Zitate über falsch
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema falsch, richtig, menschen, liebe.
Zitate über falsch
„Die Wirklichkeit ist falsch. Träume sind wahr.“
Tupac Shakur (1971–1996) US-amerikanischer Rap-Musiker
Erich Fried (1921–1988) österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
Die Engel der Geschichte, in: Gesammelte Werke, Berlin 1993, Bd. 2, S. 491
Michael Ende (1929–1995) deutscher Schriftsteller
Zettelkasten. Skizzen und Notizen, Stuttgart: Weitbrecht Verlag, März 1994. S. 276. ISBN 352271380X
Ulrike Meinhof (1934–1976) deutsche Journalistin und Terroristin, Mitbegründerin der RAF
„Natürlich kann geschossen werden.“ In: Der Spiegel Nr. 25 vom 15. Juni 1970; S. 74 f. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44931157.html
„Falsch hört nicht auf, falsch zu sein, weil die Mehrheit daran beteiligt ist.“
Leo Tolstoi (1828–1910) russischer Schriftsteller
Douglas Adams buch Per Anhalter durch die Galaxis
Das Restaurant am Ende des Universums. Ullstein, 1994. ISBN 3-548-22492-X. Seite 11. PT9 books.google https://books.google.de/books?id=G96PDQAAQBAJ&pg=PT9&dq=universum <br class="br">Original engl.: "In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and been widely regarded as a bad move." <br class="br">Per Anhalter durch die Galaxis, Das Restaurant am Ende des Universums
Isaac Asimov (1920–1992) US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller
(Original engl.: "There is a cult of ignorance in the United States, and there always has been. The strain of anti-intellectualism has been a constant thread winding its way through our political and cultural life, nurtured by the false notion that democracy means that "my ignorance is just as good as your knowledge "A Cult of Ignorance" http://media.aphelis.net/wp-content/uploads/2012/04/ASIMOV_1980_Cult_of_Ignorance.pdf, Newsweek (21 January 1980) Übersetzung: Grafite
Émile Michel Cioran (1911–1995) rumänischer Philosoph
Essai sur la pensée réactionnaire: à propos de Joseph de Maistre
„Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
sei trotzdem erfolgreich.“
Mutter Teresa (1910–1997) katholische Selige, Ordensschwester und Missionarin
„Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war.“
Bertolt Brecht (1898–1956) Deutscher Dramatiker und Lyriker
Der Jasager. Der Neinsager, 2. Bild (Der Knabe). In: Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 317
Max Goldt (1958) deutscher Schriftsteller und Musiker
über die BILD-Zeitung, Mein Nachbar und der Zynismus, in: Der Krapfen auf dem Sims, Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-8286-0156-1, Seite 14
Variante: Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun
Heinrich Böll (1917–1985) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
Billard um halbzehn / Ansichten eines Clowns / Ende einer Dienstfahrt
Sigmund Freud buch Das Unbehagen in der Kultur
Quelle: 1920s, Civilization and Its Discontents (1929)
„Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.“
René Descartes (1596–1650) französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
„109. Hatte noch nie Freunde, weil ich jeden hasse, weil sie so falsch waren.“
Kurt Cobain (1967–1994) US-amerikanischer Rockmusiker
Seneca d.J. (-4–65 v.Chr) römischer Philosoph
zitiert in What Great Men Think About Religion, S. 342, Ira D. Cardiff, New York: Arno Press, 1972 (© 1945), ISBN 0-405-03625-6 - Originalquellen Senecas hierzu jedoch weithin nicht gesichert.
Zugeschrieben
„Sie können nicht falsch elegant sein. Aber Sie können in Kunstpelz elegant sein.“
Karl Lagerfeld (1933–2019) deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf
Seneca d.J. (-4–65 v.Chr) römischer Philosoph
De Ira/Der Zorn, III, 12
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "Magna pars querelas manu fecit aut falsa suspicando aut levia aggravando."
„Jeder falsche Schritt führt zum nächsten richtigen Schritt.“
Brad Pitt (1963) US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent
John Ronald Reuel Tolkien Der Herr der Ringe
Quelle: ( Sam zu Frodo auf ihrem Weg)
Die zwei Türme, Der Herr der Ringe (1954- 1955)
„Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“
Theodor W. Adorno buch Minima Moralia
Minima Moralia, Aphorismus 18. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 42, siehe auch Wikipedia: Es gibt kein richtiges Leben im falschen
Minima Moralia
Variante: Es gibt kein richtiges Leben im falschen
„Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich.“
Arthur Rimbaud (1854–1891) französischer Dichter, Abenteurer und Geschäftsmann
Brief an Georges Izambard, 13. Mai 1871
Original franz.: "C'est faux de dire: Je pense. On devrait dire: On me pense."
