Michael Ende buch Momo
Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. München: DTV, 1988. S. 141. ISBN 3-423-10958-0
Michael Ende buch Momo
Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. München: DTV, 1988. S. 141. ISBN 3-423-10958-0
„Aber das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferner und lange: Sagen wir die Wahrheit.“
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung, Vorrede zur ersten Auflage
„Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder, als ein Buch.“
Emily Dickinson (1830–1886) amerikanische Dichterin
Seneca d.J. (-4–65 v.Chr) römischer Philosoph
wird oft fälschlich Seneca (oder Kant) zugesprochen. Er stammt aber aus: Joseph Christian von Zedlitz: Der Stern von Sevilla, 4. Aufzug, 7. Auftritt. http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-stern-von-sevilla-3225/5]
Irrtümlicherweise zugeschrieben
„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne“
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
Kemal Atatürk (1881–1938) türkischer Staatsgründer
Im Herbst 1929 äußerte sich Atatürk im Interview mit Emil Ludwig, zitiert in Klaus Kreiser: Atatürk. Eine Biographie. München 2008, S. 235 f.
„Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.“
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
15,11
Analekten (Lunyu)
Friedrich Jacobs (1764–1847) deutscher klassischer Philologe und Schriftsteller
Griechische Blumenlese, Siebentes Buch, S.20, 29., Ungenannter. Leben und Kunst der Alten, Ersten Bandes zweyte Abtheilung, Ettingersche Buchhandlung, Gotha 1824,
„Achte die Geister und halte dich fern von ihnen.“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
Analekten (Lunyu)
Original: 敬鬼神而遠之。 - Jìng guǐ shén ér yuǎn zhī.
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-stern-von-sevilla-3225/5, wird oft fälschlich Kant (oder Seneca) zugesprochen. Er stammt aber aus: Joseph Christian von Zedlitz: Der Stern von Sevilla, 4. Aufzug, 7. Auftritt.
Fälschlich zugeschrieben
Rainer Maria Rilke buch Briefe an einen jungen Dichter
An Franz Xaver Kappus, Worpswede bei Bremen, 16. Juli 1903. In: Briefe an einen jungen Dichter, Insel, Leipzig 1950, ISBN 3-458-08406-1, S. 21, rilke.de http://www.rilke.de/briefe/160703.htm <br class="br">Andere Werke <br class="br">Variante: (…) und ich möchte Sie, so gut ich es kann bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie jetzt nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antworten hinein.
Arthur Schopenhauer buch Parerga und Paralipomena
Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit
Variante: Im allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d.h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil getan; und so wird es denn auch ferner bleiben.
„Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!“
Friedrich Hölderlin (1770–1843) deutscher Lyriker
zitiert in Wilhelm Waiblinger, Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn
Epigramm, Reflexion, Andenken, Patmos, Friedrich Hölderlins Leben
„Dem, der sich mit Geduld wappnet, liegen keine Vorteile zu fern.“
Jean de La Bruyere (1645–1696) französischer Schriftsteller
Die Charaktere
„Ein ziemlich fernes Land, über das man wenig weiß.“
Neville Chamberlain (1869–1940) britischer Politiker
Zugeschrieben <br class="br">Original: (en) a far away country of which we know little <br class="br">Original: (en) How horrible fantastic incredible it is that we should be digging trenches and trying on gas masks here because of a quarrel in a far away country between people of whom we know nothing. <br class="br">Quelle: über die Tschechoslowakei während der Sudetenkrise, 1938, zitiert bei Milan Kundera, cicero.de http://www.cicero.de/97.php?item=1676&ress_id=1, 6/2007
Julius Sturm (1816–1896) deutscher Dichter der Spätromantik
Gedicht: "Der Wanderer", autoren-gedichte.de http://www.autoren-gedichte.de/sturm/der-wanderer.htm
„Folgte man aber dem Drängen, es zöge einen immer weiter in die Ferne.“
Leo Tolstoi buch Auferstehung
Tagebücher, 1857
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral
„Sich in das unendlich Ferne zu verlieben, kann einem unendlich nahe gehen.“
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
Quelle: Hölscher, Laut Weise – Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, Vechta 2016
Joseph Hubert Reinkens (1821–1896) deutscher Hochschullehrer und römisch-katholischer Priester
„Mein Anker (Hebr. 6, 18,19)“. Aus dem Nachlass erstmals veröffentlicht in Joseph Martin Reinkens: „Joseph Hubert Reinkens. Ein Lebensbild“, Gotha 1906, S. 13; hier nach „Eingestimmt“, Gesangbuch des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland, Nr. 609, Alt-katholischer Bistumsverlag: Bonn 2003, ISBN 3-934610-21-8, S. 507.
