Zitate über Ordnung

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema ordnung, mensch, menschen, leben.

Insgesamt 170 Zitate, Filter:

George Orwell Foto
Friedrich Nietzsche Foto

„Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Terry Pratchett

Friedrich Nietzsche Foto
Jim Morrison Foto
John Lennon Foto
Isaac Newton Foto
Carl Gustav Jung Foto

„In allem Chaos ist Kosmos und in aller Unordnung geheime Ordnung.“

—  Carl Gustav Jung Schweizer Arzt und Psychoanalytiker 1875 - 1961

http://books.google.com/books?id=hOUkAQAAIAAJ&q=%22in+allem+Chaos+ist+Kosmos+und+in+aller+Unordnung+geheime+Ordnung%22&pg=PA41#v=onepage
The Archetypes and the Collective Unconscious (1934)

Thomas Mann Foto
Frank Schätzing Foto
Thomas von Aquin Foto

„Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.“
Ordo qui est partium universi ad invicem, est per ordinem qui est totius universi ad Deum.

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

De potentia Dei (Über die Macht Gottes) q. 7, art. 9, conclusio

Napoleon Hill Foto
Anne Frank Foto
Diese Übersetzung wartet auf eine Überprüfung. Ist es korrekt?
Charles Bukowski Foto
Sunzi Foto

„Begegne der Unordnung mit Ordnung und dem Ungestüm mit Ruhe.“

—  Sunzi chinesischer General und Militärstratege -543 - -495 v.Chr

Kurt Tucholský Foto

„Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Der Untertan", in: "Die Weltbühne", 20. März 1919, S. 317
Die Weltbühne

Wladimir Wladimirowitsch Putin Foto

„Schießen können sie, aber keine Ordnung schaffen.“

—  Wladimir Wladimirowitsch Putin russischer Politiker 1952

Zur US-Militärpolitik im Irak, Oktober 2007. http://www.wiwo.de/politik/ausland/russland-wahl-putins-beste-sprueche/6266884.html?slp=false&p=10&a=false#image

Kurt Huber Foto

„Ich habe mich im Sinne von Kants kategorischem Imperativ gefragt, was geschähe, wenn diese subjektive Maxime meines Handelns ein allgemeines Gesetz würde. Darauf kann es nur eine Antwort geben! Dann würde Ordnung, Sicher­heit, Vertrauen in unser Staatswesen, in unser politisches Leben zurückkehren.“

—  Kurt Huber deutscher Volksliedforscher, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Volksliedforscher, Mitglied der W… 1893 - 1943

Verteidigungsrede vor dem Volksgerichtshof, 19. April 1943; weisse-rose-stiftung.de http://www.weisse-rose-stiftung.de/fkt_standard2.php?aktion=ls&ma=cs&c_id=mamura&id=11997196&page=1&topic=065&mod=10&lang=de

Walt Disney Foto
Diese Übersetzung wartet auf eine Überprüfung. Ist es korrekt?
Markus Persson Foto
Konfuzius Foto
Paulo Coelho Foto
Friedrich August von Hayek Foto

„Dass in die Ordnung einer Marktwirtschaft viel mehr Wissen von Tatsachen eingeht, als irgendein einzelner Mensch oder selbst irgendeine Organisation wissen kann, ist der entscheidende Grund, weshalb die Marktwirtschaft mehr leistet als irgendeine andere Wirtschaftsform.“

—  Friedrich August von Hayek österreichischer Ökonom und Sozialphilosoph 1899 - 1992

Wirtschaft, Wissenschhaft und Politik. Antrittsvorlesung am 18. Juni 1962 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.B. (Freiburger Studien, Tübingen 1969, S. 11) books.google.de http://books.google.de/books?id=8eEFP2e3YaUC&pg=PA76)

