„In der natürlichen Ordnung, in der die Menschen alle gleich sind, ist ihr gemeinsamer Beruf, zuerst und vor allem Mensch zu sein […]. Bevor die Eltern ihn für einen Beruf bestimmen, beruft die Natur ihn zum menschlichen Leben.“
Emil I,1 zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000926423X <br class="br">Original franz.: "Dans l'ordre naturel, les hommes étant tous égaux, leur vocation commune est l'état d'homme [...]. Avant la vocation des parents, la nature l'appelle à la vie humaine." - Émile I,1 fr.Wikisource <br class="br">Ähnlich schon Pierre Nicole: "Es gibt einen allgemeinen Beruf und ein allgemeines Handwerk, das alle Menschen ausüben müssen, das ist dasjenige Mensch zu sein und als Mensch zu leben." - Zitiert bei Fritz Osterwalder books.google http://books.google.de/books?id=xGnexXSbuX4C&pg=PA39 <br class="br">Original franz.: "il y a une profession commune, & un mestier general que tous les hommes sont obligez de faire, qui est celuy d'estre homme, & de vivre en hommes." - Pierre Nicole: De l'éducation d'un prince. 3ème edition Paris 1676, p. 110 books.google http://books.google.de/books?id=VSFNAAAAcAAJ&pg=PA110 <br class="br">Emile oder über die Erziehung (1762)
Jean Jacques Rousseau84
französischsprachiger Schriftsteller 1712–1778Ähnliche Zitate
„Nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf.“
Egon Friedell (1878–1938) österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theater…
Ecce Poeta. Berlin: Fischer, 1912. S. 133.
„Unser aller Beruf ist es, Mensch zu sein, aber wer hat schon den Ehrgeiz?“
Sigismund Von Radecki (1891–1970) deutscher Schriftsteller und Übersetzer
Wie kommt das zu dem. Berlin und Stuttgart: Rowohlt, 1942, S. 42.
„Der Soldat lebt, der Natur seines Berufs nach, immer in einem Getümmel.“
Christian Garve (1742–1798) deutscher Philosoph
Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 40 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA40 <br class="br">Ueber Gesellschaft und Einsamkeit
„Wer reich ist, kann das Leben zu seinem Beruf machen.“
Nubar Gulbenkian (1896–1972)
Wir, die Gulbenkians
„Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - des Künstlers Beruf!“
Robert Schumann (1810–1856) deutscher Komponist der Romantik
Aphoristisches. In: Gesammelte Schriften über Musik und Musiker, Vierter Band, Georg Wigand's Verlag, Leipzig 1854, S. 278,
„Wie zwischen Frauen Weiblichkeit Rivalität schafft, so bei den Männern der gleiche Beruf.“
Rolf Hochhuth (1931) deutscher Dramatiker
Zwischenspiel in Baden-Baden
"Wie zwischen uns Frauen die einfache Tatsache unsrer Weiblichkeit Rivalität schafft oder Neid, so bei den Männern der gleiche Beruf - ich habe das immer beobachtet." - Zwischenspiel in Baden-Baden. Reinbek Rowohlt 1974. S. 40
„Die Wissenschaft hilft uns vor allem, daß sie das Staunen, wozu wir von Natur berufen find.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Maxims and Reflections (1833)
Moses Hess (1812–1875) deutsch-jüdischer Philosoph, Frühsozialist, Vorläufer des Zionismus
Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 38 books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA38 <br class="br">Ueber die Noth in unserer Gesellschaft und deren Abhülfe, in: Deutsches Bürgerbuch für 1845. Hrsg von Hermann Püttmann. C. W. Leske, Darmstadt 1845, S. 22 ff. books.google http://books.google.de/books?id=RRFOAAAAcAAJ&pg=PA22
„Jeder Beruf wird zur Schinderei.“
Denzel Washington (1954) US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Produzent