Quelle: Das Gedicht hatte ursprünglich den Titel „Habe Geduld“. Es wurde erstmals um 1906 in Blüthen des Herzens veröffentlicht. https://www.bartfmdroog.com/droog/dd/bluthen_des_herzens_scans.html#front
Adolf Hitler verwendete dieses Gedicht mit dem Titel "Deine Mutter" in dem von ihm signierten und 1923 datierten handschriftlichen Manuskript. Aus diesem Grund wird ihm dieses Gedicht manchmal falsch zugeschrieben.
„Das Leben ist voller Möglichkeiten, den Mund zu halten.“
Winston Churchill (1874–1965) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) deutscher evangelisch-lutherischer Theologe
Ethik, Zusammengestellt und hrsg. von Eberhard Bethge, 12. Auflage, Kaiser, München 1998. S. 68-69; DBW (E) 6, 62f.
Nikos Kazantzakis buch Alexis Sorbas
Alexis Sorbas, Übersetzung Alexander Steinmetz 1952, Kapitel 4, Verlag Volk und Welt, Berlin 1972, S. 67
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral
Vier Äpfel
„Ich habe nicht gelogen! Ich habe gerade eine Fiktion mit meinem Mund erfunden!“
Homér gilt als Autor der Ilias und Odyssee
Hildegard von Bingen (1098–1179) deutsche Mystikerin; Verfasserin theologischer und medizinischer Werke; Komponistin geistlicher Lieder
Die Schöpfung Adams
Träume. Vier Spiele. Suhrkamp Verlag, Copyright 1953, 11.-15. Tausend 1960, S. 190
Johann Wolfgang von Goethe buch Farbenlehre
Farbenlehre, Stuttgart (Kohlhammer) 1950-55, Erstausgabe 1810
Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
„Atmen durch die Nase ist vor allem deshalb so gesund, weil man dabei den Mund hält.“
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Markus M. Ronner Zitate-Lexikon
Zitate-Lexikon
„Es dauert zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und sechzig Jahre, um zu lernen, den Mund zu halten.“
Ernest Hemingway (1899–1961) US-amerikanischen Schriftsteller
„Mach wieder
Wasser aus mir
Strömen will ich
im Strom
ins Meer münden.“
Rose Ausländer (1901–1988) deutsche Lyrikerin
Wieder. Gesammelte Werke in 8 Bänden. Hrsg, von Helmut Braun. - Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 1984- 1990.S. 99.
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Brief an Ludwig Friedrich Leopold von Gerlach 19./20. XII. 1853, in: Bismarck, Die gesammelten Werke ..., Bd. 14/1, hg. von Wolfgang Windelband und Werner Frauendienst, Berlin 1933, S. 334; zitiert nach Hagen Schultze in: Handbuch der preußischen Geschichte Band II (1992) books.google S. 316 http://books.google.de/books?id=LFioWTr-bJwC&pg=PA316&lpg=PA316
Che Guevara (1928–1967) marxistischer Revolutionär
In einem Brief an seine Mutter[?]. Zitiert nach Hans Christoph Buch: Lichtgestalt und Dämon, Rezension auf dradio.de http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/893955/ <br class="br">Original spanisch: „[Querida vieja: Aquí, desde la manigua cubana,] vivo y sediento de sangre [escribo estas encendidas líneas martianas]. Como si realmente fuera un soldado [(sucio y harapiento estoy, por lo menos), escribo sobre un plato de campaña] con el fusil a mi lado y un nuevo aditamento entre los labios: un tabaco.“ - Brief an seine erste Frau Hilda Gadea in Lima vom 28. Januar 1957, cheguevara.com.ar http://www.cheguevara.com.ar/20070922496/conozcamos-a-la-primer-esposa-del-che-hilda-gadea.html. Englisch bei Anderson S. 229 <br class="br">Quelle: In einem Brief an seine Mutter[? ]. Zitiert nach Hans Christoph Buch: Lichtgestalt und Dämon, Rezension auf dradio. de
