„Die Welt war voll von Leuten, die ihren Weg wußten, die einen hierhin, die andern dorthin. Wo, in diesem System aus Sorgen und Freuden, war mein Platz? Ich empfand mich als das reichste und zugleich nutzloseste der Wesen. Wie war es nur möglich, daß Menschen bereit waren, zum Beispiel stundenlang die Säle des Luxembourg zu bewachen, oder im Senat vor sich hin zu dösen, oder in einem Ladenkontor Rechnungen zu schreiben? Was besagte diese Ordnung, die das Leben abtötete? Denn allein die Tatsache 'Leben' ist bedrückend, und man gewöhnt sich daran wohl nur, indem man sich mit idiotischen Beschäftigungen überhäuft. Ich aber war von meinem bloßen Dasein erschöpft.“

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„Leben wir allein für dieses Leben, so sind wir die edelsten aller erschaffenen Wesen.“

—  Wilhelm Von Humboldt deutscher Gelehrter, Staatsmann und Begründer der Universität Berlin 1767 - 1835

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„Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.“

—  Ferdinand Ebner österreichischer Philosoph (dialogisches Denken) 1882 - 1931
Schriften, Bd. 2

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„... man kämpfte ums Überleben, und im Gehirn eines Wesens, das um sein Leben kämpft, hat die Vernunft keinen Platz.“

—  Terry Brooks US-amerikanischer Schriftsteller 1944
Das Schwert von Shannara. München, 2000. Übersetzer: Tony Westermayr. ISBN 3442249740

„Auf einem Vulkan lässt sich leben, besagt // Eine Inschrift im zerstörten Pompeji.“

—  Günter Kunert deutscher Schriftsteller 1929
Aus dem Gedicht "Ich bringe eine Botschaft": Erstveröffentlichung in: Neue Texte. Almanach für deutsche Literatur, [Bd. ] 1. Berlin; Weimar: Aufbau Verlag, 1962.

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„»In diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nötig, mein Herr: nichts als Tatsachen.« “

—  Charles Dickens englischer Schriftsteller 1812 - 1870
Schwere Zeiten, Erstes Kapitel, gutenberg. spiegel. de

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