„Das Christentum ist eine Religion der Gewalt. Es steht deshalb im scharfen Gegensatz zur Gewaltlosigkeit des Jesus von Nazareth. Auch der vielfältige Einsatz auf sozialem und caritativem Gebiet ändert nichts an dieser Tatsache. Die niemals versiegende Quelle dieser Gewalt ist der Glaube an den gottgewollten Opfertod Jesu am Kreuz.“

— Willibald Glas, „Christentum und Gewalt“, ISBN 3-9802755-2-3, 1992, Umschlagtext

Willibald Glas3
katholischer Theologe und Kirchenkritiker 1927
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„Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.“

— Alexander Issajewitsch Solschenizyn russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger 1918 - 2008
Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize. org

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„Oft wird gesagt, Gewalt sei kein Argument. Das hängt jedoch ganz davon ab, was man beweisen will.“

— Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Der Sozialismus und die Seele des Menschen

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„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

— Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -2 - 30 v.Chr
Matthäus 28,18 (Luther 1912)

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„Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.“

— Dietrich Bonhoeffer deutscher evangelisch-lutherischer Theologe 1906 - 1945
Brief vom 18. Juli 1944 an Eberhardt Bethge; in: D. Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, hrsg. von Eberhardt Bethge. 2. Aufl. 1977, S. 396, DBW 8, S. 537

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„... es ist leichter, Halt! zu rufen als Einhalt zu gebieten.“

— John Ronald Reuel Tolkien britischer Schriftsteller und Philologe, Autor von "Herr der Ringe" 1892 - 1973
(Fangorn zu Merry und Pippin) Der Herr der Ringe, Band 2 "Die zwei Türme", Klett-Cotta, Stuttgart 1979, ISBN 3-12-908190-9, Drittes Buch, S. 86. Übers.: Margaret Carroux

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„Ich soll Überlieferungen überliefern, aber nicht alles und jedes glauben." [WQ] - Historien 7, 152, 3“

—  Herodot antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler -484 - -425 v.Chr

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„Man muss an das glauben, was man tut - und ab und zu etwas aufmüpfig sein.“

— Hildegard Knef deutsche Schauspielerin, Malerin, Chansonsängerin und Autorin 1925 - 2002
Brigitte, 22/1997

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„Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“

— Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969
Erziehung zur Mündigkeit. Frankfurt a. M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1971, ISBN 3-518-36511-8, S. 88

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„Ich glaube nicht, daß es irgend etwas wirklich Wertvolles gibt, das man mit Anstrengung erreichen kann.“

— Jorge Bucay argentinischer Psychotherapeut und Autor 1949
Komm, ich erzähl dir eine Geschichte. Übersetzer: Stephanie von Harrach. Frankfurt/Main, 2007, S. 47. ISBN 978-3-596-17092-0

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„Ich glaube weiterhin fest daran, dass eine bessere Welt möglich ist.“

— Fidel Castro ehemaliger kubanischer Staatspräsident 1926 - 2016
aus einer Botschaft an das mexikanische Volk am 26. Mai 2004, kuba-info. org

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