„Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.“

Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 318

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Johann Peter Eckermann15
deutscher Dichter 1792 - 1854

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„Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag.“

—  Marcus Aurelius, buch Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen V, 18
Original altgriech.: "Οὐδὲν οὐδενὶ συμβαίνει ὃ οὐχὶ ἐκεῖνο πέφυκε φέρειν."
Lat.: "Nihil cuiquam accidit, ad quod ferendum natura non sit comparatus."
Selbstbetrachtungen

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„Nach meiner innigsten Ueberzeugung kommt kein anderer Dichter ihm an Tiefe der Empfindung und an Zartheit derselben, an Natur und Wahrheit und zugleich an hohem Kunstverdienste auch nur von weitem bei. Die Natur hat ihn reicher ausgestattet als irgendeinen, der nach Shakspeare aufgestanden ist. Und außer diesem, was er von der Natur erhalten, hat er sich durch rastloses Nachforschen und Studium mehr gegeben als irgendein anderer.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

über Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an Charlotte von Schimmelmann, 23. November 1800. In: Blätter für literarische Unterhaltung, Erster Band, Nr. 17 vom 22. April 1858, S. 42, Google Books https://books.google.de/books?id=QiBRAQAAMAAJ&pg=PA301&dq=%22Nach+meiner%22
Briefe und Sonstiges

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„Achte die Geister und halte dich fern von ihnen.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

Analekten (Lunyu)
Original: 敬鬼神而遠之。 - Jìng guǐ shén ér yuǎn zhī.

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„Glaube schafft die Form, durch die das Wirken deines Willens sich bestimmt.“

—  Joseph Anton Schneiderfranken deutscher Schriftsteller und Maler 1876 - 1943

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„Der menschliche Intellekt hat an sich die Natur des Erkennens, denn das Erkennen ist seine Tätigkeit.“

—  Ramon Llull katalanischer Philosoph, Logiker und Theologe 1232 - 1316

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„Wahrnehmung ist unsere Sicht auf die Welt und uns durch die Brille unserer Überzeugungen.“

—  Mike Dooley amerikanischer Schriftsteller 1961

Verändere dein Denken, dann hilft dir das Universum: Eine praktische Anleitung

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„Wir können aber den Begriff des Menschen nicht zuende denken, ohne auf den freien Geist als die reinste Ausprägung der menschlichen Natur zu kommen.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Die Philosophie der Freiheit (GA 4) S. 168
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„Geist tritt mit Vorliebe in der Form des Schwachsinns auf.“

—  Alfred Döblin deutscher Arzt und Schriftsteller 1878 - 1957

Kleine Schriften I, S. 318 (Hrsg.: A.W. Riley, 1985)
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„Kunst ist eine geistige Tätigkeit, die durch verschiedene Mittel eine angenehme Wirkung auf den Geist hervorbringt.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„Die Kunst wird nie zu Ende sein. […] Die Malerei bleibt erhalten, weil das Universum und die Natur unendlich sind. Sie sind niemals am Ende. Die Natur ist die Kunst.“

—  Wols deutscher Maler, Zeichner, Grafiker 1913 - 1951

Jürgen Claus, Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.111

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