Pierre Joseph Proudhon Foto

„Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.“

—  Pierre Joseph Proudhon, buch Bekenntnisse eines Revolutionärs

Bekenntnisse eines Revolutionärs
Original franz.: "L'anarchie c'est l'ordre sans le pouvoir."
Unvollständige Quellenangabe

Jörg Haider Foto
Markus Söder Foto

„Wer dumpfe antisemitische Klischees bedient, stellt sich außerhalb unserer Ordnung.“

—  Markus Söder deutscher Politiker (CSU) und Bayerischer Staatsminister der Finanzen 1967

über Martin Hohmann, nach dessen Äußerungen am 3. Oktober 2003 über die Juden als Tätervolk, stern.de http://www.stern.de/politik/deutschland/?id=515496

Julien Green Foto
Martin Luther King Foto
Terry Pratchett Foto

„Nach dem Philosophen Ly Schwatzmaul findet man immer dort besonders viel Chaos, wo man nach Ordnung sucht. Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist.“

—  Terry Pratchett, buch Echt zauberhaft

Echt zauberhaft. Deutsch von Andreas Brandhorst. Seite 5 books.google http://books.google.de/books?id=23DT6s9_yHsC&pg=PT5
Häufig verkürzt zu: "Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist."
"According to the philosopher Ly Tin Wheedle, chaos is found in greatest abundance wherever order is being sought. It always defeats order, because it is better organized." - Interesting Times (1994). Victor Gollancz London.

Theresa von Ávila Foto

„Wer beim Schachspiel nicht einmal die Figuren in Ordnung zu stellen weiß, der wird es schlecht zu spielen verstehen; und wer nicht Schach bieten kann, der wird auch nie schachmatt setzen können.“

—  Theresa von Ávila Karmelitin, Mystikerin, Kirchenlehrerin und Heilige der katholischen Kirche 1515 - 1582

Quelle: Weg zur Vollkommenheit, Sechzehntes Hauptstück, S. 78, books.google.de https://books.google.de/books?id=EGBaAAAAcAAJ&pg=PA79&dq=die+Steine+im+Schachspiele

Karl Marx Foto

„Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein.“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

Das Elend der Philosophie, MEW Bd. 4, S. 182.
Das Elend der Philosophie (1847)

Niccolo Machiavelli Foto
Terry Pratchett Foto
Jörg Haider Foto

„Jetzt wird in der Schule endlich mal Ordnung gemacht. Parasitäre Elemente müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Fasching vorbei ist.“

—  Jörg Haider österreichischer Politiker 1950 - 2008

über die Lehrer, Der Standard, 28. Juni 2000

Antonio Gramsci Foto
Martin Heidegger Foto
Rosa Luxemburg Foto

„Eure „Ordnung” ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon „rasselnd wieder in die Höh' richten” und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: ich war, ich bin, ich werde sein!“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

Die Ordnung herrscht in Berlin, letzter Abschnitt. In: Die Rote Fahne, Nr. 14 - Jahrgang 1919, 14. Januar 1919, S. 2, mittlere Spalte, Staatsbibliothek zu Berlin http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&set%5Bimage%5D=2&set%5Bzoom%5D=default&set%5Bdebug%5D=0&set%5Bdouble%5D=0&set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP24352111-19190114-0-0-0-0.xml, marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/archiv/luxemburg/1919/01/ordnung.htm
Beiträge in "Die Rote Fahne"

Dietrich Bonhoeffer Foto
Pierre Bayle Foto

„Das Christentum gehört einer übernatürlichen Ordnung an, und sein Fundament ist die höchste Autorität Gottes, der uns Geheimnisse mitteilt, nicht damit wir sie begreifen, sondern damit wir sie in alle Demut glauben, die wir dem unendlichen Wesen schulden, das weder täuschen noch getäuscht werden kann.“

—  Pierre Bayle französischer Philosoph und Schriftsteller 1647 - 1706

Historisches und kritisches Wörterbuch : eine Auswahl / Pierre Bayle ; übers. und hrsg. von Günter Gawlick und Lothar Kreimendahl. - Lizenzausg. - [Darmstadt] : Wiss. Buchges., 2003; Dritte Klarstellung, S.623.

