Zitate von Pierre Joseph Proudhon

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Pierre Joseph Proudhon

Geburtstag: 15. Januar 1809
Todesdatum: 19. Januar 1865

Pierre-Joseph Proudhon [ˈpjɛʀ ʒoˈzɛf pʀuˈdɔ̃] war ein französischer Ökonom und Soziologe. Er gilt als einer der ersten Vertreter des solidarischen Anarchismus. Er setzte sich für die Abschaffung der Ausbeutung und der Herrschaft des Menschen über den Menschen ein, außerdem für Mutualismus und Föderalismus.

Vielzitiert ist der Satz „Eigentum ist Diebstahl“ aus seinem Werk Qu’est ce que la propriété? Ou recherches sur le principe du droit et du gouvernement.

Teilweise werden die Weiterentwickler seiner Theorie auch als Proudhonisten bezeichnet.

Zitate Pierre Joseph Proudhon

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„Die Mächtigen sind so mächtig,
weil wir uns immer auf den Knien befinden.“

„Die Gesellschaft allein, dies Kollektivwesen, kann ohne Furcht, sich unbedingt und unmittelbar zu irren, ihrem Instinkt folgen und sich der Willkür überlassen; die höhere Vernunft, welche in ihr lebt und sich nach und nach entwickelt durch Kundgebung der Menge und durch das Nachdenken der einzelnen, führt sie immer auf den richtigen Weg zurück.“


„Zeitungen sind die Friedhöfe der Ideen.“

„Was ist denn das Volk, wenn es souverän ist, wenn die legislative Gewalt nicht von ihm herrührt? Das Volk ist der Wächter des Gesetzes, es ist die exekutive Gewalt.“

„Man muß in der Geschichte nicht alles erklären wollen. Die würde eine ebenso gefährliche wie unphilosophische Prätention sein.“

„Wenn ich aufhöre, die Menschen im Namen des Privateigentums zu fressen, fresse ich sie im Namen der Gemeinschaft.“

„Die erste Frau war nur ein Teil von Adam, eine Art Verkleinerung. Ebenso verhält es sich mit dem Geiste.“

„Wir alle, solange wir leben, sind Künstler.“


„Was alle Staaten zugrunde richtet,
das ist die Blindheit der Staatsgewalt.“

„Süße Ironie! Du allein bist rein, keusch und wahr, du verleihst Anmut der Schönheit und Reiz der Liebe; du flößest Barmherzigkeit durch Duldung ein; du entfernst das menschenmörderische Vorurteil; du lehrst Züchtigkeit das Weib, Kühnheit den Krieger, Klugheit den Staatsmann. Du besänftigst durch dein Lächeln Streit und Bürgerkrieg; du stiftest Frieden unter den Brüdern und heilst den Fanatiker und Sektierer. Du bist die Herrin der Wahrheit du dienst dem Genie als Vorsehung und auch der Tugend, o, eine Göttin bist du!“

„Kommunismus: die Ausbeutung der Starken durch die Schwachen.“

„Die Menschheit bringt ihre Götter hervor wie sie ihre Könige und Edelherren hervorbringt; sie macht ihre Theologie wie ihre Ökonomie und ihre Politik durch eine Art von Selbstüberhebung; es ist immer die Geschichte Nebukadnezars, der sich aufbläht in seinem Ruhme und zuletzt Gras ißt.“


„Die Demokratie ist die Abschaffung aller Gewalten, der geistlichen und weltlichen, der legislativen, exekutiven, und richterlichen, und der Gewalt des Eigentums.“

„Wer eine Regierung über sich hat, wird beaufsichtigt, kontrolliert, bespitzelt, gelenkt, mit Gesetzen überzogen, reglementiert, zum Gegenstand von Akten gemacht, mit Ideologie geimpft, ständig ermahnt, besteuert, gewogen, zensiert, herumkommandiert, und zwar von Männern, die weder ein Recht, noch das Wissen, noch die moralische Sauberkeit dazu haben.“

„Die freiesten Nationen sind diejenigen, bei denen die Staatsgewalt am wenigsten Einfluß und Macht besitzt, oder bei denen ihre Aufgabe am meisten beschränkt ist.“

„Im Kommunismus arbeiten alle gemäß ihren Fähigkeiten und werden gemäß ihren Bedürfnissen entlohnt.“

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