Hugo Von Hofmannsthal buch Ein Brief
Ein Brief, 1902. In: Gesammelte Werke, Band 7, S. Fischer, Frankfurt a.M. 1979, S. 465, zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000509058X <br class="br">Ein Brief (1902)
„Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.“
Pindar (-517–-437 v.Chr) griechischer Dichter
Vierte Isthmische Ode
Thomas Macho (1952) österreichischer Kunsthistoriker, Professor für Kulturgeschichte
Tod, in: Christoph Wulf (Hrsg.), Vom Menschen. Handbuch Historische Anthropologie, 1997, S. 940
„Vertrau’ dem Mund des Windes nicht//und wenn er noch so günstig bliese!“
Hafes (1326–1389) persischer Dichter
Diwan-e-Hafes
Original Persisch: "گره به باد مزن گرچه بر مراد وزد"
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018
„Gott schweigt. Nun, wenn nur der Mensch den Mund halten würde.“
Woody Allen (1935) US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler
„Von den Augen bis zum Mund ist eine lange Zeit.“
Herta Müller (1953) rumäniendeutsche Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
Eine Fliege kommt durch einen halben Wald (2011).
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
Vierter Aufzug, Dritte Szene/Katharina, William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 1, Berlin: Aufbau, 1975, S. 124-130.
Der Widerspenstigen Zähmung - The Taming of the Shrew
Mark Twain buch Ein Yankee am Hofe des König Artus
A Connecticut Yankee in King Arthur's Court, Kap. XXII.
Original engl.: "Whenever the literary German dives into a sentence, that is the last you are going to see of him till he emerges on the other side of his Atlantic with his verb in his mouth."
Andere
„Geküsster Mund verliert nicht sein Glück, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut.“
Giovanni Boccaccio buch Decamerone
Decameron, 1. Band, 2. Tag, 7. Erzählung.
(Original ital.: "Bocca baciata non perde ventura, anzi rinnuova come fa la luna.", Decameron, Biblioteca Universale Rizzoli, Milano 1994, ISBN 88-17-12002-2, Seite 144
Josef Sayer (1941) deutscher Theologe, Hochschullehrer, Entwicklungshelfer, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender von Mise…
Frankfruter Rundschau (*fr-online, abgerufen am 27. März 2013, 22:15), Artikel ›Ein Papst gegen die "rechte Szene"‹ vom 14. März 2013, Joachim Frank interviewt Josef Sayer
Robert Reinick (1805–1852) deutscher Maler und Dichter
Deutscher Rat. In: Deutsche Poesie von den Romantikern bis auf die Gegenwart. Hrsg. von Otto Hellinghaus, 2. Ausgabe. Freiburg im Breisgau: Herder, 1882, S. 323
Manfred Hausmann (1898–1986) deutscher Schriftsteller
Eine Brunneninschrift im Münchner Tierpark Hellabrunn; darunter ist sein Pseudonym "Toyotama Tsuno" zu lesen.
Wilhelm Heinrich Riehl (1823–1897) deutscher Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
Die bürgerliche Gesellschaft: Der vierte Stand. Stuttgart und Tübingen, 1851. S. 268.
