Zitate über Fall

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema fall, falle, mensch, menschen.

Insgesamt 365 Zitate, Filter:

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„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

—  George Orwell, buch Farm der Tiere

aus dem Nachwort zu "Animal Farm: A Fairy Story", 1945
“If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear” - books.google http://books.google.de/books?id=nkalO3OsoeMC&pg=PA226&dq=liberty
Farm der Tiere - Animal Farm

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„Von Gutem ist ein ernstes Wort, wenn man’s gebraucht am rechten Ort. Hast du’s zu tun jedoch mit Toren, ist jedes kluge Wort verloren. In solchem Fall, wie ihr entdeckt, hab’ ich die Zung’ herausgestreckt. Man kann es wohl nicht besser machen als blöde Leute auszulachen.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Gedicht Einsteins zu seinem berühmten Foto mit herausgestreckter Zunge vom 14. März 1951, aus: Martin Tschechne, „Als Albert Einsteins Zunge die Welt relativierte“, Kalenderblatt vom 14. März 2021 im Deutschlandfunk https://www.deutschlandfunk.de/legendaeres-foto-vor-70-jahren-als-albert-einsteins-zunge.871.de.html?dram:article_id=493982
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„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie nieder und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere zu dokumentieren.“

—  Khalil Gibran libanesischer Künstler und Dichter 1883 - 1931

Sand und Schaum, Sand and Foam, 1926, ISBN 3-5301-0018-8
Original engl.: "Trees are poems that earth writes upon the sky. We fell them down and turn them into paper that we may record our emptiness."

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Citát „Das Geheimnis des Lebens besteht jedoch darin, siebenmal zu fallen und achtmal aufzustehen.“
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„Auch Schulbildung war nur eine Falle. Das bißchen Bildung, das zu mir durchgedrungen war, hatte mich nur noch misstrauischer gemacht. Was waren denn Ärzte, Anwälte, Wissenschaftler? Doch auch nur Menschen, die sich die Freiheit nehmen ließen, selbständig zu denken und zu handeln.“

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend. Deutsch von Carl Weissner. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1982. 9. Auflage 1994. ISBN 3-466-13853-6. Seite 178.
Original englisch: "Education also seemed to be a trap. The little education I had allowed myself had made me more suspicious. What were doctors, lawyers, and scientists? They were just men who allowed themselves to be deprived of their freedom to think and act as individuals." - Ham on Rye (1982)

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„Mach dir keinen Kummer, ich werde dich lieben und dir die schrecklichen Sachen ersparen, von denen dir deine Schulfreundinnen erzählen: Sachen, wie sie angeblich in Hochzeitsnächten passieren; glaub dem Geflüster dieser Närrinnen nicht; wir werden lachen, wenn es soweit ist, bestimmt, ich verspreche es dir, aber du mußt noch warten, ein paar Wochen, höchstens einen Monat, bis ich den Blumenstrauß kaufen, die Droschke mieten, vor eurem Haus vorfahren kann. Wir werden reisen, uns die Welt anschauen, du wirst mir Kinder schenken, fünf, sechs, sieben; die Kinder werden mir Enkel schenken, fünfmal, sechsmal, siebenmal sieben; du wirst nie merken, daß ich arbeite; ich werde dir den Männerschweiß ersparen, Muskelernst und Uniformernst; alles geht mir leicht von der Hand, ich hab's gelernt, ein bißchen studiert, hab den Schweiß im voraus bezahlt; ich bin kein Künstler; mach dir keine Illusionen; ich werde dir weder falsche noch echte Dämonie bieten können, das wovon dir deine Freundinnen Gruselmärchen erzählen, werden wir nicht im Schlafzimmer tun, sondern im Freien: du sollst den Himmel über dir sehen. Blätter oder Gräser sollen dir ins Gesicht fallen, du sollst den Geruch eines Herbstabends schmecken und nicht das Gefühl haben, an einer widerwärtigen Turnübung teilzunehmen, zu der du verpflichtet bist; du sollst herbstliches Gras riechen, wir werden im Sand liegen, unten am Flußufer, zwischen den Weidenbüschen, gleich oberhalb der Spur, die das Hochwasser hinterließ; Schlifstengel, Korken, Schuhkremdosen, eine Rosenkranzperle, die einer Schifferfrau über Bord fiel, und in einer Limonadenflasche eine Post; in der Luft der bittere Rauch der Schiffsschornsteine; rasselnde Ankerketten; wir werden keinen blutigen Ernst draus machen, obwohl's natürlich ernst und blutig ist".“

