Zitate über Tod seite 5
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
„Ein unnütz Leben ist ein früher Tod…“
Johann Wolfgang von Goethe Iphigenie auf Tauris
Iphigenie auf Tauris (1787)
„Die Menschen vergessen schneller den Tod ihres Vaters als den Verlust des Erbes.“
Niccolo Machiavelli (1469–1527) florentinischer Politiker und Diplomat
„Das Geschäft des Christen ist nichts anderes, als sich jemals auf den Tod vorzubereiten.“
Irenäus von Lyon (130–202) Bischof in Lugdunum in Gallien
„Tapferer Soldat, keine Angst.
Auch wenn dein Tod nahe ist.“
Hans Christian Andersen (1805–1875) dänischer Dichter und Schriftsteller
„So fuhren wir durch das kühler werdende Zwielicht weiter auf den Tod zu.“
Francis Scott Fitzgerald (1896–1940) US-amerikanischer Schriftsteller
„Wir eilen. Wir wissen, dass wir dem Tod entgegeneilen, abere wir können nicht stehenbleiben.“
Nikos Kazantzakis (1883–1957) griechischer Schriftsteller
Carlos Castaneda (1925–1998) US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller
„Ich möchte auch nach meinem Tod weiterleben.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Böse ist nicht der Tod, denn wenn er kommt, verstehen wir ihn nicht.“
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Strophen aus der Fremde II. S. 100, [herwegh_gedichte01_1841/106]
Gedichte eines Lebendigen, Band 1 (1841)
„Wer das Gesicht des Todes vergißt, hat verspielt.“
Wolfgang Güllich (1960–1992) deutscher Sportkletterer
zitiert in: Tilmann Hepp: Wolfgang Güllich - Leben in der Senkrechten. Eine Biographie. Boulder Verlag, Stuttgart/Nürnberg 2004. ISBN 3-00-014938-4
„Die menschliche Kommunikation ist ein Kunstgriff gegen die Einsamkeit zum Tode“
Vilém Flusser (1920–1991) tschechischer Kommunikations- und Medienphilosoph, Autor und Hochschullehrer
Kommunikologie, 1996
Joseph Weizenbaum (1923–2008) deutsch-amerikanischer Informatiker und Computerkritiker
Eine seiner letzten Mails, heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/104672
„Das Wort ist der Tod der Sache.“
Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
„Hier endet die Oper, die aufgrund des Todes des Maestro unvollendet geblieben ist.“
Arturo Toscanini (1867–1957) italienischer Dirigent
Uraufführung von Puccinis Oper Turandot am 25. April 1926 in der Mailänder Scala, Worte zum Publikum am Schluss des unvollendeten dritten Aktes, nach Marcus Felsner: Operatica. Annäherungen an die Welt der Oper, Königshausen & Neumann, Würzburg 2008, S. 274 Fn. 303 books.google https://books.google.de/books?id=nVzgFP5ZZGUC&q=%22hier+endet%22 <br class="br">Original ital.: "Qui finisce l'opera, rimasta incompiuta per la morte del Maestro." - Enrico Minetti: Ricordi Scaligeri, Edizioni Curci, Mailand 1974, S. 79 books.google https://books.google.de/books?id=v9w5AQAAIAAJ&q=%22qui+finisce%22
„Nimm an: er kommt. Der Tod für alle. // Der Tod für alle. Nimm an: er kommt.“
Franz Büchler (1904–1990) deutscher Schriftsteller und Bildender Künstler
Beginn des Gedichtes "Atomkantate". In: Erde und Salz. Düsseldorf u. Köln 1960. S. 45.
Deepak Chopra (1946) indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda
„Durch den Tod entsteht ein deprimierendes Bild des Krieges.“
Donald Rumsfeld (1932) US-amerikanischer Politiker
FAZ Quelle: F.A.Z., 09.11.2006, Nr. 261 / Seite 2, FAZ http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/donald-rumsfeld-ein-kaltschnaeuziger-visionaer-1382080.html
„Es gibt keine Erinnerung, dass die Zeit nicht löscht oder kein Mitleid mit dem Tod endet“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
„Der Tod ist die Art, wie die Natur sagt: "Dein Tisch ist bereit".“
Robin Williams (1951–2014) US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
Knut Hamsun (1859–1952) Norwegischer Schriftsteller
Aftenposten am 7. Mai 1945, FAZ, 21.10.2002, Nr. 244 / Seite 36, Kokon aus Weisheit und Wahrheit http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/rezension-belletristik-kokon-aus-weisheit-und-wahrheit-183937.html) <br class="br">Nachruf auf Adolf Hitler
Isabella Ackerl (1940) österreichische Historikerin und Autorin
Der schöne Tod in Wien, Vorwort. Pichler Verlag, 2008. ISBN 978-3-85431-471-4
Oswald Bumke (1877–1950) deutscher Psychiater und Neurologe
S. 87 books.google https://books.google.de/books?id=72w0AAAAIAAJ&q=angewohnheit (Abschiedsrede in Breslau 1921)
„Oh, wir sterben viele Tode, solange wir leben, der letzte ist nicht der bitterste!“
Karl Heinrich Waggerl (1897–1973) österreichischer Schriftsteller
Mütter, Insel-Verlag Leipzig 1943, S. 108 books.google http://books.google.de/books?id=4VorAAAAMAAJ&&q=%22viele+tode%22.
