„Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa für beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schöne Wunschvorstellung.“

— Henryk M. Broder, Artikel Verlogener Widerstand - In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen. in: dasmagazin. ch vom 08. Februar 2008.

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deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller

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„Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenüber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, öffentlich geäußert, könnte ihn sein Leben kosten.“

— Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
Dankesrede für die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juni 2007. Vollständig wiedergegeben in spiegel. de: "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen", 25. Juni 2007; u. a. zitiert in »idea Spektrum« Nr. 27/2007, 4. Juli 2007, S. 36

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„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“

— Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916
Eine in dieser oder ähnlicher Form stets verwendete höfliche, aber nichtssagende Floskel, für die er von manchen belächelt wurde. Angeblich hat er sie verwendet nachdem Eduard van der Nüll, ein Architekt der Staatsoper, 1868 Suizid begangen hat. Das Gebäude war von vielen, darunter auch dem Kaiser, kritisiert worden. In der 1907 uraufgeführten Operette "Ein Walzertraum" kommt es auch vor. Friedrich Wallisch: Es hat mich sehr gefreut: Geschichte und Geschichten um Kaiser Franz Joseph, Stiasny, 1967, S. 15, 101