Bob Marley (1945–1981) jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
„Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“
Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller
An Oskar Pollak, 27. Januar 1904. In: Briefe 1902-1924, Hrsg. Max Brod, S. Fischer, Frankfurt/Main 1966, S. 28 books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=R1YoAQAAMAAJ&dq=%22Ein+Buch+mu%C3%9F+die+Axt+sein+f%C3%BCr+das+gefrorene+Meer+in+uns.%22 <br class="br">Briefe <br class="br">Variante: Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Das glaube ich. <br class="br">Variante: […] ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. <br class="br">Quelle: Letters to Friends, Family, and Editors
„Die Musik steckt nicht in den Noten. Sondern in der Stille dazwischen.“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik
„Die Stille zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Noten selbst.“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik
Lenin (1870–1924) russischer Revolutionär und Politiker
Sozialismus und Religion in Lenin Werke Band 10, Dietz Verlag Berlin 1959, S. 70 f
Erich Kästner (1899–1974) deutscher Schriftsteller
Erich Kästner, Das Fliegende Klassenzimmer Kopiervorlagen
„Ich würde lieber 10.000 Noten schreiben als einen einzelnen Buchstaben des Alphabets.“
Ludwig Van Beethoven (1770–1827) deutscher Komponist
„Wo die Not drängt, da wird Tollkühnheit zur Klugheit.“
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
Geschichte von Florenz
Andere
John Keats (1795–1821) britischer Dichter der Romantik
Bright Star: Love Letters and Poems of John Keats to Fanny Brawne
„Geboren aus der Not, befreite uns der kleine Kerl buchstäblich unmittelbar von aller Sorge.“
Walt Disney (1901–1966) US-amerikanischer Filmproduzent und 26 facher Oscar Preisträger
„Der Asket macht aus der Tugend eine Not.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 76
Menschliches, Allzumenschliches
„Wie die Not die beständige Geißel des Volkes ist, so die Langeweile die der vornehmen Welt.“
Arthur Schopenhauer (1788–1860) deutscher Philosoph
„Musik ist der Raum zwischen den Noten.“
Achille-Claude Debussy (1862–1918) französischer Komponist
„Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb (oft zitiert: Triebe).“
Friedrich Schiller Die Braut von Messina
Quelle: Die Braut von Messina / Isabella (1803)
https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA5&dq=%22eignen%20trieb%22 S. 5
„Die Arbeit schützt uns vor drei Hauptübeln, vor Langeweile, Laster und Not.“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Candide oder Die beste der Welten, Kap. 30 / Der alte Türke
Original: Original franz.: "le travail éloigne de nous trois grands maux: l'ennui, le vice, et le besoin."
Léon Bloy (1846–1917) französischer Schriftsteller und Sprachphilosoph
Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 66
Zitate
Thomas Morus buch Utopia
Original: (en) Let agriculture be set up again, and the manufacture of the wool be regulated, that so there may be work found for those companies of idle people whom want forces to be thieves, or who now, being idle vagabonds or useless servants, will certainly grow thieves at last.
Quelle: Utopia. a.a.O., S. 31.
Julius Sturm (1816–1896) deutscher Dichter der Spätromantik
Gedicht: "Der liebe Gott ist tot", autoren-gedichte.de http://www.autoren-gedichte.de/sturm/der-liebe-gott-ist-todt.htm
„Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, // Ist Sterben ja der Übel größtes nicht.“
Antoinette Deshoulières (1638–1694) französische Dichterin
Idylles: Les Fleurs
Heinz Erhardt (1909–1979) deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler, Dichter
Ganz zuletzt, in: Das große Heinz Erhardt Buch, Goldmann, München 1970. S. 322
Wolfgang Borchert (1921–1947) deutscher Schriftsteller
Laterne, Nacht und Sterne. Gedichte um Hamburg. in: Das Gesamtwerk, Rowohlt, Hamburg 1952, S. 13, books.google.de https://books.google.de/books?&id=hM3nAAAAMAAJ&dq=stint
„Die Not der Schöpfung ist allgegenwärtig, sie drückt sich aus in der sichtbaren Welt.“
Mein leben ist ein Versuch
Michail Gorbatschow (1931) sowjetischer Politiker, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion (1985 1991)
In einer Rede vor Vertretern der Massenmedien und der Kulturschaffenden im Juli 1987. Nach Unsere Zeit 20.7.1987
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Verse 1-4
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863)
„Fast. Wer nicht singen kann, darf den Flügel wegschieben oder die Noten verteilen.“
Gotthilf Fischer (1928) deutscher Chorleiter
auf die Frage, ob bei ihm jeder mitsingen dürfe; Stern Nr. 2/2011, 5. Januar 2011, S. 126.
