Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik
Oswald Arnold Gottfried Spengler war ein deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und antidemokratischer politischer Schriftsteller.
In seinem Hauptwerk Der Untergang des Abendlandes richtet sich Spengler gegen eine lineare Geschichtsschreibung, welche die Geschichte „der Menschheit“ als Geschichte des Fortschritts erzählt. Stattdessen vertritt er die Zyklentheorie, dass Kulturen immer wieder neu entstehen, eine Blütezeit erleben und nach dieser Vollendung untergehen. Er begreift Kulturen als eindeutig abgrenzbare, quasi-organische Gebilde mit einer Lebensdauer von etwa 1.000 Jahren und mit jeweils ganz charakteristischen, das Denken und Handeln der Individuen prägenden Eigenschaften. Der Titel des Werkes behauptet, dass die „Kultur des Abendlandes“ im Untergang begriffen sei.
Spengler wird zur nationalistischen und antidemokratischen „Konservativen Revolution“ gerechnet, lehnte aber den Nationalsozialismus und namentlich dessen Rassenideologie scharf ab. Sein Ideal sah er eher in Benito Mussolini, dem Diktator des faschistischen Italien verwirklicht.
Spengler hat zwar im Urteil einiger Zeitgenossen Entwicklungen seiner Zeit richtig vorausgesagt und andere Geschichtswissenschaftler stark beeinflusst, darunter Franz Borkenau und vor allem Arnold J. Toynbee, aber sein Werk ist für die heutige Geschichtswissenschaft nicht grundlegend.

Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik
„Durch das Geld vernichtet die Demokratie sich selbst, nachdem das Geld den Geist vernichtet hat.“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 582,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 448,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
The Decline of the West, Vol 2: Perspectives of World History
„Leben ist Tun und Leiden. Je wissender ein Mensch, desto tiefer sein seelisches Leid.“
Gedanken, C. H. Beck, München 1941, S. 29, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=rfgYAAAAYAAJ&d=%22desto+tiefer+sein+seelisches+Leid.%22 <br class="br">Andere Werke
Ich beneide jeden der lebt, Abschnitt 45 (S. 35)
Ich beneide jeden, der lebt. Die Aufzeichnungen »Eis heauton« aus dem Nachlaß. Düsseldorf: Lilienfeld Verlag 2007. ISBN 978-3-940357-02-1, Abschnitt 78, S. 51
Andere Werke
Ich beneide jeden der lebt, Abschnitt 99 (S. 65)
Jahre der Entscheidung, C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 14,
Jahre der Entscheidung (1933)
„Denn der Mensch ist ein Raubtier.“
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 14,
Der Mensch und die Technik (1931)
Jahre der Entscheidung
„Der kultivierte Mensch hat seine Energie nach innen, der zivilisierte nach außen.“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 52,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 74,
Der Mensch und die Technik (1931)
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 87f.,
Der Mensch und die Technik (1931)
Jahre der Entscheidung, C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 131,
Jahre der Entscheidung (1933)
„Der Geist denkt, das Geld lenkt: […].“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 502,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
„Hand und Geist sind zarteste und mächtigste Waffe.“
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 579,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
„Wirklichkeit ist unendliches Wirken, unaufhörliche Bewegung.“
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 28,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)
„.. an der Wirklichkeit der Geschichte, scheitert jede Ideologie.“
Jahre der Entscheidung 1: Deutschland und die Weltgeschichtliche Entwicklung
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik
„Das Weib als Mutter ist, der Mann als Krieger und Politiker macht Geschichte.“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes. Erster Band.
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 634,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
„Seele ist ein Ereignis, ein Geschehen, kein Ding!“
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
„Starker Intellekt lässt den Instinkt verkümmern.“
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
„Was anzieht, will erobert, was abstößt, vernichtet sein.“
Urfragen. Fragmente aus dem Nachlass
„Immer wieder das niederschmetternde Gefühl, minderwertig zu sein. Angst vor jeder Art von Bindung.“
Ich beneide jeden der lebt, Abschnitt 5 (S. 14)
„Jeder Versuch eine Schule, eine Weltanschauung gewaltsam zu züchten, führt zum Gegenteil.“
Ich beneide jeden der lebt, Abschnitt 7 (S. 15)
Vom deutschen Volkscharakter, 1927, in: Reden und Aufsätze. München 1937, S. 133. www.zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009271597 <br class="br">Andere Werke
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Band 1-2 [kommentiert]
Jahre der Entscheidung, C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 24,
Jahre der Entscheidung (1933)
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 77f.,
Der Mensch und die Technik (1931)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 635,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes, Zweiter Band, S. 580,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Zweiter Band: Welthistorische Perspektiven (1922)
„Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur.“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 43,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)
„Allgemeingültigkeit ist immer der Fehlschluß von sich auf andere.“
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 32,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)
Jahre der Entscheidung, C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 10,
Jahre der Entscheidung (1933)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
The Decline of the West (1918, 1923)
Kontext: The press to-day is an army with carefully organized arms and branches, with journalists as officers, and readers as soldiers. But here, as in every army, the soldier obeys blindly, and war-aims and operation-plans change without his knowledge. The reader neither knows, nor is allowed to know, the purposes for which he is used, nor even the role that he is to play. A more appalling caricature of freedom of thought cannot be imagined. Formerly a man did not dare to think freely. Now he dares, but cannot; his will to think is only a willingness to think to order, and this is what he feels as his liberty.
