„Ein toter Mensch ist wie ein Saal, in dem ein Fest zu Ende gegangen ist. Ein rauschendes Fest. Die Menschen sind alle fort um irgendwo anders weiterzufeiern. Und schau, so ein leerer Saal hat doch was ganz Friedliches. Die Luftschlangen, die Gläser, die Musikinstrumente und die Stille.“

Der Flug Der Pelikane: Roman

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Schriftsteller 1982

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„Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988

Ich bin der geborene Anti-Rhetor. In: [13497826] 38/1989 vom 18. September 1989, Seite 158-159a

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„Manche Kritiker und Theatermacher vergessen genau das: Der Saal muss voll sein.“

—  Peter Zadek deutscher Regisseur 1926 - 2009

Interview im SPIEGEL 29/2003 vom 14. Juli 2003, Seite 140 wissen.spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27636658.html?name=Kulturkampf%3F+Ich+bin+dabei%21

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„Halte fest: du hast vom Leben // Doch am Ende nur dich selber.“

—  Theodor Storm deutscher Schriftsteller und Jurist 1817 - 1888

Für meine Söhne. In: Dichterstimmen der Gegenwart, Hrsg. Karl Weller, Verlag Heinrich Hübner, Leipzig 1856, S. 461,

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„O, so wohlthuend friedlich und still! Welche Erholung für die Gedanken! Frei von dem betäubenden Lärm der Menschen mit ihren Hochrufen.“

—  Fridtjof Nansen norwegischer Zoologe, Polarforscher, Diplomat und Friedensnobelpreisträger 1861 - 1930

In Nacht und Eis. Die norwegische Polarexpedition 1893-1896. Mit einem Beitrage von Kapitän Sverdrup. Band 1. F.A. Brockhaus, 1898. S. 81 http://books.google.de/books?id=zFxKAAAAYAAJ&q=wohlthuend

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„Da steht eine Burg überm Thale // Und schaut in den Strom hinein // Das ist die fröhliche Saale // Das ist der Gibichenstein.“

—  Joseph von Eichendorff bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik 1788 - 1857

Bei Halle, 1841. In: Werke, 1. Band, 2. Auflage, Voigt & Günther, Leipzig 1864, S. 429

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„Bibliothèque Nationale. Ich sitze und lese einen Dichter. Es sind viele Leute im Saal, aber man spürt sie nicht. Sie sind in den Büchern. Manchmal bewegen sie sich in den Blättern, wie Menschen, die schlafen und sich umwenden zwischen zwei Träumen.“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

Variante: Ich sitze und lese einen Dichter. Es sind viele Leute im Saal, aber man spürt sie nicht. Sie sind in den Büchern. Manchmal bewegen sie sich in den Blättern, wie Menschen, die schlafen und sich umwenden zwischen zwei Träumen. Ach, wie gut ist es doch, unter lesenden Menschen zu sein. Warum ist es nicht immer so?

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„Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all' ihr' Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, Komm tröst uns hie im Jammertal.“

—  Friedrich Spee von Langenfeld deutscher Jesuit, Moraltheologe, Lyriker und geistlicher Schriftsteller 1591 - 1635

O Heiland, reiß die Himmel auf, 1622

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„Man soll die Feste feiern wie sie fallen“

—  Fest römischer Lexikograph

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„Kein Band hält so fest wie dieses.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Bekenntnis zu seinem Corps am 27. April 1895 in Friedrichsruh, Quelle: Franz Stadtmüller: Geschichte des Corps Hannovera zu Göttingen 1809-1959. S. 119 mwN

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