„Der Magnet zieht das Eisen an, das Eisen den Mann, der Mann die Männer, Mannlichkeit die Weiber.“
Deutsches Volksthum, S. 318, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/348 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn , auch Turnvater Jahn genannt, war ein deutscher Pädagoge, der die deutsche Turnbewegung initiierte. Er begründete das Turnen, das sich zur heutigen Sportart Gerätturnen entwickelt hat. Die Turngeräte Reck und Barren wurden von ihm eingeführt. Zudem war Jahn Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.
Die Turnbewegung war von Anfang an mit der frühen Nationalbewegung verknüpft. Sie war unter anderem mit der Zielsetzung entstanden, die Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung und für die Rettung Preußens und Deutschlands vorzubereiten. Den ersten Turnplatz schuf Jahn 1811 in der Berliner Hasenheide. Die von ihm und seinen Mitstreitern auf dem Turnplatz in der Hasenheide demonstrierten Vorstellungen von der „Deutschen Turnkunst“ sind im heutigen Turnbetrieb noch wiederzufinden. Ebenso haben grundlegende von Jahn eingeführte Begriffe und Bezeichnungen Eingang in die Terminologie des Gerätturnens gefunden.

„Der Magnet zieht das Eisen an, das Eisen den Mann, der Mann die Männer, Mannlichkeit die Weiber.“
Deutsches Volksthum, S. 318, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/348 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
Achtung der Muttersprache. In: Merke zum deutschen Volksthum, S. 212, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10016167_00244.html <br class="br">Merke zum deutschen Volksthum (1833)
„Frisch, frey, fröhlich und fromm - ist des Turners Reichthum.“
Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze, S. 233, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_turnkunst_1816/303, siehe auch Wikipedia:Frisch, fromm, fröhlich, frei (Wahlspruch) <br class="br">Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze (1816)
Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze, S. 234, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_turnkunst_1816/304 <br class="br">Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze (1816)
Deutsches Volksthum, S. 382, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/412 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
Deutsches Volksthum, S. 407, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/437 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
„Die künftige Zeit wird Kriege um Völkerscheiden erleben, aber es werden heilige Kriege sein.“
Deutsches Volksthum, S. 44, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/74 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
„Ein kernfester Leib ist nothwendig zum Ringen mit dem kernfaulen Zeitalter.“
Merke zum deutschen Volksthum, S. 299, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10016167.html?pageNo=331 <br class="br">Merke zum deutschen Volksthum (1833)
„Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft;“
Wortlehre. In: Merke zum deutschen Volksthum, S. 195, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10016167_00227.html <br class="br">Merke zum deutschen Volksthum (1833)
„Ohne Mundarten wird der Sprachleib ein Sprachleichnam.“
Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze, S. XLIV, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_turnkunst_1816/50 <br class="br">Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze (1816)
Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze, S. 211, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_turnkunst_1816/281 <br class="br">Die Deutsche Turnkunst zur Einrichtung der Turnplätze (1816)
Deutsches Volksthum, S. 420, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/450 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)
Deutsches Volksthum, S. 14f., DTA http://www.deutschestextarchiv.de/jahn_volksthum_1810/44 <br class="br">Deutsches Volksthum (1810)