Zitate über Gehen seite 2
„Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!“
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
1. Teil; Von alten und jungen Weiblein. Dieses bekannte Zitat sagt im Text ein »altes Weiblein« zu Zarathustra
Also sprach Zarathustra
Abraham Lincoln (1809–1865) US-amerikanischer Präsident
Zitiert in Al Gore: Angriff auf die Vernunft (The Assault on Reason). Aus dem Englischen von Enrico Heinemann und Friedrich Pflüger. Goldmann, München 2007, S. 117, ISBN 978-3-442-15543-9 <br class="br">Original englisch: "We may congratulate ourselves that this cruel war is nearing its end. …but I see in the near future a crisis approaching that unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. As a result of the war, corporations have been enthroned and an era of corruption in high places will follow, and the money power of the country will endeavor to prolong its reign by working upon the prejudices of the people until all wealth is aggregated in a few hands and the Republic is destroyed. I feel at this moment more anxiety for the safety of my country than ever before, even in the midst of war. God grant that my suspicions may prove groundless." - In: Archer H. Shaw: The Lincoln Encyclopedia, the spoken and written words of A. Lincoln arranged for ready reference, Macmillan, New York 1950 (Reprint 1980), S. 40 http://books.google.de/books?ei=F3t4T5DjKJCx8QO7uJy-DQ&sqi=2&hl=de&id=nGMqAAAAYAAJ&dq=lincoln+encyclopedia+william+elkins&q=elkins#search_anchor, mit der Quellenangabe: To William F. Elkins, Nov. 21, 1864. Hertz II, 954 = Emanuel Hertz: Abraham Lincoln - A New Portrait (Vol. 2), Liveright, New York 1931. S. 954 http://archive.org/stream/abrahamlincolnne02hert#page/954, wo jedoch weder William F. Elkins, noch ein Datum genannt werden, noch sonst irgendetwas zur Herkunft des Zitats mitgeteilt wird. <br class="br">Bereits als das Zitat 1896 von Anhängern des US-Präsidentschafts-Kandidaten der Demokratischen Partei und der populistischen People's Party William Jennings Bryan verwendet wurde, bezeichnete John Nicolay, einer von Lincolns Sekretären, es als dreiste Fäschung: "This alleged quotation from Mr. Lincoln is a bald, unblushing forgery. The great President never said it or wrote it, and never said or wrote anything that by the utmost license could be distorted to resemble it." (A Popocratic Forgery; Remarks Attributed to Lincoln Pronounced Spurious. New York Times, October 3, 1896 pdf http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C0DEFDE133BEE33A25750C0A9669D94679ED7CF). Lincolns Sohn Robert Todd Lincoln nannte es in einem Brief an Henry Clifford Stuart vom 12. März 1917 eine schamlose Erfindung, "an impudent invention" (Thomas F. Schwartz: Lincoln Never Said That. Newletter Abraham Lincoln Association 1999 1-1.pdf http://abrahamlincolnassociation.org/Newsletters/1-1.pdf p. 4-6). Als "spurious" (gefälscht) bezeichnet es auch Appendix II der Collected Works of Abraham Lincoln, Volume 8, p. 589. http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=lincoln;cc=lincoln;type=simple;rgn=div1;q1=corporations%20enthroned;singlegenre=All;view=text;subview=detail;sort=occur;idno=lincoln8;node=lincoln8%3A875#hl1. Siehe auch Paul F. Boller Jr., John George: They Never Said It - A Book of Fake Quotes, Misquotes, and Misleading Attributions. Oxford University Press 1989, p. 85 books.google http://books.google.de/books?id=yRCRvzT2hnMC&pg=PA85 und Merrill D. Peterson: Lincoln in American Memory. Oxford University Press 1994 p. 160 books.google http://books.google.de/books?id=EADk9ZIMJXEC&pg=PA160 & p. 340. <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
„Geh mir ein wenig aus der Sonne!“
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
zu Alexander dem Großen auf die Frage hin, welchen Wunsch Diogenes habe; gemäß Plutarch, Leben des Alexander, 14
Original griech.: "μικρὸν ἀπὸ τοῦ ἡλίου μετάστηθι."
