„Andererseits können Anlage und Programme nihilistischer Aktionen sich durch gute Absicht und durch Philanthropie auszeichnen. Oft folgen sie bereits als Gegenschlag auf erste Unordnungen, mit rettender Tendenz, und setzen dennoch, sie verschärfend, die angesponnene-n Prozesse fort. Das führt dann dahin, daß auf weite Strecken Recht und Unrecht fast ununterscheidbar werden, und zwar dem Handelnden mehr als dem Leidenden.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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Ernst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Buch der Sprüche und Bedenken
Buch der Sprüche und Bedenken

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„die großen Übel in dieser Welt sind nicht die Folgen böser Absichten, sondern die Folgen eines unbegrenzten Willens zum Guten.“

—  Gerhard Szczesny deutscher Philosoph, Publizist und Journalist 1918 - 2002

Das so genannte Gute. S.14 books.google https://books.google.de/books?id=CMsXAAAAMAAJ&q=unbegrenzten
Das sogenannte Gute

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„Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

20. April 1835. Tagebücher 1, 24 (1835). S. 8.
Tagebücher

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„… daß niemand das Recht hat, Unrecht zu tun, auch der nicht, der Unrecht erlitten hat.“

—  Viktor Frankl österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse 1905 - 1997

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„Der Prozess des menschlichen Aufmarsches ist einzigartig in seiner Tendenz, die Divergenz durch eine konvergierende Integration zu überwinden.“

—  Julian Huxley englischer Biologe, Philosoph und Schriftsteller (1887-1975) 1887 - 1975

Entfaltung des Lebens

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„Ordnung und Ordnung allein führt endgültig zur Freiheit. Unordnung schafft Knechtschaft.“

—  Charles Péguy französischer Schriftsteller 1873 - 1914

Cahiers de la Quinzaine (1905)

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„Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

—  Hans Filbinger deutscher Politiker (CDU), MdL 1913 - 2007

zu Todesurteilen, an denen er als Kriegsmarinerichter während der NS-Zeit beteiligt war. Zitiert in Der Spiegel 20, 1978, Seite 23, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40615419.html?name=Aff%26auml%3Bre+Filbinger%3A+Was+Rechtens+war+...

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„Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

Jean Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, S. 446
Zugeschrieben

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„Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat.“

—  Voltaire, Le Siècle de Louis XIV

"Catalogue pour la plupart des écrivains français qui ont paru dans Le Siècle de Louis XIV, pour servir à l'histoire littéraire de ce temps," "Le Siècle de Louis XIV" (1752)
Original franz.: Il est dangereux d’avoir raison dans des choses où des hommes accrédités ont tort. Wörtlich übersetzt: Es ist gefährlich, in Dingen recht zu haben, in denen die etablierten Autoritäten unrecht haben.
Andere

Cícero Foto

„Das höchste Recht (ist) das höchste Unrecht.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 33, übersetzt von Büchmann http://susning.nu/buchmann/0411.html, Seite 377
Original lat.: "Summum ius, summa iniuria."
Nachzitierung von Terenz, Heauton Timorumenos, 796; dort: "Ius summum saepe summa est malitia" ("Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.")
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

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„Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 41
Aphorismen

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„Wenn Sie bereit sind, zwei Gedanken in ein Bild zu setzen, sind Sie dem Spiel bereits voraus.“

—  Sean Penn US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor 1960

„Wenn ich die Normen nicht mehr kenne, greifen auch die Programme nicht mehr.“

—  Julia Knopf

https://www.sueddeutsche.de/bildung/rechtschreibung-kretschmann-julia-knopf-1.4784436

Colum McCann Foto

„Wir stolpern dahin, tragen ein wenig Geräusch in die Stille und wirken in anderen fort.“

—  Colum McCann irischer Schriftsteller und Journalist 1965

Die große Welt

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„Verbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Feder, Pinsel und Gift
Original engl.: "Crime in England is rarely the result of sin. It is nearly always the result of starvation."
Feder, Pinsel und Gift - Pen, Pencil And Poison (1889)

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