Oskar Seyffert (1862–1940) deutscher Künstler und Volkskundler
Friedrich Emil Krauß: "Oskar Seyffert zum Gedächtnis". Verlag Landesverein Sächsischer Heimatschutz, Dresden 1940, S. 8
„Die Not macht breitbeinig, manchmal.“
Albert Vigoleis Thelen (1903–1989) deutscher Schriftsteller und Übersetzer
Die Insel des zweiten Gesichts. 1965. S. 204 books.google http://books.google.de/books?id=-whUAAAAYAAJ&q=breitbeinig <br class="br">Zitate mit Quellenangabe
„Seefahrt tut not, Leben nicht.“
Gnaeus Pompeius Magnus (-106–-48 v.Chr) römischer Konsul
an die Mannschaft seines Schiffes, als diese wegen eines Sturmes nicht ausfahren will; zugeschrieben von Plutarch, Pompeius 50 <br class="br">Original griechisch: "Πλεῖν ἀνάγκη, ζῆν οὐκ ἀνάγκη." - el.wikisource http://el.wikisource.org/wiki/%CE%92%CE%AF%CE%BF%CE%B9_%CE%A0%CE%B1%CF%81%CE%AC%CE%BB%CE%BB%CE%B7%CE%BB%CE%BF%CE%B9/%CE%A0%CE%BF%CE%BC%CF%80%CE%AE%CE%B9%CE%BF%CF%82#50<br>lateinisch : "Navigare necesse est, vivere non est necesse." <br class="br">Zugeschrieben
„Wer nicht liebt Wein, Weib, und Gesang,
Der bleibt ein Narr sein Lebenlang“
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
Haruki Murakami buch Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt
Hard-Boiled Wonderland and the End of the World
„Musik ist das Ergebnis einer Intuition der Kombination von Noten.“
Franz Schmidberger (1942) Deutscher Publizist
„Eins ist not. — Seinem Charakter 'Stil geben'.“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
The Gay Science (1882)
„Die Not ist der Gewährung bester Grund.“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
„Es ist kein Lager so hart, kein Frost so scharf, keine Not so bitter wie die Schande.“
Joseph von Eichendorff (1788–1857) bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik
„Noten sind Blitzlichtaufnahmen.“
https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-zeugnis-kinder-eltern-noten-1.4776064?reduced=true
Ein Gebet ist mir zu wenig-zwei Gebete reichen nicht.. Referenz: https://beruhmte-zitate.de/suggestions/create-quote/user/
„Freunde in der Not gehn 1000 au ein Lot“
Unbekannter Autor
Rainer Maria Rilke buch Das Stunden-Buch
Das Buch von der Armut und vom Tode (1903), S. 86
Das Stunden-Buch (1918)
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, II, 2 / Rösselmann/Alle (Rütli-Schwur), S. 101
Wilhelm Tell (1804)
Niels Bohr (1885–1962) dänischer Physiker des 20. Jahrhunderts
Atomphysik und menschliche Erkenntnis I - Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 1933-1955. Herausgegeben von Aage Bohr, übersetzt von S. Hellmann. F. Vieweg, 1964. S. 66
„Ach neige, // Du Schmerzenreiche, // Dein Antlitz gnädig meiner Not!“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 3587 ff. / Gretchen (Margarete)
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Washington Irving (1783–1859) amerikanischer Schriftsteller
Life of Mohammed, IX
Original engl.: "His military triumphs awakened no pride nor vainglory, as they would have done had they been effected for selfish purposes. In the time of his greatest power, he maintained the same simplicity of manners and appearances as in the days of his adversity. So far from affecting a regal state, he was displeased if, on entering a room, any unusual testimonial of respect was shown to him."
Immanuel Kant buch Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können
Prolegomena, A 191, § 60
Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können (1783)
Alphonse De Lamartine (1790–1869) französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker
Poetische Meditationen
Arnold Schönberg (1874–1951) österreichisch-amerikanischer Komponist
Brief an Ferruccio Busoni, Poststempel 13. (oder 18.?) August 1909. busoni-nachlass.org https://busoni-nachlass.org/edition/letters/E010001/D0100012#12
„Ein Stoßgebet in Not erhöht des Mannes Mut und stillt das Blut.“
Achim von Arnim (1781–1831) deutscher Dichter der Heidelberger Romantik
Soldaten-Katechismus
„Eine Mehrheit darf nie ohne Not zugrunde gelegt werden.“
Wilhelm von Ockham (1285–1349) Franziskaner, Philosoph und Scholastiker
Original lat.: "Numquam ponenda est pluralitas sine necessitate"
Übersetzung engl.: "Plurality is never to be posited without necessity."
Ockhams Rasiermesser
Variante: Eine Mehrheit darf ohne Not nicht zugrunde gelegt werden.
Quelle: Anm.: Übersetzung Wikiquote
Paul Kuhn (1928–2013) deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
über seine fortgeschrittene Sehbehinderung, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. Z6
Walter Flex (1887–1917) deutscher Dichter
Der Wanderer zwischen beiden Welten
"Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916)
Helmut Kaplan (1952) österreichischer Tierrechtler und Publizist
http://www.vebu.de/tiere-a-ethik/zitate?start=2
Helmut Schmidt (1918–2015) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
im Gespräch mit Hans Küng über den Weltethos, 2007, YouTube http://www.youtube.com/watch?v=3S4KhE6nzzQ#t=5m8s
„Was predigt Ihr den Wilden? // Thut noth, erst die Gebildeten zu bilden.“
Eduard von Bauernfeld (1802–1890) österreichischer Lustspieldichter
Poetisches Tagebuch, 1860, Verlag von Freund & Jeckel, Berlin 1887, S. 107,
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 7, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/15 <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845) <br class="br">Variante: Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Not; was fragt das Volk danach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein "blühendes Volk"! Die Individuen sind "für die große Sache des Volkes" gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus.
„Der Arbeit Noth, die Niemand lindern wollte, // Sie wars, die selbst den Fels bei Seite rollte!“
Die Industrie, Verse 79-80. In: Vorwärts, Hrsg. Rudolf Lavant, Volksbuchhandlung in Hottingen, Zürich 1886, S. 176
Andere Werke
Fritz Sauckel (1894–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR
sein Schlusswort vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal; Zeno.org: Protokoll der Sitzung des Kriegsverbrechertribunals http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/Zweihundertsechzehnter+Tag.+Samstag,+31.+August+1946/Nachmittagssitzung
Hartmann von Aue buch Der arme Heinrich
Der arme Heinrich <br class="br">(Original mittelhochdeutsch: "mir behaget die welt nut so wol // Ir meiste liep ir herzeleit // dz si vch fur war geseit // Ir suzer lon ein bitter not// ir lang leben ein bitter [/geher] tot" - Straßburg Cod. A 94 http://www.fgcu.edu/rboggs/hartmann/Heinrich/AhMain/AhHome.htm (1870 verbrannt) Verse 708-712.
Jostein Gaarder buch Das Weihnachtsgeheimnis
Das Weihnachtsgeheimnis, dt. Übersetzung von Gabriele Haefs, dtv, Reihe Hanser, ISBN 3-423-62115-X, S. 123
Das Weihnachtsgeheimnis
Abū l-Qāsem-e Ferdousī (940–1020) persischer Dichter und Nationalheld
Das Buch der Könige (Schah-Nameh)
Nasser Chosrau (1004–1088) persischer Reisender, Theologe, Dichter und Philosoph
Divan
Original Farsi: "گويـی كه از نـژاد بزرگانم// گفتاری آمـدی تو نه كـرداری// بی فضـل كمتری تــو،" زگنجشكی // گـرچه زپشت جعفـر طياری// بی چاره زنده ای بود ای خـواجه// آنك او زمردگان طلبد ياری// طب پــدر تو را ندهـد نفعی// تو چونكه گر خويش همی خاری"
Paul Twitchell (1909–1971)
Paul Twitchell. Shariyat-Ki-Sugmand, Buch I, Seite 112f
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
An Attempt at Self-Criticism/Foreword to Richard Wagner/The Birth of Tragedy
Peter Handke (1942) österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur
Die Lehre der Sainte-Victoire
