„Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der große Umschwung komme.“

—  Gustav Landauer, Auch die Vergangenheit ist Zukunft. Essays zum Anarchismus. Hrsg. von Siegbert Wolf, Darmstadt [u.a.]: Luchterhand. 1989, S. 198 ff., zitiert in: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Band 15, München 2007, S. 53.
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Gustav Landauer1
Theoretiker und Aktivist des Anarchismus in Deutschland 1870 - 1919
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Ähnliche Zitate

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„Ist aber der Sozialismus eine gesellschaftliche Notwendigkeit, dann wäre, wenn er in Konflikt mit der Menschennatur käme, diese es, die den Kürzeren ziehen würde und nicht der Sozialismus.“

—  Karl Johann Kautsky deutsch-tschechischer Philosoph und Politiker (SPD), Theoretiker der deutschen und internationalen Sozialdemokratie 1854 - 1938
Vorrede zu Atlanticus, Produktion und Konsum im Sozialstaat, Verlag J.H.W. Dietz Nachf, Stuttgart 1989, S. xiv.

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„Für mich ist Sozialismus Voraussetzung für Demokratie.“

—  Sahra Wagenknecht deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin 1969
Interview, 17. Juni 2001, welt.de http://www.welt.de/print-wams/article612875/Die_Bundesrepublik_ist_in_ihrer_Substanz_nicht_demokratisch.html

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„Sozialismus heißt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschließen, Sozialismus bedeutet für uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (Großes Gelächter.), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919
Schlußbemerkungen zur Politik der USPD. Rede auf der außerordentlichen Verbandsgeneralversammlung der USPD von Groß-Berlin, 15. Dezember 1918. In: Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Bd. 4, 2. Auflage, Dietz, Berlin 1974, S. 53, books.google.de https://books.google.de/books?id=CUZYAAAAMAAJ&q=%22Niederwerfung+der+herrschenden+Klassen%22, marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1918/12/uspdgb.htm#n8, auch bei gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/reden-2089/56

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„Sozialismus muss so attraktiv sein, dass man die Leute nicht einmauern muss.“

—  Sahra Wagenknecht deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin 1969
über die DDR und die Mauer, sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/finanzen/865/300863/text/5/

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„Demokratischer Sozialismus, das ist so eine Art vegetarischer Schlachthof.“

—  Guido Westerwelle deutscher Politiker, Bundesvorsitzender der FDP 1961 - 2016
auf dem 58. ordentlichen Parteitag der FDP in Stuttgart über den gleichzeitig stattfindenen Parteitag der PDS; 16. Juni 2007; parteitag.fdp.de http://58.parteitag.fdp.de/files/138/BPT2007Stuttgart_Wortlaut.pdf

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„Weil wir die Untrenn­barkeit der Demokratie und des Sozialismus begriffen haben, nennen wir uns Sozialdemokraten.“

—  Wilhelm Liebknecht Deutscher sozialistischer Politiker 1826 - 1900
Über die politische Stellung der Sozialdemokratie, insbesondere mit Bezug auf den Norddeutschen „Reichstag“ (1869), in: Kleine politische Schriften, Frankfurt/M. 1976, S. 14 ff. marxists. org

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„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

—  Erich Honecker Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1912 - 1994
Fälschlich zugeschrieben, Von Honecker öfter als Ausspruch August Bebels zitiert, z.B. bei der Vorstellung eines 32-bit-Chips aus DDR-Produktion ( "Neues Deutschland", 15. August 1989 http://www.hausderdemokratie.de/herbstderutopie/pdfs2/tafel_0_01.pdf), für Bebel jedoch nicht nachweisbar, wohl aber als geflügeltes Wort in der Berliner Sozialdemokratie schon seit 1886. Vgl. Günter Platzdasch: Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. In: LinksNet.de, 24. Dezember 2006 http://www.linksnet.de/de/artikel/20295, zuerst in: Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker (Hrsg.): Schlagwörter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte. Leipzig 2002.

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„Der Sozialismus ist keine Utopie, sondern eine Tragödie, das ist der Punkt, um den es sich heute handelt.“

—  Wilhelm Röpke deutscher Volkswirtsprofessor, einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft 1899 - 1966
Gesellschaftskrisis der Gegenwart. P. Haupt 1979. II, 1, S. 248 books.google.de http://books.google.de/books?id=7-AlAAAAMAAJ&q=trag%C3%B6die

„Mich hat am Sozialismus immer die Diagnose interessiert; die Therapie habe ich stets abgelehnt.“

—  Gerd Bacher österreichischer Journalist, ORF-Generalintendant 1925 - 2015
Der Tiger - Annäherung an Gerd Bacher, ORF2, 18. November 2005

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„Die Wahrheit ist immer von Nutzen für die Gesellschaft im Sozialismus, ihre Verbreitung nicht unbedingt.“

—  Jürgen Kuczynski deutscher Historiker, Wirtschaftswissenschaftler, MdV 1904 - 1997
Zugeschrieben, zitiert in: hsozkult.geschichte.hu-berlin.de http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/TERMINE/2000/cddr9.htm

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„Demokratie und Sozialismus haben nichts Gemeinsames mit Ausnahme eines einzigen Wortes: Gleichheit. Der Unterschied ist beträchtlich: Während Demokratie Gleichheit in Freiheit sucht, sucht Sozialismus Gleichheit in Einschränkung und Unterwürfigkeit.“

—  Alexis De Tocqueville französischer Publizist und Politiker 1805 - 1859
https://sciencefiles.org/2017/07/29/de-tocqueville-demokratie-und-sozialismus-sind-unvereinbar/ "La démocratie et le socialisme ne se tiennent que par un mot, l’égalité ; mais remarquez la différence : la démocratie veut l’égalité dans la liberté, et le socialisme veut l’égalité dans la gêne et dans la servitude." - "Discours prononcé à l'assemblée constituante le 12 Septembre 1848 sur la question du droit au travail", Oeuvres complètes, vol. IX, p. 546 :fr:s:Œuvres complètes d’Alexis de Tocqueville, Lévy/Discours à l’Assemblée constituante sur la question du droit au travail. p. 546

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