„Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb.“
Rosa Parks (1913–2005) US-amerikanische Bürgerrechtlerin
„Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb.“
Rosa Parks (1913–2005) US-amerikanische Bürgerrechtlerin
„Man erfand das Auto, um bequem im Stau zu sitzen.“
Andrzej Majewski (1966) polnischer Aphoristiker, Schriftsteller, Publizist, Feuilletonist
„Menschen laufen vor Regen davon, aber sitzen in Badewannen voller Wasser.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
Faserland
„Unser Gedächtnis ist der wahre Sitz unseres Ich.“
Benjamin Stein (1970) deutscher Schriftsteller, Journalist, Publizist
The Canvas
„Wir sind vielleicht alle auf verschiedenen Schiffen angereist, sitzen aber jetzt im selben Boot.“
Martin Luther King (1929–1968) US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler
Blaise Pascal (1623–1662) französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662)
„Ich sitze in einer Achterbahn in der es immer nur aufwärts geht.“
John Green (1977) US-amerikanischer Schriftsteller und Videoblogger
Henry David Thoreau buch Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
engl.: "Under a government which imprisons any unjustly, the true place for a just man is also a prison"
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Jakob Augstein (1967) deutscher Journalist und Verleger
Spiegel-Online vom 20. April 2012 http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-film-wem-nuetzt-die-welle-der-wut-in-der-islamischen-welt-a-856233.html Wem nützt die Gewalt? über gewalttätige Proteste gegen den Film Innocence of Muslims.
„Wenn zwei Frauen nebeneinander sitzen, zieht es.“
Marlene Dietrich (1901–1992) deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
„Ich mag Arbeit: es fasziniert mich. Ich kann stundenlang sitzen und es mir ansehen.“
Jerome Klapka Jerome (1859–1927) englischer Autor
Hermann Göring (1893–1946) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall
Ansprache als Preußischer Innenminister im Februar 1933. Video auf criticalpast.com http://www.criticalpast.com/video/65675047286_Hermann-Goering_seated-at-his-desk_reads-his-program_lamp-on-a-table, bei Minute 00:23.
„Oder: In den Hafenstraßen // sitzen Leut, die strafen Hasen.“
Georg Kreisler (1922–2011) US-amerikanischer Kabarettist, Komponist, Regisseur und Schriftsteller österreichischer Herkunft
Lied über gar nichts. In: Ich hab ka Lust. Seltsame, makabre und grimmige Gesänge. Henschel-Verlag 1980 S. 45 books.google http://books.google.de/books?id=kA1cAAAAMAAJ&q=hafenstra%C3%9Fen
David Lynch (1946) US-amerikanischer Regisseur
Quelle: Chris Rodley (Hrsg.), Lynch über Lynch, Verlag der Autoren, Juli 2006, S. 30, ISBN 3886612910; Übersetzer: Daniel Bickermann, Marion Kagerer
„Sitz der Seele ist die Möse // Ohne Liebe wird sie böse.“
Wiglaf Droste (1961–2019) deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker und Sänger
Kafkas Affe stampft den Blues. Neue Texte. Berlin 2006: Edition TIAMAT. (Zitat als Aufdruck auf der Rückseite des Schutzumschlags), ISBN 978-3893200986
„Wenn wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir uns, wir hätten ein Abenteuer zu bestehen.“
Thornton Wilder (1897–1975) US-amerikanischer Schriftsteller
„Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen sitzen.“
Paracelsus (1493–1541) Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
Quelle: KAPSO im Interview mit YouTuber "ADG"
Quelle: KAPSO im Interview mit YouTuber "ADG"
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Brief an Malwida von Meysenbug gegen Ende Februar 1873. Sämtliche Briefe. Kritische Studienausgabe. Band 4. Nr. 297 S. 126 books.google http://books.google.de/books?id=VQQId0ms4osC&pg=PA126 <br class="br">Aus Briefen
Blaise Pascal (1623–1662) französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662)
Pensées II, 139
Original franz.: "Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos, dans une chambre."
Friedrich Schiller An die Freude
An die Freude, Verse 77-80, S. 4
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785)
„Sitze nicht zu Gericht, sonst wirst du dem Verurteilten ein Feind sein.“
Solón (-638–-558 v.Chr) Philosoph der Antike
Original griech.: "Κριτὴς μὴ κάθησο•εἰ δὲ μή, τῷ ληφθέντι ἐχθρὸς ἔσῃ."
