Zitate über Wunde

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema wunde.

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„Es ist ein Wunder, daß ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945
Tagebucheintrag, 15. Juli 1944. Zitat entnommen der Ausgabe des Lambert Schneider Verlags, Hamburg, 1958, S. 282. Übersetzer: Anneliese Schütz

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„Die großartigste Fähigkeit des menschlichen Geistes ist vielleicht die, mit Schmerzen fertig zu werden. Die klassische Philosophie spricht hier von den vier Pforten des Geistes, die man durchschreiten kann.
Die erste Pforte ist die des Schlafs. Der Schlaf beitet uns Zuflucht vor der Welt und all ihrem Leid. Im Schlaf vergeht die Zeit, und das verschafft uns Abstand zu den Dingen, die uns Schmerz zugefügt haben. Wenn Menschen Verletzungen erleiden, werden sie oft bewusstlos, und jemand, der eine furchtbare Nachricht erhält, fällt vielleicht in Ohnmacht. Der Geist schützt sich also vor dem Schmerz, indem er diese erste Pforte durchschreitet.
Die zweite Pforte ist die des Vergessens. Manche Wunden sind zu tief, um wieder verheilen zu können, oder zumindest zu tief für eine schnelle Heilung. Hinzu kommt, dass manche Erinnerungen ausschließlich schmerzlich sind und sich da nicht heilen lässt. Das Sprichwort "Die Zeit heilt alle Wunden" entspricht nicht der Wahrheit. Die Zeit heilt die meisten Wunden. Die übrigen sind hinter dieser Pforte verborgen.
Die dritte Pforte ist die des Wahnsinns. Manchmal erhält der Geist einen so verheerenden Schlag, dass er sich in den Wahnsinn flüchtet. Das ist nützlicher, als es zunächst scheint. Manchmal besteht die Wirklichkeit nur noch aus Schmerz, und um diesem Schmerz zu entrinnen, muss der Geist die Wirklichkeit hinter sich lassen.
Die vierte und letzte Pforte ist die des Todes. Der letzte Ausweg. Wenn wir erst einmal tot wären, könne uns nichts mehr etwas anhaben - heißt es jedenfalls.“

—  Patrick Rothfuss US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller 1973
The Name of the Wind

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„Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.“

—  Antoine de Saint-Exupéry französischer Schriftsteller und Flieger 1900 - 1944
Brief an eine Geisel (1943) / Bekenntnis einer Freundschaft

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„Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu.“

—  Erich Maria Remarque deutscher Autor 1898 - 1970
Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136

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„Wer Naturwissenschaft und die Wunder der Schöpfung studiert und dabei nicht zu einem Mystiker wird, ist kein Naturwissenschafter.“

—  Albert Hofmann Schweizer Chemiker und Entdecker von LSD 1906 - 2008
"LSD: The Geek's Wonder Drug?" WIRED magazine, 16. 1. 2006

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„Ich wundere mich, dass ich bei meinem Lebensstil diese Zahl überhaupt erreicht habe.“

—  Udo Lindenberg deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946
zu seinem 60. Geburtstag, ZDF heute, 17. Mai 2006

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„Es wird eine Zeit kommen, da unsere Nachkommen sich wundern werden, dass wir so offenbare Dinge nicht gewusst haben.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr
zitiert in Artemidor im Reiche der Römer, Band 3, S. 324, Chr. Kuffner, Brünn: I. G. Trassler, 1825

Citát „Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen“

„Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen“

—  Walter Moers deutscher Comic-Zeichner, Illustrator und Autor 1957
Rumo & die Wunder im Dunkeln, Piper Verlag 2004, S. 303, ISBN 3492045480

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