„Der Tod ist die mildeste Form des Lebens: der ewigen Liebe Meisterstück.“
Gerhart Hauptmann buch Michael Kramer
Michael Kramer, 4. Akt. S. Fischer Berlin 1901, S.130 books.google https://books.google.de/books?id=zOEqAAAAMAAJ&q=mildeste; siehe auch gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/michael-kramer-9224/6; Sämtliche Werke, Band 1, Hrsg. Hans-Egon Hass, Propyläen, Berlin 1966, S. 1172
William Butler Yeats (1865–1939) irischer Dichter
Heinrich Böll: Irisches Tagebuch. Werke Bd. 10, Kiepenheuer & Witsch, 2005, S. 269 books.google https://books.google.de/books?id=eckbAQAAMAAJ&q=reiter <br class="br">"Cast a cold eye | On life, on death. | Horseman, pass by!" - Under Ben Bulben [1938], bei en.wikisource
Angel Gurría (1950) mexikanischer OECD-Generalsekretär
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-bonds-oecd-angel-gurria-interview-1.4869630
„Die Wahrscheinlichkeit des Todes ist bei der ersten (menschlichen) Mission ziemlich hoch.“
Elon Musk (1971) US-amerikanischer Serienunternehmer
„Und Finsternis und Verfall und der rote Tod beherrschten alle uneingeschränkt.“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
„Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Christoph Wilhelm Hufeland (1762–1836) deutscher Arzt
Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern, Akademische Buchhandlung, Jena 1797, S. 396, [hufeland_leben_1797/424]
Christoph Wilhelm Hufeland (1762–1836) deutscher Arzt
Enchiridion medicum oder Anleitung zur medizinischen Praxis, 3. Auflage, Jonas Verlagsbuchhandlung, Berlin 1837, S. 898 f.
Carmen Mayer (1950) deutsche Schriftstellerin
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/medien/trauer-fussball-fanzine-carmen-mayer-1.5094497
„Tod durch Erhängen. Zumindest das, dachte ich, würde mir erspart bleiben.“
Wilhelm Keitel (1882–1946) deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/frankfurter-anthologie/frankfurter-anthologie-vergissmeinnicht-von-keith-douglas-17062236.html
Wilhelm Raabe (1831–1910) deutscher Prosaautor
Gedanken und Einfälle books.google https://books.google.de/books?id=GXbPAAAAMAAJ&q=weiterlebten
„Der einzige, der immer pünktlich ist, ist der Tod.“
Peter Ustinov (1921–2004) britischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Seit 2004 vor allem in Traueranzeigen vielfach ohne nähere Quellenangabe Goethe zugeschrieben. Die Sentenz geht aber offensichtlich auf Ludwig Ganghofers Roman Das Schweigen im Walde zurück. Dort findet sich folgender Dialog: „ … als Mensch ist er ein fester und ganzer Mann gewesen! Das hat er bewiesen, als er starb!“ // „Sie haben Ihren Vater verloren?“ // „Verloren?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein! Was man zu tiefst in seinem Herzen besitzt, was mit uns verbunden ist in jedem Gedanken und Gefühl … das kann man nicht verlieren. Er starb … und das ist doch nur ein Wort, das den Überlebenden wehthut … mehr ist es nicht!“ (Die Gartenlaube, 1899 Heft 3, S. 79 de.wikisource https://de.wikisource.org/wiki/Seite:Die_Gartenlaube_(1899)_0079.jpg. In späteren Ausgaben „tief“ statt „zu tiefst“: Sechstes Kapitel projekt-gutenberg https://www.projekt-gutenberg.org/ganghofe/schweign/schwe06.html. Vgl. falschzitate.blogspot.com https://falschzitate.blogspot.com/2017/05/was-man-tief-in-seinem-herzen-besitzt.html <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
Sebastian Bieniek (1975) deutscher Künstler und Regisseur
Quelle: https://www.sebastianbieniek.com/quotes
Dale Carnegie (1888–1955) US-amerikanischer Schriftsteller und Persönlichkeitstrainer
„Das Schwein und die Künstler haben das gemeinsam, daß man sie erst nach dem Tode schätzt.“
Max Reger (1873–1916) deutscher Komponist, Pianist und Dirigent
Reger zu einem Bekannten; wiedergegeben in Max Martin Stein: Der heitere Reger. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden, 7. Auflage 1989.
„Du lebst nur zweimal:
Einmal, als du geboren bist
Und einmal, wenn du dem Tod ins Gesicht siehst.“
Ian Fleming (1908–1964) britischer Schriftsteller
„Es ist unmöglich, den eigenen Tod objektiv zu erleben und immer noch eine Melodie anzustimmen.“
Woody Allen (1935) US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler