„Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod.“
Wilhelm Heinse (1746–1803) deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar
Aphorismen
„Selbständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod.“
Wilhelm Heinse (1746–1803) deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar
Aphorismen
Walter F. Otto (1874–1958) deutscher Klassischer Philologe
Der Geist der Antike und die christliche Welt, Bonn 1923, S. 106
Johannes von Tepl buch Der Ackermann aus Böhmen
"Der Ackermann aus Böhmen", 1400, nach der Übertragung von E.G. Kolbenheyer, Prag 1943, S. 53
„Dem Hund einen hündischen Tod.“
Fjodor Dostojewski buch Die Brüder Karamasow
Die Brüder Karamasow
Die Brüder Karamasow
Willibald Glas (1927) katholischer Theologe und Kirchenkritiker
„Christentum und Gewalt“, ISBN 3-9802755-2-3, 1992, Umschlagtext
Walter Flex (1887–1917) deutscher Dichter
Der Wanderer zwischen beiden Welten, S. 262
"Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916)
„Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint.“
Jean Antoine Petit-Senn (1792–1870)
Geistesfunken und Gedankensplitter <br class="br">"La mort d'une mère est le premier chagrin qu'on pleure sans elle." - Bluettes & Boutades. Genève 1865. p. 73 books.google http://books.google.de/books?id=P8oGAAAAcAAJ&pg=PA73
John William Draper (1811–1882) angelsächsischer Naturwissenschaftler und Historiker
Über Mohammed, A History of the Intellectual Development of Europe, Kap. XII
Original engl.: "Four years after the death of Justinian, AD 569, was born in Mecca, in Arabia, the man who, of all men, has exercised the greatest influence upon the human race."
Christian Garve (1742–1798) deutscher Philosoph
Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 23 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA23 <br class="br">Ueber Gesellschaft und Einsamkeit
„Sie hat im Leben Liebe gesäet, // Sie soll im Tode Liebe ernten.“
Fritz Reuter (1810–1874) plattdeutscher Schriftsteller
Grabschrift für seine Frau
Ludwig Tieck (1773–1853) deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik
Karl von Berneck / Reinhard. Aus: Schriften. 11. Band. Berlin: Reimer. 1829. S. 135.
Eugen Richter (1838–1906) deutscher Politiker (DFP, FVp), MdR
Lebhaftes Bravo. <br class="br">Rede im Reichstag am 6. Februar 1893, Reichstagsprotokolle, 1892/93, 2, 8. Legislaturperiode, 37. Sitzung http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k8_bsb00018681_00160.html
Ernst Wiechert (1887–1950) deutscher Schriftsteller
Ernst Wiechert: Das einfache Leben, München 1945 (Erstausgabe 1939), S. 18. Kapitel 1 ernst-wiechert.de pdf http://www.ernst-wiechert.de/Ernst_Wiechert_Das_einfache_Leben/Ernst_Wiechert_Herbig_Das_einfache_Leben_Kapitel_1.pdf
„Der Tod ist losgelöst vom Schicksal; die Erde nimmt alles auf, was sie hervorgebracht hat.“
Lukan (39–65) römischer Dichter und Neffe Senecas
Der Bürgerkrieg VII, 818f
Original lat.: "libera fortunae mors est; capit omnia tellus // quae genuit"
„Tod und Liebe! In diesen beiden allein lag die letzte Würde des Lebens.“
John Cowper Powys buch Wolf Solent
Wolf Solent, 1929, aus dem Englischen übersetzt von Richard Hoffmann, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-40091 X, S. 684 <br class="br">"Death and Love! In those two alone lay the ultimate dignity of life." - p. 950 archive.org http://archive.org/stream/wolfsolentanovel030662mbp#page/n469/mode/2up
„Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.“
Franz von Sales (1567–1622) französischer Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer, Heiliger
Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales, Band 5,257
Gotthilf Heinrich von Schubert (1780–1860) deutscher Arzt und Naturforscher
Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens. 2. Theil. Leipzig: Reclam, 1807. S. 410.
Gotthilf Heinrich von Schubert (1780–1860) deutscher Arzt und Naturforscher
Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens. 2. Theil. Leipzig: Reclam, 1807. S. 407.