—  Heinrich Böll deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1917 - 1985

Billard um halbzehn / Ansichten eines Clowns / Ende einer Dienstfahrt

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Citát „Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen.“
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„Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen.“

—  Clint Eastwood US-amerikanischer Filmschauspieler, -regisseur, -produzent, -komponist und Politiker 1930

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„Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht [damit, das Leben eines anderen zu leben]. Lassen Sie sich nicht von Dogmen in die Falle locken. Lassen Sie nicht zu, dass die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.“

—  Steve Jobs US-amerikanischer Unternehmer, Mitbegründer von Apple Computer 1955 - 2011

welt.de 7. Oktober 2011 http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13646281/Bleiben-Sie-hungrig-und-verrueckt.html
Original engl.: "Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma — which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of others' opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary."
Stanford Commencement Speech 12. Juni 2005 news.stanford.edu http://news.stanford.edu/news/2005/june15/jobs-061505.html:

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„Eine Verantwortung vor sich selbst kann es im eigentlichen Sinn nicht geben, weil man sich selbst in diesem Fall immer dispensieren kann.“

—  Robert Spaemann deutscher Philosoph 1927 - 2018

Personen. Stuttgart: Klett-Cotta 1996, S. 176

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„Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843

Aphorismen, in J. Ch. F. Hölderlin, Theoretische Schriften, Meiner, 1998,

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„Ein bloßer Mensch, der solche Dinge sagen würde, wie Jesus sie gesagt hat, wäre kein großer Morallehrer. […] Entweder war – und ist – dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Wir können ihn als Geisteskranken einsperren, wir können ihn verachten oder als Dämon töten. Oder wir können ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber wir können ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen.“

—  Clive Staples Lewis, buch Christentum schlechthin

Pardon, ich bin Christ. 18. Auflage. Brunnen Verlag, Basel 2006. ISBN 3-7655-3150-2 S. 56
Original englisch: "A man who was merely a man and said the sort of things Jesus said would not be a great moral teacher. [He would be either a lunatic — on a level with the man who says he is a poached egg — or else he would be the Devil of Hell. You must make your choice.] Either this man was, and is, the Son of God: or else a madman or something worse. You can shut Him up for a fool, you can spit at Him and kill Him as a demon; or you can fall at His feet and call Him Lord and God. But let us not come with any patronising nonsense about His being a great human teacher. He has not left that open to us. He did not intend to." - :en:C. S. Lewis#Mere Christianity (1952)

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„Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch - bei Strolchen - in einer solchen.“

—  Heinz Erhardt deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler, Dichter 1909 - 1979

Die Zelle, in: Das große Heinz Erhardt Buch, Goldmann, München 1970. S. 274 ISBN 3-442-06678-6; youtube.com 0:24ff. http://www.youtube.com/watch?v=p3RGr0AzqTQ

„Nicht das, was wir nicht wissen, bringt uns zu Fall, sondern das, was wir fälschlicherweise zu wissen glauben.“

—  Tom DeMarco, buch Der Termin

Der Termin, Hanser : München 1998, ISBN 978344641439-6, S. 210.
"It’s not what you don’t know that kills you but what you know that isn’t so." - The Deadline, Dorset House 1997, p. 284

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„Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.“

—  Konrad Adenauer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1876 - 1967

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„Nicht nur George Foreman wird fallen, Berge werden einstürzen.“

—  Muhammad Ali ehemaliger US-amerikanischer Boxer 1942 - 2016

Ali vor dem "Rumble in the Jungle", zitiert in: Stern, 6. August 2004, Sportwelt, Muhammad Ali - The Greatest, Gerhard Waldherr, stern.de http://www.stern.de/sport-motor/sportwelt/528030.html?p=2
Original engl.: "Howard Cosell, you told everybody I don't have a chance, you told everybody I don't have a prayer. Well chump, all I need is a prayer coz if that prayer gets to the right man, not only will George Foreman fall, but mountains will fall!" - http://www.writework.com/essay/documentary-we-were-kings-does-filmaker-position-veiwer-fe

Benedikt XVI. Foto

„Ich möchte auch sagen, dass der Papst kein Orakel und […] nur in den seltensten Fällen unfehlbar ist.“