Wilhelm Liebknecht (1826–1900) Deutscher sozialistischer Politiker
Über die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen „Reichstag“ (1869), in: Kleine politische Schriften, Frankfurt/M. 1976, S. 14 ff. marxists. org
„Wir leben von der verwelkten Hand in den zahnlosen Mund.“
Jürgen Kuczynski (1904–1997) deutscher Historiker, Wirtschaftswissenschaftler, MdV
Tagebucheintrag zur wirtschaftlichen Lage der DDR, November 1979. Quelle: Günther Heydemann, Entwicklung der DDR bis Ende der 80er Jahre. In: Informationen zur politischen Bildung (Heft 270). bpb.de http://www.bpb.de/publikationen/04479337524831941020482494448688,5,0,Entwicklung_der_DDR_bis_Ende_der_80er_Jahre.html#art5
„Nicht mit offenem Mund duschen“
Markus Weise (1962) deutscher Hockeytrainer
Markus Weise zum Umgang mit Trinkwasser in Indien
http://www.abendblatt.de/sport/article1393400/Markus-Weise-Nicht-mit-offenem-Mund-duschen.html - Hamburger Abendblatt vom 23.02.10
„Der Mund betet nicht, sondern ist nur des betenden Herzens Dolmetscher.“
Julius Wilhelm Zincgref (1591–1635) deutscher Lyriker, Spruchdichter und Herausgeber
Apophthegmata (Sebastian Franck von Wörd)
Klabund (1890–1928) deutscher Schriftsteller
Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers. München: Roland-Verlag, 1917. S. 21
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 60
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Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 20
Spiegel-Online, 5. Februar 2006, bezogen auf Angela Merkels Äußerungen über die iranische Atompolitik, www2.onnachrichten.t-online.de http://web.archive.org/web/20070303221558/http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/68/92/23/6892238.html
„Das Herz eines Dummkopfes ist in seinem Mund, das Herz eines Weisen ist in seinem Herzen.“
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
„Mir will das kranke Zeug nicht munden, / Autoren sollen erst gesunden.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
„Die Willensfreiheit haben viele im Munde, im Geist aber wenige.“
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
Georg Büchner (1813–1837) Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär
- Brief an die Familie, Straßburg, 5. April 1833, S. 329, [buechner_werke_1879/525]
Briefe
Hermann Löns (1866–1914) deutscher Journalist und Schriftsteller
Höret. Als Motto in: Mümmelmann, 11. Auflage, Adolf Sponholtz Verlag, Hannover, S. 3,
Ulrich von Brockdorff-Rantzau (1869–1928) erster Außenminister der Weimarer Republik
Rede am 7. Mai 1919 vor der Interallierten Militärkommission zu Beginn der Friedensverhandlungen von Versailles, welt.de https://www.welt.de/print/wams/reise/article122200720/Im-Spiegel-der-Zeit.html
„Alle Straßen münden in schwarze Verwesung.“
Georg Trakl buch Grodek
Grodek, Vers 10, September 1914, in: Der Brenner, 5. Jg. 1915, Brenner Verlag, Innsbruck 1915, S. 14
„Eine Bohrung ist eine Person, die den Mund öffnet und seine Taten hineinstellt.“
Henry Ford (1863–1947) Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
Paul Heyse (1830–1914) deutscher Schriftsteller
Bestes Glück. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 415,
„Ich stecke einen schönen Satz in meinen Mund und lutsche ihn wie einen Fruchttropfen.“
Bohumil Hrabal (1914–1997) tschechischer Schriftsteller
„Was macht mein geschlossener Mund aus, wenn Sie mit der Seele denken, die Sie hören?!“
José Luis Sampedro (1917–2013) spanischer Wirtschaftswissenschaftler, Humanist und Schriftsteller
„Wenn du deinen Mund ausfüllst, um Frieden zu verkünden, versuche, noch voller zu werden.“
Franz von Assisi (1182–1226) Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche
Wilhelm Liebknecht (1826–1900) Deutscher sozialistischer Politiker
Über die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen „Reichstag“ (1869). In: Kleine politische Schriften, Frankfurt/M. 1976, S. 14 ff. marxists.org http://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtw/1869/05/01.htm
„Vor meinem Mund steht eine durchgestrichene Trompete.“
Herta Müller (1953) rumäniendeutsche Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
Eine Fliege kommt durch einen halben Wald (2011).
Sepp Dietrich (1892–1966) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS
Friedrich Nietzsche buch Jenseits von Gut und Böse
Aph. 166 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009255672, nietzschesource.org http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/JGB-166 <br class="br">Jenseits von Gut und Böse
„Morgenstund hat Gold im Mund
Wer länger schläft bleibt auch gesund“
Unbekannter Autor