Edith Stein (1891–1942) deutsch-jüdische Philosophin und katholische Nonne
nach Psalm 61, zitiert nach: Gotteslob (1975), 302 bzw. Gotteslob (2013), 439
Zugeschrieben
Wolfgang Bauer (Sinologe) (1930–1997) deutscher Sinologe
Wolfgang Bauer: China und die Hoffnung auf Glück. Paradiese – Utopien – Idealvorstellungen. München: Carl Hanser, 1971
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) deutscher Philosoph und Wissenschaftler
Principes de la Nature & de la Grace, fondez en Raison. In: L'Europe Savante, Band 6, Nr. 1, November 1718, S. 117, Google Books https://books.google.de/books?id=sM0UAAAAQAAJ&pg=PA117&dq=%22Le+présent%22 <br class="br">Original franz.: "Le présent est gros de l'avenir; le futur se pouvoit lire dans le passé; l'éloigné est exprimé dans le prochain." <br class="br">Auf Vernunft gegründete Prinzipien der Natur und der Gnade
„Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurück!“
Stefan Zweig (1881–1942) österreichischer Schriftsteller
Hymnus an die Reise, in: Die gesammelten Gedichte, Insel-Verlag 1924, S. 39 books.google https://books.google.de/books?id=wC1cAAAAMAAJ&q=gewinnt; Lesung des Autors 1933 bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=QK8hYf0sPbI
Bahá'u'lláh (1817–1892) Religionsstifter des Bahaitums
Recherche. Bahai-Studien. de, Das Heiligste Buch 19
„Wer gern verschenkt, von dem ist Reichtum fern, und wer den Reichtum hat, verschenkt nicht gern.“
Der Rosengarten (Gulistan), 7, vom Einfluss der Erziehung
Original Farsi: "کریمان را به دست اندر درم نیست // خداوندان نعمت را کرم نیست"
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
1881 zu dem Reichstagsabgeordneten Graf Frankenberg, zitiert in Johannes Kunisch: Bismarck und seine Zeit. Duncker & Humblot, 1992. ISBN 9783428073146. S. 142 books.google.de http://books.google.de/books?id=chyLZ5IKH10C&pg=PA142
Giordano Bruno (1548–1600) italienischer Philosoph
Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten
Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten (1585)
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
Kritik des Herzens, Ferne Berge seh' ich glühen!. S. 810
Kritik des Herzens
„Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen.“
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 6141 f./ Schatzmeister
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Charlotte von Stein, 9. November 1778
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Träume eines Geistersehers, zweiter Teil, zweites Hauptstück, A 116
Träume eines Geistersehers (1766)
Immanuel Kant buch Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, BA II, Vorrede, Zur ersten Auflage
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793)
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Über den Gebrauch teleologischer Prinzipien in der Philosophie (1788). In: Akademieausgabe Band VIII, S. 181 http://korpora.org/kant/aa08/181.html
Sonstige
Johann Heinrich Voß (1751–1826) deutscher Dichter und Übersetzer von Klassikern
Zur Arbeit. In: Sämmtliche poetische Werke. Hrsg. von Abraham Voss. Leipzig: Müller, 1835. S. 250,
Norbert Blüm (1935) deutscher Politiker (CDU), MdA, MdB, Bundesarbeitsminister
Mittelbayerische Zeitung, 22./23. Februar 1992
Heinrich Rudolf Hertz (1857–1894) deutscher Physiker
Über die Beziehung zwischen Licht und Elektrizität - Rede vor der 62. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in Heidelberg, 20. September 1889. - abgedruckt in: Heinrich Hertz: Über sehr schnelle elektrische Schwingungen : vier Arbeiten (1887-1889) / von ; hrsg. von Hans Wussing ; Einleitung und Anmerkungen von Gustav Hertz. - [2. Aufl. ] - Thun : Deutsch, 1996. (Ostwald's Klassiker der exakten Wissenschaften ; Band 251 Ed.2), S. 113 Google Books
