„Und könnte [das Ich] eine Leere, eine Losgelassenheit, eine disparate, gar absurde Schranke auch noch spüren, wenn keine Bewegung in ihm wäre, die an die Schranke stößt? […] Die Akte des Überschreitens selber lassen sich jedenfalls nicht nihilisieren, nicht einmal dort, wo die härteste Gegenutopie: der Tod jedes irdische Dunkel so unermesslich überbietet, unterbietet.“

—  Ernst Bloch, Tübinger Einleitung in die Philosophie
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deutscher marxistischer Philosoph 1885 - 1977
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„Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam,, S. 629 zeno. org

„Alles was Grenzen zieht und Schranken errichtet dient dazu, menschlichen Verkehr, Annäherung zwischen Menschen auszuschalten.“

—  Ernst Grünfeld deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler österreichischer Herkunft 1883 - 1938
Ernst Grünfeld: Die Peripheren. Ein Kapitel Soziologie, Amsterdam: N. V. Noord-Hollandsche Uitgevers Mij., 1939, S. 71.

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„Alles ruht in mir. Es gibt keine Richter, es gibt keine Schranken, und es gibt keine Grenzen vor mir.“

—  Henri Barbusse französischer Politiker und Schriftsteller 1873 - 1935
"Die Hölle" (orig.: L`Enfer, 1908), Zürich 1919, ins Deutsche übersetzt von Max Hochdorf, S. 244

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„Den leeren Schlauch bläßt der Wind auf, // Den leeren Kopf der Dünkel.“

—  Matthias Claudius 1740 - 1815
Denksprüche alter Weisen, mit meinen Randglossen. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Erster und Zweyter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1774. S. 111

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„Das schimmste aber, wenn man ein Gefängnis aus unsichtbaren Mauern bewohnt, ist, dass man sich der Schranken nicht bewusst wird, die den Horizont versperren.“

—  Simone de Beauvoir französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin des 20. Jahrhunderts 1908 - 1986
Memoirs of a Dutiful Daughter

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„Setzt Schranken gegen die Aufkäufe der reichen Besitzer und gegen die Freiheit gleichsam ihres Monopols!“

—  Thomas Morus Lordkanzler von England unter König Heinrich VIII. und humanistischer Autor 1478 - 1535
Utopia. a. a. O., S. 31.

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„Ein Geist, der sich allein liebt, ist ein schwimmender Atom im unermeßlichen leeren Raume.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Philosophische Briefe: Theosophie des Julius, Liebe

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„Einen Ehemann kann man sich zulegen wie einen guten gebrauchten Schrank, den allerdings fortan kein anderer mehr benutzen soll, das Schlüsselchen liegt in der Schatulle.“

—  Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg russischer Schriftsteller und Journalist 1891 - 1967
Die ungewöhnlichen Abenteuer des Julio Jurenito und seiner Jünger, Frankfurt am Main, Neuauflage, 1991, ISBN 3518014552

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„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662
Pensées II, 129

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