—  Benedikt XVI. 265. Papst der römisch-katholischen Kirche 1927

Ansprache an den Klerus der Diözese Aosta in der Pfarrkirche von Introd 25. Juli 2005 vatican.va http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2005/july/documents/hf_ben-xvi_spe_20050725_diocesi-aosta_ge.html

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„Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Anwort vom 24. März 1954 auf einen Brief von J. Dispentiere, New Jersey, vom 22. März 1954 Einstein Archives 59-495 und 59-494 http://alberteinstein.info/db/ViewFolder.do?folder=59-7, Übersetzung Andreas Müller in Humanistischer Pressedienst http://hpd.de/node/4584
Original englisch: "It was, of course, a lie what you read about my religious convictions, a lie which is being systematically repeated. I do not believe in a personal God and I have never denied this but have expressed it clearly. If something is in me which can be called religious then it is the unbounded admiration for the structure of the world so far as our science can reveal it." -zitiert in: Albert Einstein - The Human Side. Hrsg. von Helen Dukas und Banesh Hoffman. Princeton, New Jersey 1981, S. 43.
Religion

Theodor Fontane Foto

„Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.“

—  Theodor Fontane, buch Der Stechlin

Verlobung, Weihnachtsreise nach Stechlin. 29 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. Seite 287 http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Verlobung,+Weihnachtsreise+nach+Stechlin/29.+Kapitel
Der Stechlin (1898)

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„Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Wilhelm Meisters Wanderjahre I, Zweites Kapitel, Der Lilienstengel
Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

West-östlicher Divan – Hikmet Nameh: Buch der Sprüche
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)

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„Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit erkämpfen.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 140 (1836). S. 30.
Tagebücher

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„Die Welt ist eine Heilanstalt, // mit lauter schweren Fällen, // die alle glauben frei zu sein, // in ihren Gummizellen.“

—  Thomas Spitzer österreichischer Popsänger 1953

aus dem Lied "Spitalo Finalo", enthalten auf dem Album "Spitalo Fatalo" von der Band "Erste Allgemeine Verunsicherung", EMI Austria, 1983

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„Wenn du dich auch nicht fürchtest, allein zu fallen, wieso maßest du dir an, allein aufzustehen? Schau: Zwei zusammen können mehr als einer allein.“

—  Johannes vom Kreuz spanischer Dichter, Mystiker und Kirchenlehrer 1542 - 1591

Merksätze von Licht und Liebe

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„Es wird in vielen Fällen eine Zeit des schmerzvollen Nachdenkens und der tiefen Reue werden.“

—  Eva Herman deutsche Autorin und Fernsehmoderatorin 1958

Cicero Magazin, Mai 2006; über den Lebensabend kinderloser Karrierefrauen,
Die Emanzipation - ein Irrtum?

Gotthilf Fischer Foto

„Wenn ich tot bin. Dirigierend vom Podium fallen, das wünsch ich mir, am besten direkt in die Kiste.“

—  Gotthilf Fischer deutscher Chorleiter 1928

auf die Frage, wann es Zeit sei, mit dem Dirgieren aufzuhören; Stern Nr. 2/2011, 5. Januar 2011, S. 126.

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„Bei dem Versuch, solche Maschinen zu konstruieren, sollten wir nicht respektlos Gottes Macht, Seelen zu erschaffen, in irgendeiner Weise stärker an uns reißen, als wir es bei der Zeugung von Kindern tun: Vielmehr sind wir in beiden Fällen Werkzeuge Seines Willens, indem wir Wohnstätten für die Seelen, die Er erschafft, bereitstellen.“

—  Alan Turing britischer Logiker, Mathematiker und Kryptoanalytiker 1912 - 1954

Computing Machinery and Intelligence, Mind, 59, 433-460 http://loebner.net/Prizef/TuringArticle.html (1950)
Original engl.: "In attempting to construct such machines we should not be irreverently usurping His power of creating souls, any more than we are in the procreation of children: rather we are, in either case, instruments of His will providing mansions for the souls that He creates."

