„Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun so klatscht Beifall, und schickt uns alle freudig fort!“
Augustus (-63–14 v.Chr) römischer Kaiser
(Vor-)Letzte Worte, 19. August 14 n.Chr., Häufiger Schlußsatz griechischer Schauspiele, Sueton: Divus Augustus 99, 1
Original griech.: "ἐπεὶ δὲ πάνυ καλῶς πέπαισται, δότε κρότον // καὶ πάντες ἡμας μετὰ χαρᾶς προπέμψατε."
lat.: "Acta est fabula, plaudite!"
„Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.“
Stefan Zweig (1881–1942) österreichischer Schriftsteller
Legende eines Lebens. Ein Kammerspiel in drei Aufzügen. Leipzig: Insel-Verlag 1919, S. 149 books.google https://books.google.de/books?id=D9hEAQAAIAAJ&q=ewige
Nikos Kazantzakis buch Alexis Sorbas
Alexis Sorbas, Übersetzung Alexander Steinmetz 1952, Kapitel 4, Verlag Volk und Welt, Berlin 1972, S. 67
„Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!“
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
1. Teil; Von Kind und Ehe
Also sprach Zarathustra
Novalis buch Heinrich von Ofterdingen
Heinrich von Ofterdingen
Quelle: https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/novalis_ofterdingen_1802/?hl=Kapitel;p=400
Verena Stefan (1947–2017) Schweizer Schriftstellerin
taz Nr. 8576 vom 10. Mai 2008, S. IV
„Wo ist das Kind, das ich gewesen, wohnt es in mir oder ist es fort?“
Pablo Neruda (1904–1973) chilenischer Schriftsteller
„Wenn gute Reden sie begleiten // Dann fließt die Arbeit munter fort.“
Friedrich Schiller Das Lied von der Glocke
Das Lied von der Glocke, Vers 11f., S. 251
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 6639 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Seneca d.J. buch Epistulae morales
Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, I, 1
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Quaedam tempora eripiuntur nobis, quaedam subducuntur, quaedam effluunt. Turpissima tamen est iactura quae per neglegentiam fit.
„Der Zufall reißt alles mit sich fort.“
Lukan (39–65) römischer Dichter und Neffe Senecas
Der Bürgerkrieg II, 12
Original lat.: "fors incerta vagatur"
„Der Fluss setzt seinen Weg zum Meer fort, ob das Rad der Mühle gebrochen ist oder nicht.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
Otto Von Bismarck (1815–1898) deutscher Politiker, Reichskanzler
Brief an Ludwig Friedrich Leopold von Gerlach 19./20. XII. 1853, in: Bismarck, Die gesammelten Werke ..., Bd. 14/1, hg. von Wolfgang Windelband und Werner Frauendienst, Berlin 1933, S. 334; zitiert nach Hagen Schultze in: Handbuch der preußischen Geschichte Band II (1992) books.google S. 316 http://books.google.de/books?id=LFioWTr-bJwC&pg=PA316&lpg=PA316
„Denn unsterblich in Tönen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat.“
Pindar (-517–-437 v.Chr) griechischer Dichter
Vierte Isthmische Ode
„Es singen die Wasser im Schlafe noch fort // Vom Tage, // Vom heute gewesenen Tage.“
Eduard Mörike (1804–1875) deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer
Um Mitternacht. In: Gedichte, J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, S. 236, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/252
„Sie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft – und Meines ist der Mord!“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 188
Wilhelm Tell (1804)
„Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort, // Doch der freie wandelt im Sturme fort.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Die Worte des Wahns
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Die Worte des Wahns (1797)
„Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muss.“
Samuel Smiles (1812–1904) englischer Moralschriftsteller
Der Charakter 3
Original engl.: "To live in hearts we leave behind, is not to die." - Character. J. Murray, 1876. p. 86.
