„Wer nicht liebt Wein, Weib, und Gesang,
Der bleibt ein Narr sein Lebenlang“

Original

He who loves not wine, women and song remains a fool his whole life long.

Variante: He who loves not Wine, Women and Song
Remains a fool his whole life long

Letzte Aktualisierung 25. Juni 2019. Geschichte
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Martin Luther95
Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

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„Also sollen auch die Männer ihre Weiber lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, der liebt sich selbst. // Denn niemand hat jemals sein eigen Fleisch gehaßt; sondern er nährt es und pflegt sein, gleichwie auch der HERR die Gemeinde.“

—  Paulus von Tarsus Apostel und Missionar des Urchristentums 5 - 67

[Bibel Epheser, 5, 28-29, Luther]
Original altgriech.: "ουτως οφειλουσιν οι ανδρες αγαπαν τας εαυτων γυναικας ως τα εαυτων σωματα ο αγαπων την εαυτου γυναικα εαυτον αγαπα ουδεις γαρ ποτε την εαυτου σαρκα εμισησεν αλλα εκτρεφει και θαλπει αυτην καθως και ο χριστος την εκκλησιαν"
Übersetzung lat.: "ita et viri debent diligere uxores suas ut corpora sua qui suam uxorem diligit se ipsum diligit nemo enim umquam carnem suam odio habuit sed nutrit et fovet eam sicut et Christus ecclesiam."

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„Ein jeder, dem gut und bieder das Herz ist, liebt sein Weib und pflegt es mit Zärtlichkeit.“

—  Homér, Ilias

Ilias, 9. Gesang, 341f / Achilles
Original griech.: "ἐπεὶ ὅς τις ἀνὴρ ἀγαθὸς καὶ ἐχέφρων τὴν αὐτοῦ φιλέει καὶ κήδεται."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr)

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„Wein ist ein ständiger Beweis dafür, dass Gott uns liebt und er liebt, uns glücklich zu sehen.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Jeder liebt sein Land, seine Sitten, seine Sprache, sein Weib, seine Kinder, nicht weil sie die besten auf der Welt, sondern weil sie die bewährten Seinigen sind, und er in ihnen sich und seine Mühe selbst liebt.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784-91)

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„Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben.“

—  Hesiod, buch Werke und Tage

Werke und Tage, 375
Original griech.: "ὃς δὲ γυναικὶ πέποιθε, πέποιθ᾽ ὅ γε φηλήτῃσιν·"

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„Ein Narr hat Glück in Masse, // Wer klug, hat selten Schwein.“

—  Wilhelm Busch, Schein und Sein

Peinlich berührt, Band 4, S. 430f.
Schein und Sein

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„Lasst mich durch meines Liedes Klagen // Gruß allen Liebeskranken sagen! // Wer liebt in dieser Welt, muss leiden; // wer Qualen scheut, soll Liebe meiden. // Von weher Liebe - ach, so viel! - // singt meiner Laute lautes Spiel.— // Wen dieser Wein einmal geweckt, // der wird von nichts mehr abgeschreckt, // und wenn ihm auch die Seele bricht: // umkreist er weiter doch sein Licht. // Wen Liebe reut - der liebte nicht; // wer liebt, der flieht das Sterben nicht.“

—  Nezāmī persischer Dichter 1141 - 1209

Die sieben Geschichten der sieben Prinzessinnen, in der weißen Venuskuppel (verdeutscht von Rudolf Gelpke)
Original Farsi: "گفت کز چنــگ من به نالــه رود // باد بر خستــگان عشـق درود //عاشـــق آن شد که خستــگی دارد // به درستــی شکستگـــی دارد // عشــــق پوشیــده چنــد دارم چنــد // عاشقـم، عاشقـم به بانگ بلنـد //مستــــی و عاشقیـــم برد ز دست // صبر ناید ز هیچ عاشق مست // گرچه بر جان عاشقان خواریست // توبه در عاشقی گنه کاریست // عشـــق با توبـــــه آشنـــا نبـــــود // توبه در عاشقـی روا نبـــــود // عاشــق آن به که جان کند تسلیـــم // عاشقان را ز تیــغ تیز چه بیم"

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„Wer am Freitag lacht, der wird am Sonntag weinen.“

—  Jean Racine Autor der französischen Klassik 1639 - 1699

Les plaideurs I,1
Original franz.: "Tel qui rit vendredi, dimanche pleurera."

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„Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.“

—  Ludwig Feuerbach, buch Das Wesen des Christentums (Feuerbach)

Das Wesen des Christentums 1848, S. 160 http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/Erster+Teil.+Das+wahre,+d.i.+anthropologische+Wesen+der+Religion/10.+Das+Geheimnis+des+Mystizismus+oder+der+Natur+in+Gott
Das Wesen des Christentums

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„Wer trinkt soll reinen Herzens sein, // mit Wein ist nicht zu scherzen.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Der Talismann des Weines. In: Gesammelte Poetische Werke, Band 5. Frankfurt a.M.: Sauerländer, 1868. S. 307.

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„Mensch, sind noch die Narren von Verstande, dann ist man selbst ein Narr.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Woyzeck / Marie

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„Verdrießlicher sind keine Narren als Narren, die Verstand besitzen.“

—  Barthold Heinrich Brockes deutscher Schriftsteller 1680 - 1747

Versuch vom Menschen

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„Trink mir nur mit den Augen zu, // mein Blick tut dir Bescheid; // und bleibt ein Kuß für mich im Glas, // den Wein ich gerne meid'.“

—  Ben Jonson, To Celia

Ben Jonson: An Celia (orig.: To Celia) übersetzt von Paula Stern, in: Komm leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn, 1947, S. 21
(Original:"Drink to me only with thine eyes, // And I will pledge with mine; // Or leave a kiss within the cup // And I´ll not ask for wine."

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„Der Säugling, des Gesanges müde, // Ruht aus von seinem Klageliede.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, neuntes Kapitel, S. 551
Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter

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„Auf Flügeln des Gesanges, // Herzliebchen, trag ich dich fort.“

—  Heinrich Heine, buch Buch der Lieder

Buch der Lieder
Quelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo IX, Verse 1-2, S. 117

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„Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

5. Akt, 1. Szene / Touchstone
Original engl. "The Foole doth thinke he is wise, but the wiseman knowes himselfe to be a Foole."
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