„In der Mitte wirst du am sichersten gehen.“
Ovid (-43–17 v.Chr) römischer Dichter
Metamorphosen Buch II, 137
Original lat.:"Medio tutissimus ibis"
„Ich gehe für meine Ideen durch die Hölle.“
Ibrahim Evsan (1975) deutscher Schriftsteller, Unternehmer und Blogger
Ich gehe für meine Ideen durch die Hölle. Handelsblatt, 30. September 2009. handelsblatt. com
Joseph von Eichendorff Weihnachten
Weihnachten. In: Joseph Freiherrn von Eichendorff‘s sämmtliche Werke, 1. Band, Voigt & Günther, 2. Auflage, Leipzig 1864. Seite 603
Bruno Kreisky (1911–1990) österreichischer Politiker, Bundeskanzler
am 10. Februar 1972 als Bundeskanzler auf dem Wiener Opernball im Fernsehinterview mit Heinz Fischer-Karwin, nach Paul Ledvai, Karl-Heinz Ritschel: Kreisky - Porträt eines Staatsmannes, Zsolnay, 1972 S. 39 books.google http://books.google.de/books?id=1BByAAAAMAAJ&q=rache
Omar Khayyam (1048–1131) persischer Mathematiker, Astronom, Philosoph und Dichter
"gefunden in: "Huhn mit Pflaumen" von Marjane Satrapi
„Ruhm muß daher erst erworben werden: die Ehre hingegen braucht bloß nicht verloren zu gehen.“
Arthur Schopenhauer buch Aphorismen zur Lebensweisheit
Parerga and Paralipomena (1851), Aphorisms on the Wisdom of Life
„Bei jedem Spaziergang mit der Natur erhält man weit mehr, als er sucht.“
John Muir (1838–1914) schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter
„Es ist fast immer trauriger zu bleiben als zu gehen.“
Miguel Sousa Tavares (1952) portugiesischer Schriftsteller und Journalist
„Wenn du durch die Straßen gehst, erkennt dich keiner.“
Pablo Neruda (1904–1973) chilenischer Schriftsteller
„Sex ist ein Teil der Natur. Ich gehe mit der Natur.“
Marilyn Monroe (1926–1962) US-amerikanische Schaupielerin
„Sie können nicht von sich selbst wegkommen, indem Sie von einem Ort zum anderen gehen.“
Ernest Hemingway (1899–1961) US-amerikanischen Schriftsteller
„"Suchst du die Trostlosigkeit der Welt, gehe in die Wüste und schaue in dein Herz".“
Aus "Mali und die Dschinns der Wüste" von Cropp.
„Wenn ich ins Gefängnis gehen würde, müsste ich zumindest keine Autogramme geben.“
Kurt Cobain (1967–1994) US-amerikanischer Rockmusiker
„Also gut, dann geh ich halt zur Hölle.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Ray Bradbury (1920–2012) US-amerikanischer Schriftsteller
„Tausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertachtundneunzig zurück; das ist Fortschritt.“
Henri Fréderic Amiel (1821–1881) Schweizer Schriftsteller und Philosoph
Original franz.: "Mille choses avancent, neuf cent quatre-vingt dix-huit reculent ; c'est là le progrès." - Journal intime, tome dixieme, Dezember 1874, Editions l'Age d'Homme, Lausanne 1991, S.178,
„Es gibt Tage, wo das Leben übertrieben flau ist. Zu Bett gehen; weiter hilft nichts mehr.“
Heinrich Mann (1871–1950) deutscher Schriftsteller
Der Unbekannte. Aus: Das gestohlene Dokument und andere Novellen. Berlin: Aufbau-Verlag, 1957. S. 10
„Geh hin! Du sollst auf Erden für mich zeugen.“
Friedrich Schiller Die Jungfrau von Orleans
Die Jungfrau von Orleans, Prolog, 4. Auftritt, Vers 408
Die Jungfrau von Orléans (1801)
John Ronald Reuel Tolkien buch Das Silmarillion
Das Silmarillion, Christopher Tolkien (Hrsg.), Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-93521-5, S. 124 Übers.: Wolfgang Krege
Das Silmarillion (postum 1977)
Sigmund Freud buch Das Unbehagen in der Kultur
Das Unbehagen in der Kultur, Leizig IPV 1930, Kapitel VIII Fußnote
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
über sein Werk Faust, zu Johann Peter Eckermann, 10. Januar 1830
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
zitiert in: Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, in: Die Gegenwart. Eine encyklopädische Darstellung der neuesten Zeitgeschichte. Zehnter Band. F.A. Brockhaus Leipzig 1855, S. 202 books.google http://books.google.de/books?id=K20MAAAAYAAJ&pg=PA202&dq=wolf. Mit dem Wolf ist die Sklaverei gemeint. <br class="br">Original: (en) […] but, as it is, we have the wolf by the ear, and we can neither hold him, nor safely let him go." - Brief an John Holmes, 22. April 1820, loc.gov http://www.loc.gov/exhibits/jefferson/159.html
„Die Leute gehen ins Feuer, wenn's von einer brennenden Punschbowle kommt!“
Georg Büchner (1813–1837) Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär
Brief an die Familie, Gießen, 19. November 1833, S. 334, [buechner_werke_1879/530]
Briefe
Charles de Montesquieu (1689–1755) französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph
Meine Gedanken - Nr. 91 - Meine Gedanken
„Gehe in ein Bordell und lerne, dass zwischen teurem und billigem Vergnügen kein Unterschied ist.“
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
Bei Plutarch, Über Kindererziehung, 7
Original griech.: "εἴσελθε εἰς πορνεῖόν που, ἵνα μάθῃς ὅτι τῶν ἀναξίων τὰ τίμια οὐδὲν διαφέρει."
