„Ich empfinde für das göttliche Wesen die tiefste Verehrung und hüte mich deshalb sehr, ihm ein ungerechtes, wankelmütiges Verhalten zuzuschreiben, das man beim geringsten Sterblichen verurteilen würde. Aus diesem Grunde, liebe Schwester, glaube ich lieber nicht, dass das allmächtige, gütige Wesen sich im mindesten um die menschlichen Angelegenheiten kümmert. Vielmehr schreibe ich alles, was geschieht, den Geschöpfen und notwendigen Wirkungen unberechenbarer Ursachen zu und beuge mich schweigend vor diesem anbetungswürdigen Wesen, indem ich meine Unwissenheit über seine Wege eingestehe, die mir zu offenbaren seiner göttlichen Weisheit nicht gefallen hat.“

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Jedes Wesen kann nur in seinem Gegenteil offenbar werden, Liebe nur in Haß, Einheit in Streit.“

—  Friedrich Wilhelm Joseph Schelling deutscher Philosoph und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus 1775 - 1854

Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009265775

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„Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.“

—  Hildegard von Bingen deutsche Mystikerin; Verfasserin theologischer und medizinischer Werke; Komponistin geistlicher Lieder 1098 - 1179

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„Man muß nur Ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor!“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)

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„Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe.“

—  Edith Stein deutsch-jüdische Philosophin und katholische Nonne 1891 - 1942

Im verschlossenen Garten der Seele, hrsg. von Andrés Bejas, Herder, Freiburg 1987, ISBN 978-3451266362, S. 77

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„In seinem Verhalten schien eine kryptische, sardonische Arroganz zu lauern, als ödeten ihn alle menschlichen Wesen nur noch an.“

—  H. P. Lovecraft amerikanischer Horrorautor 1890 - 1937

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„In dem Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen teilhaftig werden.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Selbstzeugnisse, Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (1811–1833)

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„Ungöttlich ist Haß, // und göttlich nur die Liebe!“

—  Friedrich Von Bodenstedt deutscher Schriftsteller 1819 - 1892

Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 140.
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„Ich schreibe göttliche Musik.“

—  Gioacchino Rossini italienischer Komponist 1792 - 1868

Zur Komposition von "Aureliano in Palmira" 1813

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„Es entspricht dem menschlichen Wesen, den zu hassen, den man verletzt hat.“

—  Tacitus römischer Historiker und Senator 54 - 120

Agricola 42, 4. Übersetzung Wikiquote in Anlehnung an die "Präparation zu Tacitus" und die "Cyclopædia" (s. u.)

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„Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder göttlich, denn was ihr Geist nennet.“

—  Gotthilf Heinrich von Schubert deutscher Arzt und Naturforscher 1780 - 1860

Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens. 2. Theil. Leipzig: Reclam, 1807. S. 407.

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