Germaine de Staël buch Über Deutschland
Über Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Sechstes Capitel. Oestreich. hs-augsburg.de http://www.hs-augsburg.de/~harsch/gallica/Chronologie/19siecle/DeStael/sta_1106.html <br class="br">("L'absence d'émulation a sans doute un avantage, c'est qu'elle apaise la vanité ; mais souvent aussi la fierté même s'en ressent, et l'on finit par n'avoir plus qu'un orgueil commode auquel l'extérieur seul suffit' en tout." - De 'Allemagne. Londres 1813. Tome premier. p. 59 books.google http://books.google.de/books?id=CYU6AAAAMAAJ&pg=PA59
John Webster (1578–1634) englischer Dramatiker
Duchess of Malfi, 1623
Original engl.: "Glories, like glowworms, afar off shine bright, // But looked to near have neither heat nor light."
Gerhard Kaiser (1927–2012) deutscher Germanist
Rede, dass ich dich sehe. Ein Germanist als Zeitzeuge, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart München 2000, ISBN 3-421-05414-2, S. 250
Ridley Scott (1937) britischer Filmregisseur und Filmproduzent
im Interview mit Christian Aust, Spiegel Online, 19.Dezember 2007, spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,524165,00.html
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 5, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/13 <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845)
„Bleibe jeder mir ferne, der meint, ich sei für seine Langeweile gerade gut.“
Emil Gött (1864–1908) deutscher Schriftsteller
Zettelsprüche, Aphorismen
Johann Peter Eckermann buch Gespräche mit Goethe
Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 318
Peer Steinbrück (1947) deutscher Politiker
im Interview mit Stephan-Andreas Casdorff und Antje Sirleschtov, Der Tagesspiegel 12.11.2011 http://www.tagesspiegel.de/politik/interview-mit-peer-steinbrueck-rot-gruen-waere-niemals-ein-so-kolossaler-unsinn-passiert-seite-3/5830354-3.htmll <br class="br">2011
Klaus Mehnert (1906–1984) deutscher Publizist und Hochschullehrer in den USA, Japan, China, Afrika und Deutschland
Der deutsche Standort, Stuttgart 1967
Necla Kelek (1957) türkisch-deutsche Sozialwissenschaftlerin
Rede zum Geschwister-Scholl-Preis 2005, Tageszeitung TAZ http://www.taz.de/pt/2005/11/15/a0153.nf/text, 15. November 2005
„Je länger einer tot ist, desto ferner stehen ihm die lebend Hinterbliebenen.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 122
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 231
Tana French buch The Likeness
The Likeness
„Nicht der fernste Mensch ist uns das größte Geheimnis, sondern gerade der Nächste.“
Manfred Weber (1972) deutscher Politiker (CSU), MdEP
Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
Gisela Bleibtreu-Ehrenberg (1929) deutsche Soziologin
Vom Schmetterling zur Doppelaxt (1990)
Gisela Bleibtreu-Ehrenberg (1929) deutsche Soziologin
Der pädophile Impuls (1985/88)
„Die Leiden sind wie Gewitterwolken: In der Ferne sehen sie schwarz aus, über uns grau.“
Jean Paul (1763–1825) deutscher Schriftsteller
„Abgehärtet werden muss die Seele und von den Verführungen der Genüsse weit fern gehalten.“
Seneca d.J. (-4–65 v.Chr) römischer Philosoph
„Gar freundliche Gesellschaft leistet uns ein ferner Freund, wenn wir ihn glücklich wissen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker