Zitate von Nasser Chosrau

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Nasser Chosrau

Geburtstag:1004
Todesdatum:1088
Andere Namen:Nasir-i Chusrau

Nāsir-i Chusrau war ein persischer Reisender, Dichter sowie ismailitischer Missionar und Philosoph.

Nāsir-i Chusrau studierte – möglicherweise in der nahe seines Geburtsorts gelegenen Madrasa Chodscha Mahschad – besonders die Koranexegese, Mathematik, griechische Philosophie, Astronomie und Geographie. Er hatte ein Amt am Gerichtshof des Seldschuken-Reiches inne. Im Jahr 1046 begann er von Merw aus seine 19.000 km lange, siebenjährigen Reise durch die islamische Welt, auf der er viele Städte vom Iran bis zum Sudan besichtigte. Er berichtete später über ihre Hochschulen, Karawansereien, Geschichten, Geographen und Demographie in seinem Reisebericht Safarnāmeh. In Ägypten traf Nāsir-i Chusrau den Kalifen al-Mustansir aus der Dynastie der Fatimiden und gewann einiges Ansehen.

Seine Gedichtsammlung besteht aus über 15.000 Zeilen überwiegend in der Form von Qasiden. Im Pamirgebirge wird er von den Ismailiten als Heiliger und Begründer ihrer Glaubensrichtung in der Region verehrt. Im tadschikischen Badachschan sind ihm mehrere Schreine gewidmet. Die bescheidene, auf einem Felsen gelegene Ruhestätte des großen Literaten hat sich bis heute in dessen Sterbeort in Afghanistan erhalten.

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Nāsir-i Chusrau, auch Nasser Chosrau , war ein persischer Reisender, Dichter sowie ismailitischer Missionar und Philosoph.

Nāsir-i Chusrau studierte – möglicherweise in der nahe seinem Geburtsort gelegenen Madrasa Chodscha Mahschad – besonders die Koranexegese, Mathematik, griechische Philosophie, Astronomie und Geographie. Er hatte ein Amt am Gerichtshof des Seldschuken-Reiches inne. Im Jahr 1046 begann er von Merw aus seine 19.000 km lange, siebenjährigen Reise durch die islamische Welt, auf der er viele Städte vom Iran bis zum Sudan besichtigte. Er berichtete später über ihre Hochschulen, Karawansereien, Geschichten, Geographen und Demographie in seinem Reisebericht Safarnāmeh. In Ägypten traf Nāsir-i Chusrau den Kalifen al-Mustansir aus der Dynastie der Fatimiden und gewann einiges Ansehen.

Seine Gedichtsammlung besteht aus über 15.000 Zeilen überwiegend in der Form von Qasiden. Im Pamirgebirge wird er von den Ismailiten als Heiliger und Begründer ihrer Glaubensrichtung in der Region verehrt. Im tadschikischen Badachschan sind ihm mehrere Schreine gewidmet. Die bescheidene, auf einem Felsen gelegene Ruhestätte des großen Literaten hat sich bis heute in dessen Sterbeort in Afghanistan erhalten.

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