„Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, behalten wir doch immer ein Kleidungsstück von ihm wenigstens solange wir den Geruch des Verlorenen noch an ihm wahrnehmen können und tatsächlich bis in unserem Tod hinein, weil wir auch dann noch glauben, sein Geruch machte uns dieses Kleidungsstück gegenwärtig, wenn das auch längst nur mehr noch nichts ist als Einbildung.“

Concrete

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Wie lange dauert es, bis man den Geruch desjenigen Vergißt, der einen geliebt hat? Und wann hört man selbst auf zu lieben?“

—  Anna Gavalda französische Schriftstellerin und Journalistin 1970

Someone I Loved

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„Sei mir gegrüßt mein Sauerkraut // holdselig sind deine Gerüche.“

—  Heinrich Heine, buch Deutschland. Ein Wintermärchen

Caput IX http://www.zeno.org/nid/20005027675
Deutschland. Ein Wintermärchen

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„Ich denke, Marihuana sollte legal sein. Ich rauche es nicht, aber ich mag den Geruch davon.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Wenn wir den Glauben an Personen verlieren, so verlieren wir noch mehr den Glauben an die Allgemeinheiten.“

—  Friedrich Heinrich Jacobi deutscher Philosoph 1743 - 1819

Werke 6 S. 205.
Fliegende Blätter

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„Was du verschenkst, Momo, bleibt immer dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren.“

—  Éric-Emmanuel Schmitt, buch Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

aus: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran. Erzählung, aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 4. Auflage: Mai 2009, S. 57

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„Solange man den Krieg für böse hält, wird er seine Anziehungskraft behalten. Erst wenn man ihn als gewöhnlich begreift, wird er seine Popularität verlieren.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "As long as war is regarded as wicked, it will always have its fascination. When it is looked upon as vulgar, it will cease to be popular."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“

—  Epikur, Brief an Menoikeus

Brief an Menoikeus, 125, überliefert in der Epikur-Biographie im 10. Buch der ca. 220 n. Chr. entstandenen antiken Philosophiegeschichte "Leben und Lehren berühmter Philosophen" von Diogenes Laertios; Übersetzung von Olof Gigon, philo.uni-saarland http://www.philo.uni-saarland.de/people/analytic/strobach/alteseite/veranst/therapy/epikur.html
Original griech.: "τὸ φρικωδέστατον οὖν τῶν κακῶν ὁ θάνατος οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς͵ ἐπειδήπερ ὅταν μὲν ἡμεῖς ὦμεν͵ ὁ θάνατος οὐ πάρεστιν͵ ὅταν δὲ ὁ θάνατος παρῇ͵ τόθ΄ ἡμεῖς οὐκ ἐσμέν."

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„Wenig Bildung macht Einbildung!“

—  Theodor Fontane, buch Stine

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„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“

—  Kai Meyer Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

Die Seiten der Welt

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„Der Tisch war gedeckt. Hier fand ich ganz // Die altgermanische Küche. // Sey mir gegrüßt, mein Sauerkraut, // Holdselig sind deine Gerüche!“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

Deutschland. Ein Wintermährchen, Caput IX, Strophe 2, S. 322
Deutschland. Ein Wintermärchen (1844), Deutschland. Ein Wintermärchen

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