Not so bitter wie die Schande.“

—  Joseph von Eichendorff bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik 1788 - 1857

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„Wer in der Lage ist, Humor in seinem Glauben zuzulassen, findet einigen Anlass zum Lachen.“

—  Bruno Jonas deutscher Kabarettist und Autor 1952

Bis hierher und weiter, Heyne 2007, S.165

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„Alles ist lustig, wenn man darüber lachen kann.“

—  Lewis Carroll britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf 1832 - 1898

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„Ich lache darüber, wie schlecht ich immer gelaunt bin.“

—  Karl Lagerfeld deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf 1933 - 2019

Berliner Zeitung vom 12./13. April 2008, S. 30

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„Die Mauern stehn // Sprachlos und kalt, im Winde // Klirren die Fahnen.“

—  Friedrich Hölderlin, buch Hälfte des Lebens

Hälfte des Lebens, Verse 12-14, zitiert nach: Taschenbuch für das Jahr 1805. Der Liebe und Freundschaft gewidmet, 1. Auflage, Verlag Friedrich Wilmans, Frankfurt am Mayn 1805, S. 85

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„Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Das Lachen ist der Regenbogen, // Der dunklem Grund des Sturms entsteigt, […].“

—  Anastasius Grün österreichischer Dichter und Politiker 1806 - 1876

Vorspiel. In: Pfaff vom Kahlenberg, Weidmannsche Buchhandlung, Leipzig 1850, S. 21,

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„Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.“

—  Mark Twain, buch Roughing It

Gemäß http://www.snopes.com/quotes/twain.asp nicht von Mark Twain. Er schreibt vielmehr in "Durch dick und dünn" (Roughing It): "Das Klima von San Francisco ist mild und einzigartig gleichbleibend. Das Thermometer steht das ganze Jahr bei etwa 70 Grad [21 °C]."
engl. zitiert als: "The coldest winter I ever spent was a summer in San Francisco."
Fälschlich zugeschrieben

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„Ich habe bei Menschen nie an Kälte geglaubt. An Verkrampfung schon, aber nicht an Kälte. Das Wesen des Lebens ist Wärme. Selbst Hass ist gegen ihre natürliche Richtung gekehrte Wärme.“

—  Peter Høeg, buch Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Fräulein Smillas Gespür für Schnee, Übersetzer: Monika Wesemann, Hamburg, 2004, ISBN 978-3499237010
"Jeg har aldrig troet på kulde hos mennesker. På forkrampning, men ikke på kulde. Livets væsen er varme. Selv had er varme, vendt mod sin naturlige retning." - Frøken Smillas fornemmelse for sne. Rosinante 1992. p. 398

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