Frank Schätzing Foto
Georges Bataille Foto

„In der Ordnung der traditionellen Souveränität, deren Prinzip es ist, nicht zu der Welt der Dinge (der Arbeit) zu gehören, entspringt die Würde nicht unmittelbar aus den Dingen sondern aus dem Subjekt.“

—  Georges Bataille französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph 1897 - 1962

Die Souveränität, München 1997, S.56; Quelle: www.binaryblood.com, pdf http://www.binaryblood.com/biblio/bataille.pdf

Charles Péguy Foto

„Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft.“

—  Charles Péguy französischer Schriftsteller 1873 - 1914

Cahiers de la Quinzaine (1905)

Pierre Joseph Proudhon Foto

„Die Politik ist die Wissenschaft von der Freiheit: die Beherrschung des Menschen durch den Menschen, gleichviel hinter welchem Namen sie sich verbergen mag, ist Unterdrückung, die höchste Vollkommenheit der Gesellschaft findet sich in der Vereinigung von Ordnung und Anarchie.“

—  Pierre Joseph Proudhon französischer Ökonom und Soziologe 1809 - 1865

Qu'est-ce que la propriété? Chapitre IV
Original franz.: "La politique est la science de la liberté: le gouvernement de l'homme par l'homme, sous quelque nom qu' il se déguise, est oppression; la plus haute perfection de la société se trouve dans l'union de l'ordre et de l' anarchie."
Was heißt Eigentum? (Qu’est ce que la propriété?, 1840)

Jean Jacques Rousseau Foto
Jean Jacques Rousseau Foto

„In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein […]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.“

—  Jean Jacques Rousseau, buch Emile oder über die Erziehung

Emil I,1 zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000926423X
Original franz.: "Dans l'ordre naturel, les hommes étant tous égaux, leur vocation commune est l'état d'homme [...]. Avant la vocation des parents, la nature l'appelle à la vie humaine." - Émile I,1 fr.Wikisource
Ähnlich schon Pierre Nicole: "Es gibt einen allgemeinen Beruf und ein allgemeines Handwerk, das alle Menschen ausüben müssen, das ist dasjenige Mensch zu sein und als Mensch zu leben." - Zitiert bei Fritz Osterwalder books.google http://books.google.de/books?id=xGnexXSbuX4C&pg=PA39
Original franz.: "il y a une profession commune, & un mestier general que tous les hommes sont obligez de faire, qui est celuy d'estre homme, & de vivre en hommes." - Pierre Nicole: De l'éducation d'un prince. 3ème edition Paris 1676, p. 110 books.google http://books.google.de/books?id=VSFNAAAAcAAJ&pg=PA110
Emile oder über die Erziehung (1762)

Friedrich Schiller Foto

„Hinter dem U kommt gleich das Weh, // das ist die Ordnung im ABC.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Lager

Wallensteins Lager, Kapuziner
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Lager

Kurt Tucholský Foto

„Die Basis jeder gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Das kann man noch gebrauchen -!", in: "Neue Leipziger Zeitung", 19. August 1930
Andere

Léon Bloy Foto

„Die Selbsthingabe ohne Liebe - weißt du, was das bedeutet? Das bedeutet eine fürchterliche Störung der wahren Ordnung.“

—  Léon Bloy französischer Schriftsteller und Sprachphilosoph 1846 - 1917

Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 122
Zitate

Ludwig Erhard Foto

„Ich habe diese Flucht vor der Eigenverantwortung drastisch genug gekennzeichnet, wenn ich sagte, daß, falls diese Sucht weiter um sich greift, wir in eine gesellschaftliche Ordnung schlittern, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

zitiert in: "Wohlstand für Alle", Econ Verlag Düsseldorf/Wien (1957) S. 248; Anmerkung: gemeint ist der mangelnde Wirtschaftsliberalismus, den Erhard in seinen Buch »Wohlstand für alle« einfordert