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„Unter 20 Fällen macht 19 mal fester Wille und Geduld das sogenannte Unmögliche ganz über alle Erwartungen leicht möglich“

—  Hermann von Pückler-Muskau deutscher Standesherr, Gartengestalter, Schriftsteller und Dandy 1785 - 1871

Andeutungen über Landschaftsgärtnerei: verbunden mit der Beschreibung ihrer praktische Anwendung in Muskau. Band 1024 von Insel Taschenbuch, Insel Verlag, 1834, S. 162

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„In diesem Fall besteht die Moral dieser Geschichte nicht darin, unschuldige kleine Mädchen sollten finstere Wälder meiden, in denen böse Wölfe herumlaufen, sondern sie lautet etwa: Wölfe sollten sich vor unschuldig dreinschauenden kleinen Mädchen und ihren Großmüttern hüten - kurzum, ein Wolf sollte nicht allein durch einen finsteren Wald gehen.“

—  Eric Berne kanadischer Arzt und Psychiater 1910 - 1970

Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Fischer, Frankfurt am Mai 1983, ISBN 3-596-42192-7, Seite 64
Original englisch: "In that case, the moral of the story is not that innocent maidens should keep out of forest where there are wolves, but that wolves should keep away from innocent-looking maidens and their grandmothers; in short, a wolf should not walk through the forest alone." - What do you say after you say hello? The Psychology of Human Destiny. Bantam Books 1973. p. 45

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„Sie können heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der DAX-Konzerne fallen, sind von ungleich größerer Relevanz.“

—  Sahra Wagenknecht deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin 1969

Anm.: DAX, Deutscher Aktienindex; Interview, 25. April 2008, sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/finanzen/865/300863/text/5/

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„1.
Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von dem Andern am Gängelbande führen. […] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um schöne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten.

2.
Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß den mentalen Prozeß. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Schüler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Züge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum großen Theile abgenommen. Daher die fühlbare Erleichterung, wenn wir von der Beschäftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen übergehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beständiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geisteslähmender, als beständige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhängen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Körpers ihre Elasticität endlich einbüßt; so der Geist die seine, durch fortwährendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist überfüllen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch späteres Nachdenken darüber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne späterhin weiter daran zu denken; so faßt es nichtWurzel und geht meistens verloren: Ueberhaupt aber geht es mit der geistigen Nahrung nicht anders, als mit der leibichen: kaum der funfzigste Theil von dem, was man zu sich nimmt, wird assimilirt: das Uebrige geht durch Evaporation, Respiration, oder sonst ab.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

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Citát „Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht.“
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Citát „Ich vergesse niemals ein Gesicht, aber in Ihrem Fall mache ich eine Ausnahme.“
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„Die Ehe, das ist die größte Falle.“

—  Simone de Beauvoir französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts 1908 - 1986

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„Straucheln bedeutet nicht fallen.“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

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„Was ist die Antwort? [Ich schwieg] In diesem Fall, was ist die Frage?“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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„Religion ist immer mit dem Paradox einer Regel verbunden, deren regelmäßige Aufhebung in bestimmten Fällen zugelassen ist.“

—  Georges Bataille französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph 1897 - 1962

Der heilige Eros

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„Aus all diesen Resultaten würde, wenn sie sich bestätigten, eine ganz neue Methode hervorgehen, die hauptsächlich durch die Tatsache charakterisiert würde, daß keine Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen könnte, ebensowenig wie keine Temperatur unter den absoluten Nullpunkt fallen kann. Für einen Beobachter, der selbst in einer ihm unbewußten Bewegung mitgeführt wird, könnte ebenfalls, keine scheinbare Geschwindigkeit die des Lichtes übersteigen, und dies wäre ein Widerspruch, wenn man sich nicht daran erinnerte, daß sich dieser Beobachter nicht der gleichen Uhren bedient, wie ein feststehender Beobachter, sondern solcher Uhren, die die „lokale Zeit“ zeigen.“

—  Henri Poincaré französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker 1854 - 1912

Der gegenwärtige Zustand und die Zukunft der mathematischen Physik, in: Der Wert der Wissenschaft, B.G.Teubner, Leipzig 1906, S. 149 f. De tous ces résultats, s’ils se confirmaient, sortirait une mécanique entièrement nouvelle qui serait surtout caractérisée par ce fait qu’aucune vitesse ne pourrait dépasser celle de la lumière [...] pas plus qu’aucune température ne peut tomber au-dessous du zéro absolu. Pour un observateur, entraîné lui-même dans une translation dont il ne se doute pas, aucune vitesse apparente ne pourrait non plus dépasser celle de la lumière ; et ce serait là une contradiction, si l’on ne se rappelait que cet observateur ne se servirait pas des mêmes horloges qu’un observateur fixe, mais bien d’horloges marquant le « temps local » . - :fr:s:La Valeur de la Science/Chapitre VIII. La crise actuelle de la physique mathématique, Flammarion, 1911, p. 197; Erstauflage 1905, zuvor in Bulletin des sciences mathématiques 28, Nr. 2, 1904

