„Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenüber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, öffentlich geäußert, könnte ihn sein Leben kosten.“

Dankesrede für die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juni 2007. Vollständig wiedergegeben in spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,490497-3,00.html: "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen", 25. Juni 2007; u.a. zitiert in »idea Spektrum« Nr. 27/2007, 4. Juli 2007, S. 36

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Henryk M. Broder21
deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

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„Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa für beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schöne Wunschvorstellung.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

Artikel Verlogener Widerstand - In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen. in: dasmagazin.ch http://dasmagazin.ch/index.php/verlogener-widerstand/ vom 08. Februar 2008.

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„Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!“

—  Ralph Giordano deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur 1923 - 2014

zum Plan der türkisch-islamischen Organisation »Ditib« in Köln eine große Moschee zu bauen, in einem offenen Brief an die »Ditib«, zitiert in Focus Online http://www.focus.de/politik/deutschland/ralph-giordano_aid_70018.html, Koran ist „Lektüre des Schreckens“, 16. August 2007, Cicero http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=2125, Nicht gehaltene Rede vom 11. September 2007 in Köln gegen den Bau der geplanten Großmoschee

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„Ich möchte einfach nicht, dass irgendwann der Speyerer Dom oder der Kölner Dom in eine Moschee umgewandelt wird, weil die Muslime Gotteshäuser suchen und es keine Christen mehr gibt.“

—  Alexander Gauland deutscher Politiker (AfD), MdB 1941

Streitgespräch zwischen Spitzenvertretern der AfD und dem Zentralkomitee der Katholiken am 27. September 2016, https://www.pilger-speyer.de/nachrichten/im-gespraech/article/kaum-ein-gemeinsamer-nenner/

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„Alle früheren Vorschläge sind in dem neuen Vertrag, aber irgendwie versteckt und verschleiert.“

—  Valéry Giscard d'Estaing französischer Politiker und Staatspräsident 1926

im Juni 2008 zur überarbeiteten EU-Verfassung, nun Lissaboner Vertrag genannt, Welt vom 14. Juni 2008: "Irlands »Nein« ist eine Chance für Europa", welt.de http://www.welt.de/politik/article2104183/Irlands_Nein_ist_eine_Chance_fuer_Europa.html

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„Die Kirche ist noch zu sehr eine Konserve von gestern und vorgestern. Ihre konservativen Führer merken nicht, daß das Verfallsdatum längst überschritten ist.“

—  Uta Ranke-Heinemann deutsche katholische Theologin und Autorin 1927

Bild vom 9. Januar 1990: "Der nächste Papst eine Frau?"

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„Aber, wenn immer eine Befreiung der Frau geschah, dann bestimmt nicht dank der Kirche, sondern trotz der Kirche und schon gar nicht in der Kirche.“

—  Uta Ranke-Heinemann deutsche katholische Theologin und Autorin 1927

Süddeutsche Zeitung, Interview: "2000 Jahre Geringschätzung der Frau", 23. Februar 2007 sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/politik/295/393085/text/

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„Jesus wollte diese Kirche nicht!“

—  Eugen Drewermann katholischer Theologe und Psychotherapeut 1940

Überschrift des Interviews in: DER SPIEGEL 51/1991 http://www.spiegel.de/spiegel/a-56578.html vom 23. Dezember 1991. Im eigentlichen Text des Interviews findet sich die Aussage in dieser Form nicht.
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„Die Kirche muss nerven.“

—  Walter Mixa deutscher Militärbischof für die Bundeswehr und Bischof von Augsburg 1941

Zur Debatte um Kinderkrippen, focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/bischof-mixa_aid_139736.html, 20. November 2007

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„Und bin ich des Griechischen müde // Mich lockt die luft'ge Moschee; // Ich kleide in maurische Schnörkel // Mein europäisches Weh.“

—  Gottfried Keller Schweizer Schriftsteller und Dichter 1819 - 1890

Wanderlied http://books.google.com/books?id=kjEPAAAAIAAJ&printsec=frontcover&hl=de#PPA250,M1

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„Uthman Ibn `Affan sagte, als die Leute über ihn sprachen, als er die Moschee des Propheten wiederaufbaute: Ihr habt viel gesprochen, und ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen:
Wer eine Moschee errichtet, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632

Sahih Muslim, Nr. 828; hadith.al-islam.com http://hadith.al-islam.com/bayan/Display.asp?Lang=ger&ID=281
Bukhari: "Wer eine Moschee errichtet und damit nur das Wohlwollen Allahs zum Ziel hat, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.") - ( hadith.al-islam.com http://hadith.al-islam.com/bayan/Display.asp?Lang=ger&ID=281
(Alternative Übersetzung: "Wer eine Moschee erbaut, dem erbaut Allah ein gleiches [Haus] im Paradiesgarten.") - in: Vielfach überlieferte Prophetenworte, Nr. 28, ISBN 3-89263-995-7, München 2000
englisch: "He who builds a mosque in the way of Allah, God will build a house for him in the paradise.") - (http://muslim-canada.org/sayingsabubakr.html

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„Die Kirche hat ihre besondere Rationalität.“

—  Carl Schmitt deutscher Staatsrechtler und Philosoph 1888 - 1985

Römischer Katholizismus und politische Form, Stuttgart 2008, S. 23 books.google https://books.google.de/books?id=UyZAw2JYJYcC&pg=PA23&dq=rationalität
Römischer Katholizismus und politische Form [1925]

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„Leuchttürme sind nützlicher als Kirchen.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

„Schnipsel“, 1973, S. 128
Schnipsel

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„Ein Hamburger kniet vor niemandem nieder, auch nicht vor der Kirche.“

—  Ronald Schill deutscher Jurist und Politiker (Partei Rechtsstaatlicher Offensive), MdHB 1958

als Begründung für seine Ablehnung eines Kirchenstaatsvertrages, Hamburger Abendblatt, 26. April 2003, abendblatt.de http://www.abendblatt.de/daten/2003/04/26/152537.html

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„Die Kirche ist eine konservative Macht; dessen hat sie sich von jeher gerühmt.“

—  Carl Spitteler Schweizer Dichter und Schriftsteller 1845 - 1924

Erzbischöfliche Demokratie

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