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, // Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 1908 f. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 3011 / Marthe
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Ernst Jünger Foto
Immanuel Kant Foto
Immanuel Kant Foto

„In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Der Streit der Fakultäten, zweiter Abschnitt, A 159
Der Streit der Fakultäten (1798)

„Ordnung in seine Gedanken bringen, aber um Himmels willen nicht System!“

—  Hans Kasper

Nachrichten und Notizen (1957)

Egon Erwin Kisch Foto

„Auch die willfährigsten Staatsphilosophen könnten keine Entschuldigung dafür finden, daß ein Land seine Ordnung aufrechterhält durch eine Armee von Lockspitzeln.“

—  Egon Erwin Kisch deutschsprachiger Schriftsteller, Journalist und Reporter 1885 - 1948

Wagnisse in aller Welt, Kap. 27 - Die Polizei und ihre Beute (1927), in: Gesammelte Werke, Band 5. Aufbau-Verlag, 1972. S. 592

Georg Büchner Foto
Camillo Benso Cavour Foto

„Italien ist geschaffen, alles ist in Ordnung.“

—  Camillo Benso Cavour italienischer Staatsmann und erster Premierminister 1810 - 1861

Letzte Worte, 6. Juni 1861
Original ital.: "L'Italia è fatta, tutto è a posto."

Henry George Foto
David Hilbert Foto

„Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, daß nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaften.“

—  David Hilbert deutscher Mathematiker 1862 - 1943

Axiomatisches Denken, 11. September 1917 in Zürich. In: Mathematische Annalen, 78. Band, S. 405 http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN235181684_0078&DMDID=DMDLOG_0031&PHYSID=PHYS_0409

Ernst Mayr Foto
Daniel Goeudevert Foto

„Wenn eine Industrie alles falsch gemacht hat, dann ist es diese - ohne Rücksicht auf soziale Orientierung, ohne Rücksicht auf die Umweltverträglichkeit und ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Ordnung.“

—  Daniel Goeudevert französischer Autoverkäufer, Manager und Unternehmensberater 1942

über die US-amerikanischen Autohersteller, Stern Nr. 12/2007 vom 15. März 2007, S. 226
Zitate mit Quellenanagabe

Walter Eucken Foto

„Aber während die Menschen nur in bestimmten Ordnungen leben können, tendieren sie als Masse dazu, gerade die funktionsfähigen Ordnungen zu zerstören.“

—  Walter Eucken deutscher Ökonom 1891 - 1950

Grundsätze der Wirtschaftspolitik, Francke, Bern 1952, Mohr Siebeck, Stuttgart; 7. Auflage 2008, ISBN 3825215725 I. Kapitel, S. 14.

Michael Wolffsohn Foto

„Ich würde sagen: Ja, es ist legitim, weil der Terror im Grunde genommen mit den normativen Grundlagen, also mit der Bewertungsgrundlage unserer zivilisierten Ordnung überhaupt nichts mehr zu tun hat. Und wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern.“

—  Michael Wolffsohn deutscher Historiker und Publizist 1947

am 5. Mai 2004 in der n-tv Talkshow "Maischberger" auf die Frage von Sandra Maischberger: "Also, Folter ist auch gegenüber Terroristen in keinem Fall legitim?" wolffsohn.de http://www.wolffsohn.de/index.php?page=n-tv-interview-von-sandra-maischberger-mit-prof-michael-wolffsohn-am-5-5-2004

Ernst Ludwig Kirchner Foto
Stefano Gabbana Foto

„Die sind in Ordnung. Bei uns heißen sie übrigens »ciabatte da tedesco« - die Latschen der Deutschen. Denn es waren Ihre Landsleute, die sie über die Adriaküste nach Italien eingeschleppt haben.“

