Zitate über Schweigen

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema schweigen.

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„Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll entweder Gutes sprechen oder schweigen.“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632

Sahih Muslim, 69
Original arab.: "‏‏من كان يؤمن بالله واليوم الآخر فليقل خيرا أو ليسكت"

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„Schweigen ist Beweisführung mit anderen Mitteln.“

—  Che Guevara marxistischer Revolutionär 1928 - 1967

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„(Die) Musik drückt (das) aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

—  Victor Hugo, buch William Shakespeare

Essay (1864): William Shakespeare, oft zitiert in der musikalischen Fachliteratur; andere Übersetzung:

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„Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. Nun ist es Zeit zum Schweigen“

—  Christoph Blocher Schweizer Unternehmer, Politiker und Altbundesrat (SVP) 1940

Hildebrand-Affäre http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/02/Schweiz/Blocher-Es-ist-Zeit-zum-Schweigen

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„Sie haben uns förmlich von der Außenwelt abgeschnitten, Josua,« unterbrach Zwakh die Stille, »seit Sie das Fenster geschlossen haben, hat niemand mehr ein Wort gesprochen.«

»Ich dachte nur darüber nach, als vorhin die Mäntel so flogen, wie seltsam es ist, wenn der Wind leblose Dinge bewegt,« antwortete Prokop schnell, wie um sich wegen seines Schweigens zu entschuldigen: »Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot daliegen. Nicht? – Ich sah einmal auf einem menschenleeren Platz zu, wie große Papierfetzen, – ohne daß ich vom Winde etwas spürte, denn ich stand durch ein Haus gedeckt, – in toller Wut im Kreise herumjagten und einander verfolgten, als hätten sie sich den Tod geschworen. Einen Augenblick später schienen sie sich beruhigt zu haben, aber plötzlich kam wieder eine wahnwitzige Erbitterung über sie, und in sinnlosem Grimm rasten sie umher, drängten sich in einen Winkel zusammen, um von neuem besessen auseinander zu stieben und schließlich hinter einer Ecke zu verschwinden.

Nur eine dicke Zeitung konnte nicht mitkommen; sie blieb auf dem Pflaster liegen und klappte haßerfüllt auf und zu, als sei ihr der Atem ausgegangen und als schnappe sie nach Luft.

Ein dunkler Verdacht stieg damals in mir auf: was, wenn am Ende wir Lebewesen auch so etwas Ähnliches wären wie solche Papierfetzen? – Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher »Wind« auch uns hin und her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freiem Willen zu stehen?

Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: Weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? – – – Träumen wir nicht auch zuweilen, wir griffen in tiefes Wasser und fingen silberne Fische, und nichts anderes ist geschehen, als daß ein kalter Luftzug unsere Hände traf?«“

—  Gustav Meyrink Schriftsteller 1868 - 1932

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„Indem sie schweigen, rufen sie laut.“

—  Cícero, Reden gegen Catilina

In Catilinam (Catilinarische Reden) I, VIII, 21
Original lat.: "Cum tacent, clamant."
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Citát „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.“
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„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen.“

—  Ludwig Wittgenstein, buch Tractatus Logico-Philosophicus

Satz 7
Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)
Variante: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.
Quelle: Tractatus Logico-Philosophicus

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