„Während der Eiszeit starben viele Tiere wegen der Kälte. Da beschlossen die Stachelschweine, sich aneinanderzukuscheln, um sich gegenseitig zu wärmen und zu schützen. Doch die Stacheln verletzten die Gefährten, die ihnen am nächsten waren - ausgerechnet jene, die ihnen am meisten Wärme lieferten. Deshalb rückten sie wieder voneinander ab. Und froren wieder, und einige von ihnen gingen an der Kälte zugrunde. Da mussten sie eine Wahl treffen. Entweder sie würden alle umkommen und als Spezies aussterben, oder sie lernten, die Stacheln ihrer Nächsten zu lieben. Weise beschlossen sie, noch einmal zusammenzurücken. Sie lernten, mit den kleinen Wunden zu leben, die eine sehr enge Beziehung schaffen kann, denn das Wichtigste war die Wärme des anderen. Und so überlebten sie.“

—  Paulo Coelho, Adultery
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„Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988
DIE ZEIT, 27. Februar 1970; siehe auch DER SPIEGEL 15. März 1971

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„Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet.“

—  Peter Altenberg österreichischer Schriftsteller 1859 - 1919
Hunde in Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen (1898-1919) Band II Fischer/Löcker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 181 bzw. in Neues Altes S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 44

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„Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.“

—  Wilhelm Von Humboldt deutscher Gelehrter, Staatsmann und Begründer der Universität Berlin 1767 - 1835
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„Mit dieser Stadt bin ich bis heute nicht warm geworden. Ich wusste nach ein paar Stunden, dass ich da nicht hingehöre.“

—  Joachim Król deutscher Schauspieler 1957
über München, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 98/2008 vom 26./27. April 2008, S. C3

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„Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht.“

—  Giovannino Guareschi italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller 1908 - 1968
Genosse Don Camillo, 1963, zitiert nach der Ullstein-Ausgabe, Frankfurt am Main und Berlin 1994, S. 7

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„Ohne Enthusiasmus, der die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zu Stande gebracht werden.“

—  Adolph Freiherr Knigge deutscher Schriftsteller und Aufklärer 1752 - 1796
Erstes Buch, 3. Kapitel, Von verschiedenen Temperamenten, Gemütsarten und Stimmungen des Geistes und Herzens. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 108

Citát „Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“
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„Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr
Georgica III, 272

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„Jetzt auf See. Und dann so ein richtiges schaukelndes Schiff. Und dann eine Tasse warmes Maschinenöl....“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935
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