Zugeschrieben
Johannes Tauler (1300–1361) deutscher Theologe und Prediger
über den geistlichen Wert weltlicher Arbeit. Johannes Tauler: "Predigten", übertragen und eingeleitet von Walter Lehmann, verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1913, Bd. 1, Predigt Nr. 42: Divisiones ministracium sunt, idem autem spiritus, Seite 189 f.
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
"Schnipsel", in: "Die Weltbühne", 27. Mai 1930, S. 799f
Schnipsel
Matthias Claudius (1740–1815) deutscher Dichter und Journalist, Lyriker mit volksliedhafter, aber durchaus eigentümlicher Verskunst
An meinen Sohn Johannes, 1799. Aus: ASMUS omnia sua SECUM portans, oder Sämmtliche Werke des Wandsbecker Bothen, Siebenter Theil. Wandsbeck: beym Verfasser, 1802. S. 83
Dante Alighieri (1265–1321) italienischer Dichter und Philosoph
Die Göttliche Komödie, Paradis XIX, 79-81, Übersetzung: Nino Barbieri
Original ital.: " Or tu chi se', che vuo' sedere a scranna, // per giudicar di lungi mille miglia // con la veduta corta d'una spanna?"
Die Göttliche Komödie
„Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen // Gelassen da und möchten gern erstaunen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 41 f. / Direktor
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Ich sitze jetzt im Rohre und kann vor Pfeifenschneiden nicht zum Pfeifen kommen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Italienische Reise III, 12. Oktober 1787
Selbstzeugnisse, Italienische Reise (1816–1829)
Benedikt XIV. (1675–1758) Papst (1740–1758)
Enzyklika „Vix pervenit" vom 1. November 1745, zitiert in der Zeitschrift "Humanwirtschaft", Mai/Juni 2005, S. 2f
Original lateinisch: "Peccati genus illud, quod usura vocatur, quodque in contractu mutui propriam suam sedem et locum habet, in eo est repositum, quod quis ex ipsomet mutuo, quod suapte natura tantundem dumtaxat reddi postulat, quantum receptum est, plus sibi reddi velit, quam est receptum"
Moritz Gottlieb Saphir (1795–1858) österreichischer Schriftsteller
Einrichtung. In: Humoristische Damen-Bibliothek, Band 2. Wien & Leipzig 1862. S. 10
„Amors Pfeil hat Widerspitzen, // wen er traf, der lass ihn sitzen // und erduld ein wenig Schmerz!“
Gottfried August Bürger Amors Pfeil
Amors Pfeil. Gedichte. Göttingen: Dieterich. 1778. S. 64
Original: "Amors Pfeil hat Widerspizen. // Wen er traf, der lass’ ihn sizen, // Und erduld’ ein wenig Schmerz!"
Johann Georg Hamann (1730–1788) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Brief an Christian Jacob Kraus, Königsberg, 18.Dezember 1784, zit. nach: Ehrhard Bahr (Hrsg.): Was ist Aufklärung? Thesen und Definitionen. Kant, Erhard, Hamann, Herder, Lessing, Schiller, Wieland. Stuttgart (Reclam 9714) 1984. ISBN 3-15-009714-2.
Richard Avenarius (1843–1896) deutscher Philosoph und Vertreter des Empiriokritizismus
Der menschliche Weltbegriff, S. 76 archive.org https://archive.org/stream/dermenschlichewe00aven#page/76/mode/2up § 132 <br class="br">Der menschliche Weltbegriff (1891)
Lorenzo Stecchetti (1845–1916)
aus Postuma, VI., Übersetzung: Nino Barbieri. <br class="br">Original ital.: "Vieni Nerina! Siediti // Lieta sui miei ginocchi // E ti scintilli cupida // La voluttà negli occhi."), Wikisource.it http://it.wikisource.org/wiki/Postuma (Stand 7/07
„Politik besteht darin, dass Sie in Verhandlungen sitzen und nicht immer auf den Pott können.“
Heide Simonis (1943) deutsche Politikerin (SPD), MdL, MdB
Quelle: IM PROFIL, Süddeutsche Zeitung, 5. Mai 1993, S. 4, zugeschrieben auf achimwagenknecht.de http://achimwagenknecht.de/Arendt/a3daspolitische.htm
Egon Krenz (1937) Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik
auf einem "Kameradentreffen" ehemaliger DDR-Grenzsoldaten, Sendung "Exakt" (MDR) vom 3. November 2009
Wolfram Siebeck (1928–2016) deutscher Journalist und Gastronomiekritiker
über seinen Beruf als Restaurant-Kritiker, Stern Nr. 14/2008 vom 27. März 2008, S. 126
„Die Deutschen hören erst auf zu kämpfen, wenn sie nach dem Spiel im Bus sitzen.“
Rein van Duijnhoven (1967) niederländischer Fußballtorhüter
über die Fußballnationalmannschaft, kicker, 34/2004
Uschi Glas (1944) deutsche Schauspielerin
Quelle: im Interview mit spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,254810,00.html, 27. Juni 2003
Liselotte von der Pfalz (1652–1722) Prinzessin von der Pfalz, durch Heirat Herzogin von Orléans und Schwägerin Ludwigs XIV.
