„Niemand ist so glücklich, daß nicht eins an seinem Sterbelager einige stehen sollten, die diesen Fall willkommen heißen. Ist´s auch ein trefflicher und weiser Mensch, so findet sich am Ende doch immer jemand, der aufatmend von ihm sagt: nun werde ich von diesem Zuchtmeister erlöst; er war zwar keinem von uns lästig, aber ich hatte immer das Gefühl, als verdamme er uns stillschweigend alle miteinander! Und das ist beim Tode eines Trefflichen! Wie vieles mag unsereiner also an sich haben, um deswillen so mancher wünscht, von uns befreit zu werden. Daran denke in deiner Sterbestunde!“
Meditations
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„Wir, die wir einst herrlich waren. Wir fallen immer noch aus den Wolken.“
Graham Joyce (1954–2014) britischer Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Autor
Georg Weerth (1822–1856) deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann
An Friedrich Engels am 27. Mai 1852 aus Amsterdam. In: Sämtliche Werke in fünf Bänden, Band 5 (Briefe). Aufbau-Verlag Berlin 1957, S. 446
„Ich mag keine Romane, die glücklich enden. Sie bedrücken mich so sehr.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
„Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende, sondern: hier hast du noch zu wachsen.“
Emil Gött (1864–1908) deutscher Schriftsteller
Zettelsprüche, Aphorismen
Chrissie Hynde (1951) US-amerikanische Sängerin
US-amerikanische Ausgabe des »Rolling Stone«, Nr. 454, 15. August 1985; Übersetzung: Toledo
Original engl.: "I don't like the English breakfast. I always have the feeling I face a kind of crime on the plate in front of me."
Friedrich Maximilian Klinger (1752–1831) deutscher Dichter, russischer General
Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände. Nr. 115. Aus: Werke, Band 11, Leipzig: Fleischer. 1832. S. 95.
„Ich habe das Gefühl, dass irgendwo in dir jemand ist, den niemand kennt“
Alfred Hitchcock (1899–1980) britischer Filmregisseur und -produzent