John Steinbeck buch Von Mäusen und Menschen
Von Mäusen und Menschen, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2007, ISBN 978342310797-6, Seite 78 <br class="br">"Books ain't no good. A guy needs somebody — to be near him." He whined, "A guy goes nuts if he ain't got nobody. Don't make no difference who the guy is, long's he's with you. I tell ya," he cried, "I tell ya a guy gets too lonely an' he gets sick." - Of Mice and Men, books.google http://books.google.de/books?id=6DdcE521-BAC&pg=PA64
Richard Wagner (1813–1883) deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent
Der Virtuose und der Künstler
Richard Dawkins buch Der entzauberte Regenbogen
Der entzauberte Regenbogen: Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie, Rowohlt Verlag, 2. Auflage, Januar 2002, ISBN 3499613379. Übersetzer: Sebastian Vogel.
"Heredity is not the same thing as reproduction. You can have reproduction without heredity. Bush fires reproduce but without heredity."
Und es entsprang ein Fluss in Eden (River out of Eden, 1995), Der entzauberte Regenbogen (Unweaving the Rainbow, 1998)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 1972 ff. / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118.
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Carl Friedrich Zelter, 1. Juni 1831
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche
„Auf Flügeln des Gesanges, // Herzliebchen, trag ich dich fort.“
Heinrich Heine buch Buch der Lieder
Buch der Lieder
Quelle: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo IX, Verse 1-2, S. 117
Georg Heym (1887–1912) deutscher Schriftsteller, Vertreter des frühen Expressionismus
Der Affe II. In: Dichtungen, Der Himmel Trauerspiel. Gedichte aus dem Nachlaß. München: Wolff, 1922. S. 167
James Brown (1933–2006) amerikanischer Musiker
Letzte Worte, zu seinem engen Freund Charles Bobbit, zitiert bei CNN Europe, 25. Dezember 2006 <br class="br">Original engl.: "I'm going away tonight." - articles.cnn.com December 26, 2006 http://articles.cnn.com/2006-12-26/entertainment/james.brown.dead_1_doo-dah-james-brown-cough?_s=PM:SHOWBIZ
Wilhelm Müller buch Die Winterreise
Die Winterreise, 5. Der Lindenbaum, Verse 1-4 aus: Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Band 2, Ackermann, Dessau 1824, S. 83, de.wikisource.org
Die Winterreise (1824)
Ernst Wiechert (1887–1950) deutscher Schriftsteller
Ernst Wiechert: Das einfache Leben, München 1945 (Erstausgabe 1939), S. 19. Kapitel 1 ernst-wiechert.de pdf http://www.ernst-wiechert.de/Ernst_Wiechert_Das_einfache_Leben/Ernst_Wiechert_Herbig_Das_einfache_Leben_Kapitel_1.pdf
Max Stirner buch Der Einzige und sein Eigentum
S. 8, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/16 <br class="br">Der Einzige und sein Eigenthum (1845)
Joseph von Eichendorff Wünschelrute
Wünschelrute. In: Gesammelte Werke, Band 1, Aufbau Verlag, Berlin 1962, S. 90
Max René Hesse (1885–1952) deutscher Arzt und Schriftsteller
Morath schlägt sich durch, Stuttgart, Stuttgarter Hausbücherei, 1948; Lizenz des Krüger Verlages Hamburg
Gerhard Zwerenz (1925–2015) deutscher Schriftsteller und Politiker
Der plebejische Intellektuelle. S. Fischer 1972: Reihe Fischer 26, S. 32
„Mein Lord, warum fahren Sie nicht fort? Ich habe keine Angst zu sterben.“
Maria II. von England (1662–1694) Königin von England, Schottland und Irland
Letzte Worte, 28. Dezember 1694, zu Erzbischof John Tillotson, der im Gebet innehielt
Original engl.: "My Lord, why do you not go on? I am not afraid to die."
