„Ich strebe an: Vollständige Befreiung von allen Formen. // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und // der Logik. // also: // weg von der »motivischen Arbeit« // Weg von der Harmonie, als // Cement oder Baustein einer Architektur. //Harmonie ist Ausdruck // und nichts anderes als das. // Dann: // Weg vom pathos! // Weg von den 24pfündigen Dauermusiken; von den //gebauten und konstruierten // Thürmen, Felsen und sonstigen gigantischem Kram. // Meine Musik muß // kurz sein. // Knapp! in zwei Noten: nicht bauen, sondern »ausdrücken«!! // Und das Resultat, das ich erhoffe: // keine stylisierten und sterilisierten Dauergefühle. // Das giebts im Menschen nicht: // dem Menschen ist es unmöglich nur ein Gefühl gleichzeitig zu haben. // Man hat tausende auf einmal. Und diese tausend summieren sich sowenig, als Äpfel und Birnen sich summieren. Sie gehen auseinander.“

Brief an Ferruccio Busoni, Poststempel 13. (oder 18.?) August 1909. busoni-nachlass.org https://busoni-nachlass.org/edition/letters/E010001/D0100012#12

Ähnliche Zitate

„Liebe ist um den Ausdruck nicht verlegen, sie hat tausend Sprachen, Symbole, Offenbarungen.“

—  Nicolai Hartmann deutscher Vertreter der idealistischen Philosophie 1882 - 1950

Ethik (1925). de Gruyter. Berlin, 4. unveränderte Auflage 1962 S. 541 books.google https://books.google.de/books?id=r4DnRbRFhfEC&pg=PA541&dq=tausend

Simone de Beauvoir Foto

„Die Harmonie zwischen zwei Menschen ist niemals gegeben - sie muß immer wieder neu erobert werden.“

—  Simone de Beauvoir französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts 1908 - 1986

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann Foto

„Welcher tausend und abermal tausend Nuancen ist der musikalische Ausdruck fähig! Und das ist ja eben das wunderbare Geheimniß der Tonkunst, daß sie da, wo die arme Rede versiegt, erst eine unerschöpfliche Quelle der Ausdrucksmittel öffnet!“

—  Ernst Theodor Amadeus Hoffmann deutscher Schriftsteller der Romantik, Jurist, Komponist, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist 1776 - 1822

Der Dichter und der Komponist, Ludwig. In: Die Serapions-Brüder, Erster Band, Bei G. Reimer, Berlin 1819, S. 210,
Sonstiges

Ferran Adrià Foto
W. C. Handy Foto
Léopold Sédar Senghor Foto

„Was ist denn der Rhythmus? Der Rhythmus ist die Architektur des Seins, ist die innerliche Dynamik, die ihm Form gibt, ist das Wellensystem, welches das Sein dem Anderen entgegensendet, ist der reine Ausdruck der Lebenskraft.“

—  Léopold Sédar Senghor senegalesischer Dichter und Politiker 1906 - 2001

Deutsch von Janheinz Jahn, in: „Schwarze Ballade. Moderne afrikanische Erzähler beider Hemisphären“. Düsseldorf-Köln : Eugen Diederichs Verlag 1957, S. 226 books.google https://books.google.de/books?id=waQ_AAAAIAAJ&q=wellensystem
Original französisch: "Qu'est-ce que le rythme? C'est l'architecture de l'être, le dynamisme interne qui lui donne forme, le système d'ondes qu'il émet à l'adresse des autres, l'expression pure de la force vitale." - Liberté, t. I: Négritude et humanisme, Paris, Ed. du Seuil, 1964, p. 211-212

Norbert Blüm Foto

„Wer Sehnsucht nach Harmonie hat, muss in [einen] Gesangsverein gehen. Aber nicht in die Politik.“

—  Norbert Blüm deutscher Politiker (CDU), MdA, MdB, Bundesarbeitsminister 1935

TV-Sendung "Menschen bei Maischberger", ARD, 11. Oktober 2005

Léopold Sédar Senghor Foto
Henri Fréderic Amiel Foto

„Tausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertachtundneunzig zurück; das ist Fortschritt.“

—  Henri Fréderic Amiel Schweizer Schriftsteller und Philosoph 1821 - 1881

Original franz.: "Mille choses avancent, neuf cent quatre-vingt dix-huit reculent ; c'est là le progrès." - Journal intime, tome dixieme, Dezember 1874, Editions l'Age d'Homme, Lausanne 1991, S.178,

„Die Musik beruht auf der Harmonie zwischen Himmel und Erde, auf der Übereinstimmung des Trüben und Lichten.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 57
Df-Dz

Erica Fischer Foto
Christian Garve Foto

„Vor tausend Jahren hatten die Pflanzen dieselben Formen und Farben wie heute. Aber die Menschen der damaligen Zeit - wie erstaunlich sind sie von den unsrigen verschieden!“

—  Christian Garve deutscher Philosoph 1742 - 1798

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 2 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA2
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

Sophie Scholl Foto
Leo Tolstoi Foto
Erich Kästner Foto
Kurt Tucholský Foto

„Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Brief an Dr. Hedwig Müller, 29. März 1934, in: "Briefe aus dem Schweigen", S. 97
Briefe

Dante Alighieri Foto

„Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will, // um von tausend Meilen weither zu richten, // mit nur einer handbreit kurzen Sicht?.“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321

Die Göttliche Komödie, Paradis XIX, 79-81, Übersetzung: Nino Barbieri
Original ital.: " Or tu chi se', che vuo' sedere a scranna, // per giudicar di lungi mille miglia // con la veduta corta d'una spanna?"
Die Göttliche Komödie

Miley Cyrus Foto
Adam Foto

„Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.“

—  Adam Biblische Figur

Mark Twain, "Pudd'nhead Wilson's Calendar
The Tragedy of Pudd'nhead Wilson

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“