Zitate von Gottfried Benn

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Gottfried Benn

Geburtstag: 2. Mai 1886
Todesdatum: 7. Juli 1956

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Gottfried Benn war ein deutscher Arzt, Dichter und Essayist.

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Zitate Gottfried Benn

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„Es hat sich allmählich herumgesprochen, daß der Gegensatz von Kunst nicht Natur ist, sondern gut gemeint; Stil ist eine bösartige Neubildung, eine letale.“

—  Gottfried Benn
„Roman des Phänotyp“. Gesammelte Werke in vier Bänden: Bd. Prosa und Szenen. Limes 1958. S. 161 https://books.google.de/books?id=IhVcAAAAMAAJ&q=herumgesprochen- 162 books.google https://books.google.de/books?id=IhVcAAAAMAAJ&q=letale

„In meinem Elternhaus hingen keine Gainsboroughs // wurde auch kein Chopin gespielt // ganz amusisches Gedankenleben“

—  Gottfried Benn
„Teils-teils“. Gesammelte Werke in acht Bänden. Bd. 1. Limes 1960. S.339 books.google https://books.google.de/books?id=otgIAQAAIAAJ&q=gainsboroughs

„Dumm sein und Arbeit haben: // das ist das Glück.“

—  Gottfried Benn
Eure Etüden. In: Gesammelte Gedichte. 2. Auflage, Wiesbaden: Limes Verlag, 1956. S. 327

„Wir lebten etwas anderes, als wir waren, wir schrieben etwas anderes, als wir dachten, wir dachten etwas anderes, als wir erwarteten und was übrigbleibt, ist etwas anderes, als wir vorhatten.“

—  Gottfried Benn
»Drei alte Männer«. Gesammelte Werke: Bd. Autobiographische und vermischte Schriften. Limes 1961. S. 135 https://books.google.de/books?id=DB-zAAAAIAAJ&q=%C3%BCbrigbleibt- 136 books.google https://books.google.de/books?id=DB-zAAAAIAAJ&q=vorhatten

„Ich finde schon Gehen eine unnatürliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren.“

—  Gottfried Benn
An Nele Poul Soerensen, 13. März 1953. in: Nele Poul Soerensen. Mein Vater Gottfried Benn. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1975. S. 99

„Ein Gedicht entsteht überhaupt sehr selten - ein Gedicht wird gemacht.“

—  Gottfried Benn
Probleme der Lyrik [1951]. In: Gesammelte Werke, Band 4. Hrsg. von Dieter Wellershoff, Wiesbaden: Limes Verlag, 1968. S. 1059. ISBN 3-423-05954-0. Sämtliche Werke (Stuttgarter Ausgabe Klett-Cotta) Band VI Prosa 4 (1951-56), S. 10

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„Leben ist Brückenschlagen // über Ströme, die vergehn.“

—  Gottfried Benn
Schleierkraut. In: Gesammelte Gedichte. 2. Auflage, Wiesbaden: Limes Verlag, 1956. S. 126

„Welle der Nacht - Meerwidder und Delphine // Mit Hyakinthos leichtbewegter Last.“

—  Gottfried Benn
Welle der Nacht. in: Sämtliche Werke Band I. Stuttgarter Ausgabe. Klett-Cotta 1986. Seite 188

„Es ist also noch alles da, es bleibt auch da, es wird nichts zerstört, unsere Gedanken, Formen und Träume leben weiter, da sie älter u. echter sind als gewisses Gequatsche u. Gelärme.“

—  Gottfried Benn
über die Nationalsozialisten, Brief an den Kaufmann Oelze vom 13. April 1944. In: Gedichte in der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrand. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2006. S. 607. ISBN 3-596-17149-0

„Wäre es ohne diese ewigen Krisen gegangen, müsste ich in meinen Jahren, um bürgerlich reputierlich dazustehen, ein Auto aufweisen können, ein Weekendhaus und Perserbrücken, was mir aber schlechthin nie möglich gewesen wäre zu beschaffen bei meiner Facon, Geld in die linke Westentasche einzunehmen und aus der rechten sofort wieder auszugeben.“

—  Gottfried Benn
über seinen finanziellen Ruin während der inneren Emigration und des Publikationsverbotes in der Nazizeit, Brief an den Kaufmann Oelze vom 19. Januar 1949. In: Gedichte in der Fassung der Erstdrucke. Hrsg. von Bruno Hillebrand. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 2006. S. 610. ISBN 3-596-17149-0

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