Paulus von Tarsus (5–67) Apostel und Missionar des Urchristentums
Paulus von Tarsus [Bibel Römer, 5, 12, ELB]
Original altgriech.: "Διὰ τοῦτο ὥσπερ δι᾽ ἑνὸς ἀνθρώπου ἡ ἁμαρτία εἰς τὸν κόσμον εἰσῆλθεν καὶ διὰ τῆς ἁμαρτίας ὁ θάνατος, καὶ οὕτως εἰς πάντας ἀνθρώπους ὁ θάνατος διῆλθεν, ἐφ᾽ ᾧ πάντες ἥμαρτον·"
Übersetzung lat.: "Propterea sicut per unum hominem in hunc mundum peccatum intravit et per peccatum mors et ita in omnes homines mors pertransiit in quo omnes peccaverunt."
Kurt Kluge (1886–1940) deutscher Schriftsteller
Der Herr Kortüm, (1934/37), Stuttgart 1938, S.451
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803) deutscher Autor und Dichter
Der Frohsinn. Aus: Oden. 2. Band. Leipzig: Göschen. 1798. S. 110.
„Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.“
Plutarch (46–127) griechischer Schriftsteller
Moralia II, Über den Aberglauben, Kapitel 4
Zacharias Werner (1768–1823) deutscher Dichter und Dramatiker der Romantik
An E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803
„Früher oder später erwartet jeden der Tod.“
Properz (-47–-16 v.Chr) Vertreter der römischen Liebeselegie
Elegien Buch 2, XXVIIIc 12 und Buch 3, XVIII 26
Original lat.: "longius aut propius mors sua quemque manet
Jakob Lorber (1800–1864) österreichischer Schriftsteller, Musiker und „Schreibknecht Gottes”
Großes Evangelium Johannes, Band 4, Kapitel 95, Absatz 1
Ewald Christian von Kleist (1715–1759) preußischer Dichter und Offizier
Gedanken über verschiedene Gegenstände. Aus: Werke. 2. Theil. Hrsg. von Wilhelm Körte. Berlin: Unger, 1803. S. 241f.
Thomas De Quincey buch Bekenntnisse eines englischen Opiumessers
aus: `Levana oder Die Mütter der Schmerzen´in:Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen übersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1845, dtv München 1965, 154
Hartmann von Aue buch Der arme Heinrich
Der arme Heinrich <br class="br">(Original mittelhochdeutsch: "mir behaget die welt nut so wol // Ir meiste liep ir herzeleit // dz si vch fur war geseit // Ir suzer lon ein bitter not// ir lang leben ein bitter [/geher] tot" - Straßburg Cod. A 94 http://www.fgcu.edu/rboggs/hartmann/Heinrich/AhMain/AhHome.htm (1870 verbrannt) Verse 708-712.
Justus Möser (1720–1794) deutscher Schriftsteller und Politiker
Schreiben des Herrn H... Aus: Patriotische Phantasien. 1. Theil. Hrsg. von seiner Tochter J. W. J. v. Voigt, geb. Möser. Neue verbesserte und vermehrte Auflage. Frankfurt und Leipzig, 1780. S. 268.
Quelle: gutes Benehmen; geziemendes Verhalten
Arvo Pärt (1935) estnischer Komponist
nach der Begegnung mit einer Plastik von Anish Kapoor, im Booklet zur CD »Lamentate«, ECM Records 2005
„Der Tod bleibt immer gleich, doch jeder Mensch stirbt seinen eigenen Tod.“
Carson McCullers buch Clock Without Hands
Uhr ohne Zeiger. Deutsch von Elisabeth Schnack (1899-1972), Diogenes Zürich 1963. Erster Satz des Romans. <br class="br">Original englisch: "Death is always the same, but each man dies in his own way." - Clock Without Hands. Novel. Houghton Mifflin 1961. Erster Satz des Romans. books.google https://books.google.de/books?id=w05jljwvk_UC&pg=PT6
Konrad von Würzburg (1225–1287) deutscher Lyriker, Epiker und didaktischer Dichter
aus "Partonopier und Meliur"
hochdt.: "Es ist ein wunderliches Ding, dass wer den Tod herruft, nicht findet hin zur Gruft, doch wer ihn sucht zu meiden, wird bald schon ihn erleiden."
„Kultur steht jenseits von Leben und Tod, Zivilisation zwischen ihnen.“
Paul Bertololy (1892–1972) deutscher Arzt und Schriftsteller
Aphorismen
Maria II. von England (1662–1694) Königin von England, Schottland und Irland
Transgressionen) hinterließ.