„Das ist nicht nur nicht richtig; es ist nicht einmal falsch“
Wolfgang Pauli (1900–1958) österreichischer Physiker und Nobelpreisträger
„Ich würde niemals für meinen Glauben sterben, weil ich falsch liegen könnte.“
Bertrand Russell (1872–1970) britischer Mathematiker und Philosoph
Eckhart Tolle (1948) deutsch-kanadischer spiritueller Autor
Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart. Bielefeld 2000, ISBN 3-933496-53-5
Friedrich Engels buch Die deutsche Ideologie
Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 13, 1846/1932
Marx-Engels-Werke
„Recht und Falsch existieren nicht getrennt, sondern wie Schwarz und Weiß in der Natur.“
Vincent Van Gogh (1853–1890) niederländischer Maler und Zeichner
Briefe
Jacob Burckhardt (1818–1897) Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Kunstgeschichtlichem
Weltgeschichtliche Betrachtungen
„Zuviel ist gerade so falsch wie zuwenig.“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
Gespräche
„Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Henry Louis Mencken (1880–1956) US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller
Englisch: "Explanations exist; they have existed for all time; there is always a well-known solution to every human problem — neat, plausible, and wrong" - "The Divine Afflatus" in: New York Evening Mail (16. November 1917); später veröffentlicht in Prejudices: Second Series (1921) p. 158 https://archive.org/stream/prejudices030184mbp#page/n163/mode/1up und, geringfügig verändert, in A Mencken Chrestomathy (1949), p. 443 books.google http://books.google.de/books?id=2Q19hMwsNgYC&pg=PA443&dq=neat
„Es wird wohl falsch zitiert sein; die meisten Zitate sind falsch.“
Theodor Fontane buch Die Poggenpuhls
Die Poggenpuhls (1896), 11. Kapitel (Leo am 19. Januar an Manon) Aus: Theodor Fontane: Die Poggenpohls 11. Kapitel ( zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Die+Poggenpuhls/11.+Kapitel), S.388 <br class="br">Andere Quellen
„Ein Volk, das seit zweitausend Jahren verfolgt wird, muss doch irgendetwas falsch machen.“
Henry Kissinger (1923–2023) US-amerikanischer Diplomat, Politiker (Republikaner) und Friedensnobelpreisträger
zitiert in: Walter Isaacson, Kissinger - A Biography, S. 561
As was often the case, Kissinger's attitude toward his Jewishness was reflected in his humor, much of it directed at the pressure on him from "my co-religionists" to forgive any Israeli sin. At the height of his fury at Jerusalem for violating the October 1973 cease-fire and surrounding Egypt's Third Army, Kissinger grumbled at one WSAG[Washington Special Action Group]-meeting,
Original: (en) Any people who have been persecuted for two thousand years, must be doing something wrong.
Paul Tibbets (1915–2007) US-amerikanischer Pilot und Soldat
zitiert von der Sächsischen Zeitung vom 3./4. November 2007, S. 27. sz-online http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1651811 <br class="br">“It would have been morally wrong if we’d have had that weapon and not used it and let a million more people die.” - zitiert im Nachruf der New York Times 2. November 2007 http://www.nytimes.com/2007/11/02/obituaries/02tibbets.html?pagewanted=all <br class="br">Zugeschrieben
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
Sprache ist eine Waffe: Sprachglossen
„Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Worte weglassen.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
„Es ist nichts falsch daran, ein großes Säugetier zu sein.“
Jim Morrison (1943–1971) US-amerikanischer Rock n Roll-Sänger und Lyriker
„Wohltat am falschen Orte ist gleich einer Übeltat.“
Cicero (-106–-43 v.Chr) römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
„Das Pendel des Geistes schwankt zwischen Sinn und Unsinn, nicht zwischen richtig und falsch.“
Carl Gustav Jung (1875–1961) Schweizer Arzt und Psychoanalytiker
„Falsch ist falsch, egal wer es tut oder sagt.“
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
„Die Menschheit erwirbt aus den falschen Gründen die richtige Technologie.“
Richard Buckminster Fuller (1895–1983) US-amerikanischer Wissenschaftler, Architekt, Konstrukteur, Designer und Schriftsteller
Nisargadatta Maharaj (1897–1981) indischer Spiritueller und Yogi
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Die Frau von dreißig Jahren - La femme de trente ans (1831-1833)
John Stuart Mill (1806–1873) ehemaliger englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhun…
Die Freiheit
Henry David Thoreau buch Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
engl.: "Can there not be a government in which majorities do not virtually decide right and wrong, but conscience? […] Must the citizen ever for a moment, or in the least degree, resign his conscience to the legislator? Why has every man a conscience, then? I think that we should be men first, and subjects afterward."