„Und hast doch Großes erlost: Gehst unter, gerühmt wie ein Gott schon lebend und künftig im Tod.“
Antigone, 837f / Chor
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)
Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783–1859) deutscher Forstwissenschaftler; einer der „forstlichen Klassiker“
Kritische Blätter für Forst- und Jagdwissenschaft, Band 5, Heft 2, S. 164, 1831
„Gehen wir daran, diese traurigen Zustände zu bessern!“
Georg Heinrich Emmerich (1870–1923) deutscher Fotograf
zur Ausbildungssituation deutscher Berufsfotografen, 1899; Ulrich Pohlmann / Rudolf Scheutle: "Lehrjahre - Lichtjahre, Die Münchner Fotoschule 1900-2000", Schirmer/Mosel München, 2000, Seite 17
Daniel Küblböck (1985–2018) deutscher Sänger und Unternehmer
Stuttgarter Zeitung Nr. 298/2006 vom 27. Dezember 2006
„Man kann eine Frau ja auch wie eine Frau behandeln, ohne mit ihr ins Bett zu gehen.“
Monika Maron (1941) deutsche Schriftstellerin
[52345069] Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007. S. 140
Interview: Romain Leick, Volker Hage. Nr.30/2007 vom 23. Juli 2007
Dieter Nuhr (1960) deutscher Kabarettist, Autor und Moderator
TV-Beileger zum Stern Nr. 25/2007 vom 14. Juni 2007, S. 3
Lewis Carroll (1832–1898) britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf
Alice im Wunderland / Le avventure d'Alice nel Paese delle Meraviglie - Zweisprachig Deutsch Italienisch mit nebeneinander angeordneten Übersetzung
„Bitte sage mir, welchen Weg ich gehen soll.
Das hängt davon ab, wohin du willst.“
Lewis Carroll (1832–1898) britischer Schriftsteller, Mathematiker und Fotograf
Stefan Hölscher (1965) Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach
Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018
„Sie muss also zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit sie gehen darf.“
Heinrich Böll (1917–1985) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
„Komm, geh mit angeln, sagte der Fischer zum Wurm.“
Bertolt Brecht (1898–1956) Deutscher Dramatiker und Lyriker
Mother Courage and Her Children (1939)
„Eine Liebe, ein Herz, lasst uns zusammen gehen und uns gut fühlen.“
Bob Marley (1945–1981) jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
„Ich geh‘ mit dir durch dick und dünn, aber nicht durch dick und doof.“
Udo Lindenberg (1946) deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler
„Geh nicht sanft in diese gute Nacht.
Wut, Wut gegen das Sterben des Lichts.“
Dylan Thomas (1914–1953) walisischer Dichter
„Wenn Sie nicht wissen, wohin Sie fahren, führt Sie jede Straße dorthin.“
George Harrison (1943–2001) englischer Musiker und Komponist
„Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Theodor Seuss Geisel (1904–1991) US-amerikanischer Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner
Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen
109, S. 249
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg
„Gehen Sie niemals davon aus, dass Ihre Moral besser ist.“
Graham Greene (1904–1991) britischer Schriftsteller
„Viele Augen gehen durch die Wiese, aber nur wenige sehen die Blumen darin.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Hannah Arendt (1906–1975) US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft
Von der Menschlichkeit in finsteren Zeiten. Rede am 28. September 1959 bei der Entgegennahme des Hamburger Lessing-Preises. Piper München 1960, S. 32 f. archive.org https://archive.org/details/HannahArendtVonDerMenschlichkeitInFinsterenZeiten1960/page/n15
Oswald Spengler buch Der Mensch und die Technik
Der Mensch und die Technik, C. H. Beck, München 1931, S. 87f.,
Der Mensch und die Technik (1931)
„Wir gehen an der Freiheit zugrunde, die wir gestatten und die wir uns gestatten“
Friedrich Dürrenmatt buch Justiz
Justiz, letztes Kapitel, Diogenes Verlag, https://books.google https://books.google.de/books?id=JN5tAgAAQBAJ&pg=PT159&dq=zugrunde
Mary Oliver (1935–2019) US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzer-Preis.Trägerin
„Ich will nicht nur Worte. Wenn das alles ist, was du für mich hast, solltest du besser gehen.“
Francis Scott Fitzgerald (1896–1940) US-amerikanischer Schriftsteller
Carmen Mayer (1950) deutsche Schriftstellerin
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/medien/trauer-fussball-fanzine-carmen-mayer-1.5094497
Isolde Kurz (1853–1944) deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
Allgemeines vom Menschendasein. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 3,