Zugeschrieben
John Greenleaf Whittier My Psalm
John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm) übersetzt von Mally von Have Behler, in : Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S.243
Original engl.: "That death seems but a covered way // Which opens to the light, // Wherein no blinded child can stray // Beyond the Father´s sight."
„Ein Biologe, der Probleme mit dem Tod hat, ist kein Biologe – der ist Esoteriker.“
Mark Benecke (1970) deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie
Interview in GALORE, Ausgabe 23, November 2006, S. 72
Gonzague de Reynold (1880–1970) Schweizer Schriftsteller und Professor
Quelle: Die Tragik Europas (L'europe tragique). Aus dem Französischen von Walter Grossenbacher. Luzern: Vita Nova, 1935, S. 335
„Wally, was ist das? Es ist der Tod, mein Junge. Sie haben mich betrogen.“
Georg IV. von England (1762–1830) König von Großbritannien, Irland und Hannover (1820–1830)
Letzte Worte, 24. Juni 1830, zu seinem Pagen
Original engl.: "Wally, what is this? It is death, my boy. They have deceived me."
„Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.“
Carl Leberecht Immermann (1796–1840) deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker
Tristan und Isolde, Die Meerfahrt
Michio Kushi (1926–2014) japanischer Autor, Vertreter der Makrobiotik und Autor zahlreicher Bücher
Das Buch der Makrobiotik. Deutsche Übersetzung von Christine Spieth-Fürle und Marianne Wischmeier. Verlag Ost-West Bund: Frankfurt, 5. Auflage 1984, ISBN 3924724008, S. 75.
„Verhüllter Schmerz ist heilig wie der Tod.“
Otto Erich Hartleben (1864–1905) deutscher Schriftsteller
Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 106,
„Tötet mich, o meine Freunde, denn im Tod nur ist mein Leben.“
Mansur al-Halladsch (858–922) persischer Sufi (islamischer Mystiker)
Zitiert von Annemarie Schimmel in Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik, S. 33, Beck'sche Reihe 2129, ISBN 978-3-40646-028-9, .
Zugeschrieben
Leo Trotzki (1879–1940) Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee
"Mein Leben - Versuch einer Autobiographie", Kapitel 38, 1929
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) deutsche Schriftstellerin und Komponistin
weit verbreitet; Zuschreibung in: Pfarrbrief Kath. Propsteipfarrgemeinde. St. Mariä Himmelfahrt Jülich, 27.11.2005, S. 13. http://www.propsteipfarre-juelich.de/dokumente/pfarrbrief_2005_49.pdf - Urheber des Zitats ist Henry Scott Holland, "Death is nothing at all ..." <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 61
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 352
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 20
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 355
Mimnermos (-670) griechischer Dichter
Mimnermos: Die Lebensalter, in: Lyrik des Abendlandes, Hanser Verlag, München 1963, ISBN 3-446-12487-x, S. 13
Advent im Hochgebirge
„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
The Diary of a Young Girl
„Gut ist der Schlaf, der Tod ist besser“
Graham Masterton (1946) britischer Autor von Horrorliteratur
The House That Jack Built
Thomas Mann (1875–1955) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
Death in Venice and Other Tales
Walter Moers buch Wilde Reise durch die Nacht
A Wild Ride Through the Night
Banana Yoshimoto buch Asleep
Asleep
Wolf Erlbruch (1948) deutscher postmoderner Illustrator und Kinderbuchautor
Duck, Death and the Tulip
Wolfgang Koeppen (1906–1996) deutscher Schriftsteller
Inazō Nitobe (1862–1933) japanischer Gelehrter und Vizegeneralsekretär des Völkerbunds
Bushido: Die Seele Japans
„Der Tod kam beim Nacht und er kam nicht allein. Ein kleines Mädchen lief an seiner Seite.“
Kai Meyer (1969) Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor
Herrin der Lüge
„Es war so, als werde man mit parfümierten Schnürsenkeln langsam zu Tode geprügelt“
Terry Pratchett (1948–2015) englischer Fantasy-Schriftsteller
The Color of Magic
Jean-Claude Izzo buch Chourmo
Marseille Trilogie. Total Cheops. Chourmo. Solea
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Ernst Bloch (1885–1977) deutscher marxistischer Philosoph
Man on His Own: Essays in the Philosophy of Religion (1959)
„Der Tod ist die Möglichkeit der schlechthinnigen Daseinsunmöglichkeit.“
Martin Heidegger buch Sein und Zeit
Being and Time (1927)