„Jetzt warten wir ab, bis in Mekka eine Kirche gebaut wird, die man schon von Weitem sehen kann. Und dann erklären wir die Diskussion um Moscheen und Minarette in Europa für beendet und lassen die Bagger anrollen. Das ist die schöne Wunschvorstellung.“

—  Henryk M. Broder, Artikel Verlogener Widerstand - In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen. in: dasmagazin. ch vom 08. Februar 2008.
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Henryk M. Broder9
deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
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„Man muss nur warten können, das Glück kommt schon.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907
Brief an die Schwester, 18. November 1906

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„Ein deutscher Nobelpreisträger hat den Vorschlag gemacht, eine Kirche in eine Moschee umzuwidmen, als Goodwill-Geste den Muslimen gegenüber. Bis jetzt warten wir vergeblich auf den Vorschlag eines islamischen Intellektuellen, eine Moschee in eine Kirche umzuwandeln, denn so eine Idee, öffentlich geäußert, könnte ihn sein Leben kosten.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946
Dankesrede für die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juni 2007. Vollständig wiedergegeben in spiegel. de: "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen", 25. Juni 2007; u. a. zitiert in »idea Spektrum« Nr. 27/2007, 4. Juli 2007, S. 36

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„Sie warten? Sie warten? Na gut, lass sie warten.“

—  Ethan Allen amerikanischer Freiheitskämpfer 1738 - 1789
Letzte Worte zu seinem Doktor, der sagte, dass die Engel bereits auf ihn warten, 13. Februar 1789

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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

—  Tayyip Erdoğan türkischer Politiker, Ministerpräsident der Türkei 1954
auf einer Wahlveranstaltung am 6. Dezember 1997, zitiert in "Die Welt", 22. September 2004, "Recep Tayyip Erdogan: Der Islamist als Modernisierer", debatte. welt. de

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„Aber, wenn immer eine Befreiung der Frau geschah, dann bestimmt nicht dank der Kirche, sondern trotz der Kirche und schon gar nicht in der Kirche.“

—  Uta Ranke-Heinemann deutsche katholische Theologin und Autorin 1927
Süddeutsche Zeitung, Interview: "2000 Jahre Geringschätzung der Frau", 23. Februar 2007 sueddeutsche. de

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„Wir können, was wir sehen, noch nicht glauben. Was wir schon glauben, nicht aussprechen.“

—  Christa Wolf deutsche Schriftstellerin 1929 - 2011
Voraussetzungen einer Erzählung: Kassandra: Frankfurter Poetik-Vorlesungen

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„Darum sage ich Ihnen: Lassen Sie Europa entstehen!“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965
Rede an die akademische Jugend an der Universität Zürich, 19. September 1946, zeit. de

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„Die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme // Die Moscheen unsere Kasernen, die Gläubigen unsere Soldaten // Diese göttliche Armee ist bereit // […] // Gott ist groß, Gott ist groß.“

—  Ziya Gökalp türkischer politischer Publizist, Soziologe, Intellektueller 1876 - 1924
aus dem Gedicht "İlahi Ordu" ("Göttliche Armee"); in Deutschland bekannt geworden durch Tayyip Erdogans Nachzitierung, hurriyetim. com. tr

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„Er nahm die Brille ab, um mich nicht zu sehen.“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

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„Wir sind Tiere. Unser erster Instinkt, wenn wir etwas Schönes sehen, ist, es zu fressen.“

—  Douglas Coupland kanadischer Schriftsteller und Künstler 1961
Shampoo Planet, Übersetzer: Harald Riemann, München, Goldmann, 1996, ISBN 3-442-42273-6

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„Eure »Ordnung« ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon »rasselnd wieder in die Höh' richten« und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: »Ich war, ich bin, ich werde sein!«“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919
"Die Ordnung herrscht in Berlin", in Die Rote Fahne Nr. 14, 14. Januar 1919

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