Quelle: Liselotte in einem Brief vom 1. Mai 1704 an die Kurfürstin Sophie von Hannover; Online https://www.elisabeth-charlotte.eu/ecvext?v=9tck2bdk7dnfdna
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Variante: Ich sitze und lese einen Dichter. Es sind viele Leute im Saal, aber man spürt sie nicht. Sie sind in den Büchern. Manchmal bewegen sie sich in den Blättern, wie Menschen, die schlafen und sich umwenden zwischen zwei Träumen. Ach, wie gut ist es doch, unter lesenden Menschen zu sein. Warum ist es nicht immer so?
Gus Van Sant (1952) US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent, Fotograf und Musiker
Good Will Hunting
„Auch wenn Sie auf der richtigen Spur fahren, können Sie überfahren, wenn Sie nur sitzen.“
Will Rogers (1879–1935) US-amerikanischer Komiker und Entertainer
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
„Konservativ ist eine Person, die sitzt und denkt. Die meisten sitzen jedoch.“
Woodrow Wilson (1856–1924) US-amerikanischer Politiker, Präsident der Vereinigten Staaten (1913 1921)
„Der Teufel läßt keinen Schelmen sitzen.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
„Auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir immer noch nur auf unserem eigenen Hintern.“
Michel De Montaigne (1533–1592) französischer Philosoph und Autor
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Vers 51–57
Gedichte, Prometheus (1789)
Ulrike Meinhof (1934–1976) deutsche Journalistin und Terroristin, Mitbegründerin der RAF
„Provinz und kleinkariert“, in: „Die Ära Adenauer. Einsichten und Ausblicke.“ Herausgegeben und mit einer Einleitung von Janko Musulin. Fischer Bücherei (Bücher des Wissens) 1964, S. 106.
Heinrich Mann (1871–1950) deutscher Schriftsteller
Über Walter Ulbricht in einem Gespräch mit Alfred Kantorowicz im Herbst 1938, nach: Kantorowicz berichtet http://www.zeit.de/1957/37/kantorowicz-berichtet DIE ZEIT 12. Sep. 1957
Frank Elstner (1942) deutscher Fernsehshowmaster
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/frank-elstner-im-gespraech-ueber-newcomer-preis-16406281.html
Johann Georg Hamann (1730–1788) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Brief an Christian Jacob Kraus, Königsberg, 18. Dezember 1784, zit. nach: Ehrhard Bahr (Hrsg.): Was ist Aufklärung? Thesen und Definitionen. Kant, Erhard, Hamann, Herder, Lessing, Schiller, Wieland. Stuttgart (Reclam 9714) 1984. ISBN 3-15-009714-2. <br class="br">Quelle: Siehe auch Briefwechsel; Insel Verlag Frankfurt/M 1965, S. 292 books.google https://books.google.de/books?id=uDYdAAAAMAAJ&q=schiefes, Schriften Band 7, Leipzig 1825, S. 193 books.google https://books.google.de/books?id=axJKAAAAcAAJ&pg=PA193&dq=schiefes
Karl-Josef Laumann (1957) deutscher Politiker, MdL, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Nordrhein-Westfalen, MdB
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-duesseldorf-landesregierung-stehtische-auf-weihnachtsmaerkten-erlauben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200929-99-751499
Johanna Dohnal (1939–2010) österreichische Politikerin
Slogan, zitiert in: Renate Krammer: Frauenpolitik (Beiträge zur Dissidenz, Band 1), Peter Lang Verlagsgruppe, Internationaler Verlag der Wissenschaften : 1996, ISBN 978-3631500248, S. 136.
Sepp Dietrich (1892–1966) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS
„In jeder Sprache sitzen andere Augen in den Wörtern.“
Herta Müller buch Heimat ist das, was gesprochen wird
Heimat ist das, was gesprochen wird. Gollenstein Verlag, Rede an die Abiturienten des Jahres 2001. ISBN 3-938823-65-8, S. 15, (2. Auflage: 2009).