Zugeschrieben
Karl II. von England (1630–1685) König von Schottland, England und Irland
aus einem Brief von Karl II. an seinen Vertrauten Lord Theobald Taafe im Mai 1655. Er bittet hier um Entfernung seiner Mätresse Lucy Walter aus der Stadt Den Haag.
Original engl.: "Advise her, both for her sake and mine, that she goes to some place other than the Hague, for her stay there is very prejudicial to us both."
Georg von Frundsberg (1473–1528) deutscher Soldat und Landsknechtsführer
an Martin Luther vor dessen Auftritt beim Reichstag zu Worms, überliefert bei Otto Zierer: Bild der Jahrhunderte, Bertelsmann-Verlag, o.J., Band 14, S.117ff, nach Adam Reißner "Historia Herrn Georgen und Herrn Casparn von Frundsberg'", 1572
„Sind die Lippen fort, so frieren die Zähne.“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 211
Walter Moers buch Die Stadt der Träumenden Bücher
The City of Dreaming Books
Walter Moers buch Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Das Labyrinth der Träumenden Bücher
Søren Kierkegaard buch Der Begriff Angst
Der Begriff Angst, Werke I. In neuer Übertragung und mit Kommentar von Liselotte Richter, Rowohlt Klassiker/ RK 71
„Wir stolpern dahin, tragen ein wenig Geräusch in die Stille und wirken in anderen fort.“
Colum McCann (1965) irischer Schriftsteller und Journalist
Die große Welt
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral
Friedrich Nietzsche buch Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik
The Birth of Tragedy (1872)
Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) deutscher Pädagoge und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
Deutsches Volksthum, S. 420, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/450 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
Karl Marx (1818–1883) deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist
Betrachtungen eines Jünglings bei der Wahl seines Berufes. (Abiturientenarbeit) MEW 40, S. 594 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009222154 <br class="br">Schule und Studium, Betrachtungen eines Jünglings bei der Wahl seines Berufes (1835)
Friedrich Buchholz (1768–1843) deutscher Schriftsteller
Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft, Cotta, Tübingen 1810, S. 9 https://books.google.de/books?id=ZcdLAAAAcAAJ&pg=PA9&dq=Eigennutzes <br class="br">Hermes oder über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft (1810)
Alexander Von Humboldt buch Kosmos
Kosmos, Erster Band, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1845, S. 5, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_kosmos01_1845/24
Adolph Diesterweg (1790–1866) deutscher Pädagoge
Quelle: Wegweiser zur Bildung für deutsche Lehrer, S. 118 f., books.google.de https://books.google.de/books?id=Ue5NAQAAMAAJ&pg=PA118&dq=%22Gehe+vom+Anschaulichen+aus+und+schreite%22
Richard von Garbe (1857–1927) deutscher Indologe
Die Samkhya-Philosophie, I. Allgemeines, 2. Die Aufgabe des Systems. Leipzig 2. Auflage 1917. S. 199f. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009169229 und archive.org http://archive.org/stream/diesmkhyaphilos01garbgoog#page/n215/mode/2up mit Hinweis auf Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda. S. 272 books.google http://books.google.de/books?id=w4JIAAAAMAAJ&q=blinde: In des Nichtwissens Tiefe hin sich windend,// Sich selbst als Weise, als Gelehrte wähnend,// So laufen ziellos hin und her die Toren,// Wie Blinde, die ein selbst auch Blinder anführt.
Ludwig Van Beethoven (1770–1827) deutscher Komponist
Brief an Emilie M. zu H., 17. Juli 1812. Beethovens Briefe S. 287 books.google http://books.google.de/books?id=sEAPAwAAQBAJ&pg=PA287&dq=emilie; beethoven-haus-bonn.de http://www.beethoven-haus-bonn.de/sixcms/detail.php?id=82466
Clive Staples Lewis (1898–1963) irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
„Jemand ist nur dann wirklich fort, wenn man ihn vergisst.“
Tot, Vergessen, Erinnerung
