„Während der Eiszeit starben viele Tiere wegen der Kälte. Da beschlossen die Stachelschweine, sich aneinanderzukuscheln, um sich gegenseitig zu wärmen und zu schützen. Doch die Stacheln verletzten die Gefährten, die ihnen am nächsten waren - ausgerechnet jene, die ihnen am meisten Wärme lieferten. Deshalb rückten sie wieder voneinander ab. Und froren wieder, und einige von ihnen gingen an der Kälte zugrunde. Da mussten sie eine Wahl treffen. Entweder sie würden alle umkommen und als Spezies aussterben, oder sie lernten, die Stacheln ihrer Nächsten zu lieben. Weise beschlossen sie, noch einmal zusammenzurücken. Sie lernten, mit den kleinen Wunden zu leben, die eine sehr enge Beziehung schaffen kann, denn das Wichtigste war die Wärme des anderen. Und so überlebten sie.“

—  Paulo Coelho, Adultery
Werbung

Ähnliche Zitate

Franz-Josef Strauß Foto

„Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988
DIE ZEIT, 27. Februar 1970; siehe auch DER SPIEGEL 15. März 1971

Peter Høeg Foto
Werbung
Friedrich Hebbel Foto
Philip Pullman Foto
Wilhelm Von Humboldt Foto

„Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.“

—  Wilhelm Von Humboldt deutscher Gelehrter, Staatsmann und Begründer der Universität Berlin 1767 - 1835
Ideen über Staatsverfassung

Phil Bosmans Foto
 Prudentius Foto
Jean Paul Foto
Jean Paul Sartre Foto

„Freude ist die warme Sonnenseite des Geistes und des Leibes.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

Citát „Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“
 Vergil Foto

„Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr
Georgica III, 272

Joseph Murphy Foto
David Chaum Foto

„Die Struktur der Gesellschaft im nächsten Jahrhundert hängt davon ab, welche Entscheidung wir heute treffen.“

—  David Chaum US-amerikanischer Kryptologe 1955
Chaums Traum, Digitales Geld: von der Vision zur Wirklichkeit, Konr@d, Ausgabe Nr.2, 1997, Seite 105.

Michel De Montaigne Foto
Friedrich Hebbel Foto

„In die Hölle des Lebens kommt nur der hohe Adel der Menschheit; die Andern stehen davor und wärmen sich.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863
München, 15. December 1836, Tagebücher 1, 498, S.90 books.google https://books.google.de/books?id=xa7XDQAAQBAJ&pg=PA90&dq=498, archive.org https://archive.org/stream/tagebcher01werngoog#page/n127/mode/2up

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“