„Ich warte nicht auf die Einigkeit, denn ich bin die Einigkeit. Ich warte nicht auf die Masse, denn ich bin die Masse. Ich warte nicht auf die Revolution, denn ich bin die Revolution. Ehe die Revolution ist, muß der Revolutionär sein! Ehe die Masse ist, muß der Einzelne sein! Ehe die Einigkeit ist, muß der Eine sein, der Selbe!“

Ret Marut: „Gegensatz“. In: Der Ziegelbrenner. Dezember 1921. S. 85-96, S. 94 books.google https://books.google.de/books?id=wd3lAAAAMAAJ&q=einigkeit

Letzte Aktualisierung 24. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Schriftsteller 1890 - 1969

Ähnliche Zitate

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„Nach längerer Gewöhnung an die Ehe werden eines Tages die Frauen wieder Mädchen - nur daß sie nicht mehr auf eine Hochzeit warten.“

—  Moritz Heimann deutscher Schriftsteller und Journalist 1868 - 1925

Aphoristisch II. In: Prosaische Schriften, Dritter Band, S. Fischer-Verlag, Berlin 1918, S. 133,

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„Wir haben nicht die Revolution, sondern die Revolution hat uns gemacht.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Danton's Tod II, 1 / Danton, S. 57, [buechner_danton_1835/61].
Dantons Tod (1835)

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„Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der große Umschwung komme.“

—  Gustav Landauer Theoretiker und Aktivist des Anarchismus in Deutschland 1870 - 1919

Auch die Vergangenheit ist Zukunft. Essays zum Anarchismus. Hrsg. von Siegbert Wolf, Darmstadt [u.a.]: Luchterhand. 1989, S. 198 ff., zitiert in: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Band 15, München 2007, S. 53.

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„Warten ist noch eine Beschäftigung. Auf nichts warten - das ist schrecklich.“

—  Cesare Pavese italienischer Schriftsteller und Übersetzer 1908 - 1950

Das Handwerk des Lebens
"Aspettare è ancora un'occupazione. È non aspettar niente che è terribile." - Il mestiere di vivere. 15 settembre 1946
Zitate mit Quellenangabe

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„Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein.“

—  Lenin russischer Revolutionär und Politiker 1870 - 1924

Zwei Taktiken der Sozialdemokratie in der demokratischen Revolution, Ausgewählte Werke Band 1, Dietz Verlag Berlin 1961, S. 540

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„Sie warten? Sie warten? Na gut, lass sie warten.“

—  Ethan Allen amerikanischer Freiheitskämpfer 1738 - 1789

Letzte Worte zu seinem Doktor, der sagte, dass die Engel bereits auf ihn warten, 13. Februar 1789
Original engl.: "Waiting are they? Waiting are they? Well, let 'em wait."

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„Ich erachtete, dass eine gute Ehe auf gegenseitige Achtung und Rücksicht basiert sein müsse.“

—  Wilhelmine von Bayreuth Tochter von Friedrich Wilhelm I., Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth 1709 - 1758

Memorien

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„Mein Mund soll meines Herzens Bosheit sagen, // Sonst wird mein Herz, verschweig' ich sie, zerspringen: // Und ehe das geschehe, will ich frei // Und über alles Maß die Zunge brauchen.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Vierter Aufzug, Dritte Szene/Katharina, William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 1, Berlin: Aufbau, 1975, S. 124-130.
Der Widerspenstigen Zähmung - The Taming of the Shrew

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„Trotzdem warte ich und stehe morgens auf. Ich weiß nicht, was ich bin und wozu, und worauf ich warte. Aber ich warte noch.“

—  Gerd Gaiser deutscher Schriftsteller 1908 - 1976

Gerd Gaiser, Schlußball, Carl Hanser Verlag, München 1958, S. 273

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„Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Ästhetische Studien. Sämtliche Werke 9. Band, Stuttgart: Cotta, 1879, S. 262
Anderes

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„Ich bin unpünktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fühle. Ich warte wie ein Rind.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

Tagebücher, 18. Dezember 1911. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/3
Tagebücher

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„Wenn ich nicht tanzen kann, ist das nicht meine Revolution.“

—  Emma Goldman, buch Gelebtes Leben

Alix Kates Shulman teilte 1991 mit, dass sie Anfang 1973 zusammen mit Jack Frager an der Verbreitung dieser Zuschreibung beteiligt war. ( Alix Kates Shulman: Dances with Feminists. In: Women’s Review of Books. Vol. IX, No. 3. Dezember 1991 https://www.lib.berkeley.edu/goldman/Features/danceswithfeminists.html) Sie bezog sich dabei auf eine sinngemäße Passage in der Autobiographie von Emma Goldman: „At the dances I was one of the most untiring and gayest. One evening a cousin of Sasha [Alexander Berkman], a young boy, took me aside. With a grave face, as if he were about to announce the death of a dear comrade, he whispered to me that it did not behoove an agitator to dance. Certainly not with such reckless abandon, anyway. It was undignified for one who was on the way to become a force in the anarchist movement. My frivolity would only hurt the Cause. I grew furious at the impudent interference of the boy. I told him to mind his own business, I was tired of having the Cause constantly thrown into my face. I did not believe that a Cause which stood for a beautiful ideal, for anarchism, for release and freedom from conventions and prejudice, should demand the denial of life and joy. I insisted that our Cause could not expect me to become a nun and that the movement should not be turned into a cloister. If it meant that, I did not want it. "I want freedom, the right to self-expression, everyboy's right to beautiful, radiant things." Anarchism meant that to me, and I would live it in spite of the whole world--prisons, persecution, everything. Yes, even in spite of the condemnation of my own comrades I would live my beautiful ideal.“ ([Emma Goldman: Living My Life, Knopf, New York 1934, S. 56] zit.n. Alix Kates Shulman, vgl. auch die Ausgabe: Alfred A. Knopf Inc., New York 1931, S. 53 http://www.bdigital.unal.edu.co/39985/1/Living%20my%20life.pdf).
engl. zitiert als: „If I can't dance to it, it's not my revolution.“, auch: „If I can't dance I don't want to be in your revolution.“ oder: „If I can’t dance, I don’t want to be part of your revolution."
Fälschlich zugeschrieben

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„Freundschaft ist die Ehe der Seele und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 1, Freundschaft (amitié)
Original franz.: "L'amitié est le mariage de l'âme, et ce mariage est sujet au divorce."
Philosophisches Taschenwörterbuch

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„Die kommende Revolution ist die Revolution fürs Mutterrecht. Es bleibt gleichgültig, unter welchen Erscheinungsformen und mit welchen Mitteln sie sich vollzieht.“

—  Otto Gross österreichischer Psychiater, Psychoanalytiker und Anarchist 1877 - 1920

Zur Überwindung der kulturellen Krise, in: Die Aktion, Bd. 3, 2. April 1913, S. 387

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