“Christian theology is the grandmother of Bolshevism.”
Quelle: The Hour of Decision
Prussianism and Socialism (1919)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Vol. II, Alfred A. Knopf, 1928, p. 461 https://archive.org/stream/Decline-Of-The-West-Oswald-Spengler/Decline_Of_The_West#page/n931/mode/2up <br class="br">The Decline of the West (1918, 1923)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Quelle: Vol. II, Alfred A. Knopf, 1928, pp. 401–02 https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.49906/page/n893/mode/2up<br>Der Untergang des Abendlandes, Welthistorische Perspektiven (1922)<br>The Decline of the West (1918, 1923)
“What is truth? For the multitude, that which it continually reads and hears.”
Quelle: The Decline of the West, Vol 2: Perspectives of World History
“Socialism is nothing but the capitalism of the lower classes.”
Quelle: The Hour of Decision
Quelle: The Decline of the West, Vol 1: Form and Actuality
Prussianism and Socialism (1919)
The Hour of Decision (1933)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Vol. II, Alfred A. Knopf, 1928, pp. 104–06 https://archive.org/stream/Decline-Of-The-West-Oswald-Spengler/Decline_Of_The_West#page/n573/mode/2up/search/depopulation <br class="br">The Decline of the West (1918, 1923)
...
<p>At the end of the [eighteenth] century Spain had long ceased to be a great power, and France was on the way to following her example. Both were old and exhausted nations, proud but weary, looking towards the past, but lacking the true ambition—which is to be strictly differentiated from jealousy—to continue to play a creative part in the future. [The end of the eighteenth century is the time of the French Revolution, which was all about equal rights.] ... "Equal rights" are contrary to nature, are an indication of the departure from type of ageing societies, are the beginning of their irrevocable decline. It is a piece of intellectual stupidity to want to substitute something else for the social structure that has grown up through the centuries and is fortified by tradition. There is no substituting anything else for Life. After Life there is only Death.
<p>And that, at bottom, is the intention. We do not seek to alter and improve, but to destroy. In every society degenerate elements sink constantly to the bottom: exhausted families, downfallen members of generations of high breed, spiritual and physical failures and inferiors. ...
There is but one end to all the conflict, and that is death—the death of individuals, of peoples, of cultures. Our own death still lies far ahead of us in the murky darkness of the next thousand years. We Germans, situated as we are in this century, bound by our inborn instincts to the destiny of Faustian civilization, have within ourselves rich and untapped resources, but immense obligations as well. ... The true International is imperialism, domination of Faustian civilization, i.e., of the whole earth, by a single formative principle, not by appeasement and compromise but by conquest and annihilation.
Prussianism and Socialism (1919)
“We are socialists. Let us hope that it will not have been in vain.”
Prussianism and Socialism (1919)
Prussianism and Socialism (1919)
...</p>
<p>And these same everlasting "Youths" are with us again today, immature, destitute of the slightest experience or even real desire for experience, but writing and talking away about politics, fired by uniforms and badges, and clinging fantastically to some theory or other. There is a social Romanticism of sentimental Communists, a political Romanticism which regards election figures and the intoxication of mass-meeting oratory as deeds, and an economic Romanticism which trickles out from behind the gold theories of sick minds that know nothing of the inner forms of modern economics. They can only feel in the mass, where they can deaden the dull sense of their weakness by multiplying themselves. And this they call the Overcoming of Individualism.</p>
The Hour of Decision (1933)
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Man and Technics (1931)
Oswald Spengler buch Der Untergang des Abendlandes
Vol. II, Alfred A. Knopf, 1928, p. 462 https://archive.org/stream/Decline-Of-The-West-Oswald-Spengler/Decline_Of_The_West#page/n931/mode/2up <br class="br">The Decline of the West (1918, 1923)