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Paul Watzlawick (1921–2007) österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor
Vom Unsinn des Sinns oder Vom Sinn des Unsinns. Wien Picus Verlag 1992. S.27
Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns (1992)
„Wer zu viel und zu scharf sieht, sieht auch falsch.“
Theodor Fontane (1819–1898) Deutscher Schriftsteller
Brief an Paul Schlenther, 7. März 1890; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum Vergnügen", 1994, S. 153, ISBN 978-3-15-009317-7
Briefe
Victor Hugo (1802–1885) französischer Poet und Autor
Die Elenden Band 1, Buch 1, Kap. 1
Die Elenden - Les Misérables
Thomas Henry Huxley (1825–1895) englischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus
Brief an Charles Kingsley, 23. September 1860
Original engl.: "I neither deny nor affirm the immortality of man. I see no reason for believing in it, but, on the other hand, I have no means of disproving it."
Baruch Spinoza (1632–1677) niederländischer Philosoph des Rationalismus
Ethik, Vierter Teil, Über die menschliche Unfreiheit, oder die Macht der Affekte, Erster Lehrsatz, www.zeno.org http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spinoza,+Baruch+de/Ethik/4.+%C3%9Cber+die+menschliche+Unfreiheit,+oder+die+Macht+der+Affekte <br class="br">Ethik, Buch IV, Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte
„Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.“
Nicolas Chamfort (1741–1794) französischer Schriftsteller
frz. «La fausse modestie est le plus décent de tous les mensonges.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Der Weg des Lebens
Bud Spencer (1929–2016) italienischer Schauspieler
Focus-Interview vom 20.08.2011 "20 Fragen an Bud Spencer" http://www.focus.de/panorama/welt/best-of-playboy/interview/interview-20-fragen-an-bud-spencer_aid_656380.html
Andreas Weber (1967) deutscher Biologe, Philosoph, Publizist
Biokapital. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit, Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007925, Seite 97.
„Die Mittelmäßigkeit wägt immer richtig, nur ihre Maße sind falsch.“
Moritz Heimann (1868–1925) deutscher Schriftsteller und Journalist
Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte. Essays. Frankfurt a. M.: Fischer, 1966. S. 277
Hellmuth Karasek (1934–2015) deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
über Marcel Reich-Ranicki, Stern Nr. 20/2008 vom 8. Mai 2008, S. 167 http://www.stern.de/kultur/buecher/2-henri-nannen-preis-man-wird-doch-etwas-gegen-walser-sagen-duerfen-620530.html
Adam Weishaupt (1748–1830) deutscher Autor, Hochschullehrer und Philosoph, Gründer des Illuminatenordens
Die neuesten Arbeiten des Spartacus und Philo in dem Illuminaten-Orden (1793) S. 9 books.google http://books.google.de/books?id=IFD4zQ84ezYC&pg=PA9
„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
Dschalal ad-Din al-Rumi (1207–1273) islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens
Dschalâl-ed-dîn Rumî, zitiert aus: Gewaltfreie Kommunikation, Marshall B. Rosenberg, Paderborn 2003, ISBN 3-87387-454-7, S. 31
„Das ist das Problem mit Wünschen, Herr Schwartz. Nur die falschen gehen sofort in Erfüllung.“
Sebastian Fitzek (1971) deutscher Schriftsteller und Journalist
Passagier 23
Theodor W. Adorno (1903–1969) deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist
Wozu noch Philosophie? [Why still philosophy?] (1963)
„Es gibt kein richtig oder falsch, Erfolg oder Misserfolg.“
Miley Cyrus (1992) US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
„Er wusste, wie man viele falsche Dinge sagt, die sich wie wahre Sprüche anhörten.“
Homér gilt als Autor der Ilias und Odyssee
„Ohne was falsch zu machen, kannst du nicht Meister werden.“
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
Giorgio Colli (1917–1979) italienischer Philosoph
Giorgio Colli, "Nach Nietzsche", Aus dem Italienischen von Reimar Klein, EVA Frankfurt/Main 1980, S. 209 books.google https://books.google.de/books?id=nq08AAAAYAAJ&q=bergwerk <br class="br">(“Un falsario è chi interpreta Nietzsche utilizzando le sue citazioni, perché gli farà dire tutto quello che vorrà lui, aggeggiando a suo piacimento parole e frasi auetentiche. Nella miniera di questo pensatore è contenuto ogni metallo: Nietzsche ha detto tutto e il contrario di tutto. E in generale è disonesto servirsi delle citazioni di Nietzsche parlando di lui, poiché così di dà valore alle proprie parole con la suggestione che suscita l'introduzione delle sue.” - Giorgio Colli: Dopo Nietzsche, Adelphi Edizioni Milano 1974, p. 196 books.google https://books.google.de/books?id=MAMhCwAAQBAJ&pg=PT95&dq=miniera).