—  Stefano Gabbana italienischer Modedesigner 1962

über Plastikbadelatschen, Stern Nr. 14/2008 vom 27. März 2008, S. 16 des Beilegers 'Style Journal

Hanns-Martin Schleyer Foto

„Entscheidend bleibt, dass in einer marktwirtschaftlichen Ordnung die letzten Entscheidungen im Unternehmen vom Eigentum getroffen werden müssen. Bindet man die Unternehmensleitung in ihrer Entscheidungsfreiheit an die Arbeitnehmerseite und insbesondere an die Gewerkschaft, so kippt das Gleichgewicht der sozialen Kräfte um.“

—  Hanns-Martin Schleyer deutscher Manager und Wirtschaftsfunktionär, von der RAF entführt und ermordet 1915 - 1977

zitiert bei Christoph Zehendner: „Hart, aber fair: Hanns Martin Schleyer“ (2007) www.swr.de https://www.swr.de/swraktuell/bw/portraet-hanns-martin-schleyer/-/id=1622/did=2469726/nid=1622/1ntpv0h/index.html ohne jede Angabe zur Primärquelle.

Edgar Julius Jung Foto

„Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener elementaren Gesetze und Werte, ohne welche der Mensch den Zusammenhang mit der Natur und mit Gott verliert und keine wahre Ordnung aufbauen kann.“

—  Edgar Julius Jung deutscher Politiker 1894 - 1934

Deutschland und die konservative Revolution, in: Deutsche über Deutschland. Die Stimme des unbekannten Politikers. München 1932, S. 380 books.google http://books.google.de/books?id=Mr9MAAAAIAAJ&q=%22konservative+revolution%22

Abraham Isaak Kook Foto
Arnold Sommerfeld Foto

„Ohne die Freiheit ist Recht nicht denkbar. Alles Recht beruht auf Freiheit, nicht auf Herrschaft. Herrschaft kann Ordnung schaffen, nicht aber eine Rechtsordnung.“

—  Karl Albrecht Schachtschneider deutscher Staatsrechtler 1940

Sittlichkeit und Moralität, gkpn.de http://www.gkpn.de/schachtschneider_moralitaet1.pdf

Gonzague de Reynold Foto

„Die gärtnerische Arbeit gilt als ein Heilmittel, das hilft, Ordnungen und Rhythmen wieder herzustellen, die beschädigt worden oder abhanden gekommen sind.“

—  Jürgen Dahl deutscher Buchhändler, Journalist und Autor 1929 - 2001

Vom Geschmack der Lilienblüten. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995. ISBN 3-423-30464-2. S. 153

Ruth Westheimer Foto

„Generell gilt: Was Paare zu Hause miteinander anstellen, egal, ob im Bett oder auf dem Küchenboden, ist in Ordnung.“

—  Ruth Westheimer deutsch-amerikanische Sexualtherapeutin 1928

Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 154 http://www.stern.de/lifestyle/leute/was-macht-eigentlich-dr-ruth-westheimer-624319.html

Michio Kushi Foto

„Die Ordnung des unendlichen Universums, die ewigen Prinzipien des Wechsels, sind nichts anderes als die verschiedenen Namen für den lebenden Gott oder das lebende unendliche Universum.“

—  Michio Kushi japanischer Autor, Vertreter der Makrobiotik und Autor zahlreicher Bücher 1926 - 2014

Das Buch der Makrobiotik. Deutsche Übersetzung von Christine Spieth-Fürle und Marianne Wischmeier. Verlag Ost-West Bund: Frankfurt, 5. Auflage 1984, ISBN 3924724008, S. 13.

