„Nur Momo konnte so lange warten und verstand was er sagte. Sie wußte, daß er sich so viel Zeit nahm, um niemals etwas Unwahres zu sagen. Denn nach seiner Meinung kam alles Unglück der Welt von den vielen Lügen, den absichtlichen, aber auch den unabsichtlichen, die nur aus Eile oder Ungenauigkeit entstehen.“

—  Michael Ende, Momo
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deutscher Schriftsteller 1929 - 1995
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„Die Eile ist das Gegenteil der Geduld: Ungeduldig sucht sie zu beschleunigen, was eigentlich seine Zeit braucht.“

—  Jürgen Dahl deutscher Buchhändler, Journalist und Autor 1929 - 2001
Vom Geschmack der Lilienblüten. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995. ISBN 3-423-30464-2. S. 152

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„Eile: die Tüchtigkeit von Stümpern.“

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—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910
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„Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.“

—  Samuel Butler d.J. englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter 1835 - 1902
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„Darum sage ich Ihnen: Lassen Sie Europa entstehen!“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965
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„Sage mir, welches Gesicht du dem Unglück gezeigt hast, und ich werde Dir sagen, wer Du bist.“

—  Napoléon III. französischer Staatspräsident, Kaiser der Franzosen 1808 - 1873
Napoleon III. in einem Brief vom 8. Juni 1841 aus der Gefangenschaft in Ham an Hortense Cornu, aus: Joachim Kühn, Napoleon III, Ein Selbstbildnis in ungedruckten und zerstreuten Briefen, Napoleon-Museum Arenenberg 1993, ISBN 3-85809-086-7 A, S. 253

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„Zu sagen // »Hier herrscht Freiheit« // ist immer // ein Irrtum // oder auch // eine Lüge: // Freiheit herrscht nicht“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988
Herrschaftsfreiheit, in: Gedichte, Reclam Universal-Bibliothek, Stuttgart 1993, ISBN 3-15-008863-1

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„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778
Obwohl regelmäßig Voltaire zugeschrieben, stammt dieser Satz von Evelyn Beatrice Hall (Pseudonym Stephen G. Tallentyre), die ihn in ihrem Buch "The Friends of Voltaire" (1906, archive. org) benutzte, um Voltaires Einstellung zu Claude Adrien Helvétius zu charakterisieren: "'I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it,' was his attitude now." Die Behauptung, Voltaire habe in seinem Brief an M. le Riche vom 6. Februar 1770 geschrieben: "Monsieur l'abbé, je déteste ce que vous écrivez, mais je donnerai ma vie pour que vous puissiez continuer à écrire", trifft nicht zu: Google Books S. 433. Siehe auch Tolérance, Fußnote 2.

Citát „Nie ist eine schrecklich lange Zeit.“
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„Nie ist eine schrecklich lange Zeit.“

—  Sir James Matthew Barrie schottischer Schriftsteller und Dramatiker 1860 - 1937

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„Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
Die Göttliche Komödie, Inferno V, 121-123 (Francesca da Rimini)

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„Je länger das Haar, desto kürzer der Verstand“

—  Otto Weininger österreichischer Philosoph 1880 - 1903
"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.191

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