Ref: de.wikiquote.org - Henri Poincaré / Zitate mit Quellenangabe
Relativitätstheorie

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„Wir müssen also das ideologische Prinzip des freien Marktes auf jeden Fall durch ein anderes ersetzen: durch das Prinzip, die Freiheit nur dort zu beschränken, wo es aus dringenden Gründen notwendig ist. Und das heißt, daß die Ansichten in vielen Fällen nicht übereinstimmen werden, wo die Grenze des Notwendigen zu ziehen ist.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

Alles Leben ist Problemlösen, S. 256. In: Alles Leben ist Problemlösen. S. 253-263, 2. Aufl. 2005, München, Piper
All life is problem solving (Alles Leben ist Problemlösen) 1994 (engl.)

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„Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen, // Wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, II, Nr. 3. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 563.
Die Weisheit des Brahmanen

Saadí Foto

„Wenn du weißt, dass du etwas auf jeden Fall erfahren wirst, so beeile dich nicht, danach zu fragen, denn dieses schadet deinem Ansehen.“

—  Saadí, buch Golestan

Der Rosengarten (Gulistan), 8, Von der Bildung im Umgang mit Menschen
Original Farsi: "هرآنچه دانی که هرآینه معلوم تو گردد به پرسیدن آن تعجیل مکن که هیبت سلطنت را زیان دارد"

Friedrich Schiller Foto

„Hinter den großen Höhen folgt auch der tiefe, der donnernde Fall.“

—  Friedrich Schiller, Die Braut von Messina

Die Braut von Messina / Chor (1803)

https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA17&dq=%22donnernde%20Fall%22 S. 17
Die Braut von Messina (1803)

William Shakespeare Foto

„Viel Streich, obwohl von kleiner Axt, // Haun um und fällen selbst die härtste Eich.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

3. Teil, 2. Akt, 1. Szene / Bote
Original engl. "And many stroakes, though with a little Axe, // Hewes downe and fells the hardest-tymber'd Oake."
Heinrich VI. - Henry the Sixth

James Thurber Foto

„Du kannst genauso auf die Nase fallen, wie du dich zuweit zurücklehnen kannst.“

—  James Thurber US-amerikanischer Schriftsteller und Zeichner 1894 - 1961

"The Bear Who Let It Alone", The New Yorker (29. April 1939); Fables for Our Time & Famous Poems Illustrated (1940)
Original engl.: "You might as well fall flat on your face as lean over too far backward."

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Kurt Tucholský Foto

„Dass der Arbeiter für seine Arbeit auch einen Lohn haben muss, ist eine Theorie, die heute allgemein fallen gelassen worden ist.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Kurzer Abriss der Nationalökonomie
Andere

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„[…] ich habe es noch in diesem Sommer erneut zu Papier gebracht: Berlin wird leben, und die Mauer wird fallen.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

Ansprache vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin am 10. November 1989, hdg.de/lemo http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/DieDeutscheEinheit_redeBrandt1989/index.html
Variante: [...] ich habe es noch in diesem Sommer erneut zu Papier gebracht: Berlin wird leben, und die Mauer wird fallen.

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„So geht es mit Tabak und Rum: // Erst bist du froh, dann fällst du um.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Vierhändig, S. 948
Die Haarbeutel
Variante: So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um.

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„Denke, wie dein Feind denkt, und fall ihm auf diese Weise in den Arm. In der Theorie klang das gut und einfach. In der Praxis lagen die Dinge jedoch meist ganz anders.“

—  Tom Clancy, buch Red Rabbit

Red Rabbit, Heyne Verlag, München, S. 679, ISBN 3-453-86481-6. Übersetzer: Kirsten Nutto

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Ludwig Erhard Foto

„Ich habe diese Flucht vor der Eigenverantwortung drastisch genug gekennzeichnet, wenn ich sagte, daß, falls diese Sucht weiter um sich greift, wir in eine gesellschaftliche Ordnung schlittern, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

zitiert in: "Wohlstand für Alle", Econ Verlag Düsseldorf/Wien (1957) S. 248; Anmerkung: gemeint ist der mangelnde Wirtschaftsliberalismus, den Erhard in seinen Buch »Wohlstand für alle« einfordert