Frans de Waal Foto

„Ein weiser Herrscher gibt sich alle Mühe, die rechten Leute zu finden, dann hat er es nachher leicht, die Geschäfte in Ordnung zu erhalten.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 145

„Die Welt ändert sich, die Zeit wechselt, darum ist es gehörig, dass auch die gesetzlichen Ordnungen verändert werden.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 232
Df-Dz

„Ist der Herrscher tüchtig und die Zeit in Ordnung, so sind die Tüchtigen obenauf. Ist der Herrscher untüchtig und die Zeit in Unordnung, so sind die Tüchtigen unten durch.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 170

„Um das Kleine zu festigen, muss erst das Große gefestigt sein. Um das Große in Ordnung zu bringen, muss erst das Kleine in Ordnung sein.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 174

„Treu zu sein in einer Zeit da Ordnung herrscht ist leicht, treu zu sein in einem verkehrten Geschlecht ist schwer.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 135

J.M. Coetzee Foto

„In Australien ist man der amerikanischen Zeit um siebzehn Stunden voraus. Man fliegt also buchstäblich in den nächsten Tag hinein. Während des Fluges erinnerte ich mich daran, daß wir sicher sein konnten, daß es die Welt am nächsten Tag noch geben und alles in Ordnung sein würde! Auf dem Kontinent, der vor uns lag, war es schon »morgen«.“

—  Marlo Morgan, buch Mutant Message Down Under

Mutant Message Down Under
Variante: In Australien ist man der amerikanischen Zeit um siebzehn Stunden voraus. Man fliegt also buchsnächstäblich in den nächsten Tag hinein. Während des Fluges erinnerte ich mich daran, daß wir sicher sein konnten, daß es die Welt am nächsten Tag noch geben und alles in Ordnung sein würde! Auf dem Kontinent, der vor uns lag, war es schon >morgen<.

Terry Pratchett Foto
Alessandro Baricco Foto

„Ich sehe die Szene schon vor mir, wie ich oben ankomme, mit dem Typ, der meinen Namen auf der Liste sucht und nicht findet.
"Wie heißen Sie nochmal?"
"Novecento."
"Nosjinskij, Notarbartolo, Novalis, Nozza…"
"Es ist nämlich so, daß ich auf einem Schiff geboren bin."
"Wie bitte?"
"Ich bin aif einem Schiff geboren und da auch gestorben, ich weiß nicht, ob das da aus der Liste hervorgeht…"
"Schiffbruch?"
"Nein. Explodiert. Dreizehn Zentner Dynamit. Bum."
"Aha. Ist soweit alles in Ordnung?"
"Ja, ja, bestens… das heißt… da ist noch die Sache mit dem Arm… ein Arm ist weg… aber man hat mir versichert…"
"Ein Arm fehlt ihnen?"
"Ja. Wissen Sie, bei de Explosion…"
"Da müßte noch ein Paar liegen… welcher fehlt Ihnen denn?"
"Der linke."
"Ach herrje."
"Was soll das heißen?"
"Ich fürchte, es sind zwei rechte, wissen Sie."
"Zwei rechte Arme?"
"Tja. Unter Umständen können Sie Schwierigkeiten haben,…"
"Ja?"
"Ich meine, wenn Sie einen rechten Arm nehmen würden…"
"Einen rechten Arm anstelle des linken?"
"Ja."
"Aber… nein, oder doch,… lieber einen rechten als gar keinen…"
"Das meine ich auch. Warten Sie einen Moment, ich hole ihn."
"Ich komme am besten in ein paar Tagen wieder vorbei, dann haben Sie vielleicht einen linken da…"
"Also, ich habe hier einen weißen und einen schwarzen…"
"Nein, nein, einfarbig… nichts gegen Schwarze, hm, es ist nur eine Frage der…"
Pech gehabt. Eine ganze Ewigkeit im Paradies mit zwei rechten Armen. (Näselnd gesprochen.) Und jetzt schlagen wir ein schönes Kreuz! (Er setzt zu dieser Geste an, hält aber inne. Er betrachtet seine Hände.) Nie weiß man, welche man nehmen soll. (Er zögert einen Augenblick, dann bekreuzigt er sich schnell mit beiden Händen.) Sich eine ganze ewigkeit, Millionen Jahre, zum Affen machen. (Wieder schlägt er mit beiden Händen ein Kreuz.) Die Hölle. Da gibt's nichts zu lachen.

(Er dreht sich um, geht auf die Kulissen zu, bliebt einen Schritt vor dem Abgang stehen, dreht sich erneut zum Publikum, und seine Augen leuchten.)

Andererseits… du weißt ja, daß Musik… mit diesen Händen, mit zwei rechten… wenn da nur ein Klavier ist…“

—  Alessandro Baricco italienischer Schriftsteller 1958

Novecento. Un monologo

Manfred Weber Foto
Jenny Erpenbeck Foto
Robert Musil Foto
Arthur Schopenhauer Foto

„Inzwischen verlangt die Billigkeit, daß man die Universitätsphilosophie nicht bloß, wie hier gescheht!, aus dem Standpunkte des angeblichen, sondern auch aus dem des wahren und eigentlichen Zweckes derselben beurtheile. Dieser nämlich läuft darauf hinaus, daß die künftigen Referendarien, Advokaten, Aerzte, Kandidaten und Schulmänner auch im Innersten ihrer Ueberzeugungen diejenige Richtung erhalten, welche den Absichten, die der Staat und seine Regierung mit ihnen haben, angemessen ist. Dagegen habe ich nichts einzuwenden, bescheide mich also in dieser Hinsicht. Denn über die Nothwendigkeit, oder Entbehrlichkeit eines solchen Staatsmittels zu urtheilen, halte ich mich nicht für kompetent; sondern stelle es denen anheim, welche die schwere Aufgabe haben, Menschen zu regieren, d. h. unter vielen Millionen eines, der großen Mehrzahl nach, gränzenlos egoistischen, ungerechten, unbilligen, unredlichen, neidischen, boshaften und dabei sehr beschränkten und querköpfigen Geschlechtes, Gesetz, Ordnung, Ruhe und Friede aufrecht zu erhalten und die Wenigen, denen irgend ein Besitz zu Theil geworden, zu schützen gegen die Unzahl Derer, welche nichts, als ihre Körperkräfte haben. Die Aufgabe ist so schwer, daß ich mich wahrlich nicht vermesse, über die dabei anzuwendenden Mittel mit ihnen zu rechten. Denn „ich danke Gott an jedem Morgen, daß ich nicht brauch’ für’s Röm’sche Reich zu sorgen,”—ist stets mein Wahlspruch gewesen. Diese Staatszwecke der Universitätsphilosophie waren es aber, welche der Hegelei eine so beispiellose Ministergunft verschafften. Denn ihr war der Staat „der absolut vollendete ethische Organismus,” und sie ließ den ganzen Zweck des menschlichen Daseyns im Staat aufgehn. Konnte es eine bessere Zurichtung für künftige Referendarien und demnächst Staatsbeamte geben, als diese, in Folge welcher ihr ganzes Wesen und Seyn, mit Leib und Seele, völlig dem Staat verfiel, wie das der Biene dem Bienenstock, und sie auf nichts Anderes, weder in dieser, noch in einer andern Welt hinzuarbeiten hatten, als daß sie taugliche Räder würden, mitzuwirken, um die große Staatsmaschine, diesen ultimus finis bonorum, im Gange zu erhalten? Der Referendar und der Mensch war danach Eins und das Selbe. Es war eine rechte Apotheose der Philistern.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga and Paralipomena (1851), On Philosophy in the Universities

Rainer Maria Rilke Foto
Theodor W. Adorno Foto

„Anpassung tritt kraft der Ideologie der Kulturindustrie anstelle von Bewußtsein: nie wird die Ordnung, die aus ihr herausspringt, dem konfrontiert, was sie zu sein beansprucht, oder den realen Interessen der Menschen.“

—  Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969

Culture Industry Reconsidered (1963)
Kontext: Anpassung tritt kraft der Ideologie der Kulturindustrie anstelle von Bewußtsein: nie wird die Ordnung, die aus ihr herausspringt, dem konfrontiert, was sie zu sein beansprucht, oder den realen Interessen der Menschen. Ordnung aber ist nicht an sich ein Gutes. Sie wäre es einzig als richtige. Daß die Kulturindustrie darum nicht sich kümmert; daß sie Ordnung in abstracto anpreist, bezeugt nur die Ohnmacht und Unwahrheit der Botschaften, die sie übermittelt. Während sie beansprucht, Führer der Ratlosen zu sein, und ihnen Konflikte vorgaukelt, die sie mit ihren eigenen verwechseln sollen, löst sie die Konflikte nur zum Schein, so wie sie in ihrem eigenen Leben kaum gelöst werden könnten.

Theodor W. Adorno Foto

„Für Marcel Proust.—Der Sohn wohlhabender Eltern, der, gleichgültig ob aus Talent oder Schwäche, einen sogenannten intellektuellen Beruf, als Künstler oder Gelehrter, ergreift, hat es unter denen, die den degoutanten Namen des Kollegen tragen, besonders schwer. Nicht bloß, daß ihm die Unabhängigkeit geneidet wird, daß man dem Ernst seiner Absicht mißtraut und in ihm einen heimlichen Abgesandten der etablierten Mächte vermutet. Solches Mißtrauen zeugt zwar von Ressentiment, würde aber meist seine Bestätigung finden. Jedoch die eigentlichen Widerstände liegen anderswo. Die Beschäftigung mit geistigen Dingen ist mittlerweile selber »praktisch«, zu einem Geschäft mit strenger Arbeitsteilung, mit Branchen und numerus clausus geworden. Der materiell Unabhängige, der sie aus Widerwillen gegen die Schmach des Geldverdienens wählt, wird nicht geneigt sein, das anzuerkennen. Dafür wird er bestraft. Er ist kein »professional«, rangiert in der Hierarchie der Konkurrenten als Dilettant, gleichgültig wieviel er sachlich versteht, und muß, wenn er Karriere machen will, den stursten Fachmann an entschlossener Borniertheit womöglich noch übertrumpfen. Die Suspension der Arbeitsteilung, zu der es ihn treibt, und die in einigen Grenzen seine ökonomische Lage zu verwirklichen ihn befähigt, gilt als besonders anrüchig: sie verrät die Abneigung, den von der Gesellschaft anbefohlenen Betrieb zu sanktionieren, und die auftrumpfende Kompetenz läßt solche Idiosynkrasien nicht zu. Die Departementalisierung des Geistes ist ein Mittel, diesen dort abzuschaffen, wo er nicht ex officio, im Auftrag betrieben wird. Es tut seine Dienste um so zuverlässiger, als stets derjenige, der die Arbeitsteilung kündigt—wäre es auch nur, indem seine Arbeit ihm Lust bereitet —, nach deren eigenem Maß Blößen sich gibt, die von den Momenten seiner Überlegenheit untrennbar sind. So ist für die Ordnung gesorgt: die einen müssen mitmachen, weil sie sonst nicht leben können, und die sonst leben könnten, werden draußen gehalten, weil sie nicht mitmachen wollen. Es ist, als rächte sich die Klasse, von der die unabhängigen Intellektuellen desertiert sind, indem zwangshaft ihre Forderungen dort sich durchsetzen, wo der Deserteur Zuflucht sucht.“

—  Theodor W. Adorno, buch Minima Moralia

Minima Moralia (1951)

Jonathan Sacks, Baron Sacks Foto
Milan Kundera Foto
Maria Theresia Foto